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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Metrum Acoustics NOS Mini DAC

Frechheit

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

D/A-Wandler gibt es seit geraumer Zeit wieder wie Sand am Meer. Mal sind sie groß und hübsch, mal mit USB oder FireWire.

Und manchmal sind sie einfach nur – anders.Vor zwei Monaten sind interessante Dinge passiert. Jörg Klein, Vertriebsmann exklusiver High-End- Marken, war bei uns im Verlag, um mir seinen Über-Musikserver Aurender S10 für einen Test in die Hand zu drücken. Gemeinsam arbeiteten wir uns durch diverse Alben, gaben dem verwendeten D/A-Wandler ordentlich was zu tun. Und so ganz nebenbei holte Herr Klein zwei kleine Kartons heraus und bat mich, den sich darin befindlichen D/A-Wandler doch einfach mal auszuprobieren. Ich habe zugegebenermaßen schräg geguckt, denn nicht nur war mir die Marke gänzlich unbekannt, auch die D/A-Wandler selbst wirkten jetzt nicht unbedingt so bahnbrechend, wie ich es von einem Mann mit so anspruchsvollen Ohren erwartet hätte. Doch wie oft habe ich schon Bauklötze gestaunt, deswegen bin ich auch sofort mit dem nötigen Ernst an die Sache herangetreten.

Das Gehirn hinter diesem Wandler kommt aus den Niederlanden und heißt Cees Ruijtenberg. Und der Mann hat Anspruch. Cees hat nicht etwa bewährte Wandlerchips genommen, einen DAC daraus gebaut und in ein Gehäuse gesteckt, er hat sich Gedanken gemacht. Das Resultat seiner Denkarbeit ist ein Digital/Analog-Umsetzer, der mal komplett andere Wege geht. Cees ist ursprünglich Elektronikentwickler aus dem Marine-Bereich, hat seine Erfahrungen also mit Radargeräten und ähnlichen Dingen gesammelt. Das Wissen aus audiofremden Industriezweigen half ihm sehr bei der Entwicklung eines HiFi-Wandlers; es ist immer gut, auch die Welt jenseits des Tellerrands zu kennen. Zwei separate Kisten bekommt der Käufer des, jetzt nenne ich endlich mal den Namen, NOS Mini DAC. Eins der beiden Gehäuse beherbergt die Stromversorgung, das zweite Kistchen ist für die eigentliche Wandlereinheit da. Um Kosten nicht der reinen Kosmetik halber in die Höhe zu treiben, sehen die beiden Alu-Gehäuse so aus wie sie aussehen: grau, schlicht, aufs Wesentliche reduziert. Ich persönlich finde so was nicht schlimm, denn schließlich sind schon andere in Schönheit untergegangen, da ist das Konzentrieren auf das klangliche Ergebnis der richtige Weg. Und wenn‘s schön klingt schließt man eh die Augen, um besser genießen zu können, richtig? Die Voraussetzungen schafft das Netzteil jedenfalls. Es handelt sich um ein ganz reguläres, sauber aufgebautes analoges Netzteil mit ordentlichen Ringkerntrafos. Es verbindet sich per Systemstecker mit dem DAC, die sekundärseitige Gleichrichtung und Siebung findet erst dort statt. Durch den getrennten Aufbau ist schon mal sichergestellt, dass die empfindliche DAC-Elektronik nicht von der Netzspannung gestört wird. Das wäre nämlich schade, denn der Wandler ist etwas ganz Besonderes. Auf Upsampling und digitale Filter verzichtet er komplett, er verarbeitet das eingehende digitale Signal genau so, wie es angereicht wird. Das kann übrigens in bis zu 176,4 kHz in 24 Bit erfolgen, Sampling-Raten der kompletten 44,1er-Familie sind absolut kein Thema. Das ist ein D/A-Wandler, nicht mehr und nicht weniger. Puristischer geht’s nicht. Insgesamt ist der NOS mit acht Wandlern bestückt, wobei jeweils vier
im Parallelbetrieb auf einen Kanal arbeiten. Wie bereits erwähnt, handelt es sich nicht um Standardwandler-Chips, sondern um sogenannte Ladder- DACs, die im HiFi-Bereich eher selten Anwendung finden. Der einfache Grund dafür ist der Kostenfaktor. Diese exklusiven Bauteile sind ein gutes Stück teurer als Wandlerchips aus dem Texas-Instruments-, Analog-Devicesoder Cirrus-Katalog.
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Preis: um 800 Euro

Metrum Acoustics NOS Mini DAC


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