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Kategorie: D/A-Wandler, Hifi sonstiges
20.10.2015

Systemtest: Manunta Evo DAC Two Plus, Manunta Evo Clock Two, Manunta Evo Supply Two

Zwei zu drei

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Arbeitsteilung ist praktisch, auch bei Audioelektronik. Manunta bietet jetzt einen enorm kompakten D/A-Wandler, der mit ein wenig Unterstützung trotzdem spielt wie ein Großer.


Wer sich unter der Firma Manunta noch nichts vorstellen kann, dem sei an dieser Stelle verziehen, denn trotz der Tatsache, dass der italienische Hersteller schon länger im Geschäft ist: Der Name ist neu. Aufgrund eines Rechtsstreits musste der zuvor unter "M2Tech" bekannte Elektronikproduzent nämlich leider seine Firmenbezeichnung ändern. Das hat Firmeninhaber Herrn Manunta persönlich aber nicht davon abgehalten, weiter den Fortschritt der digitalen Musikwiedergabe voran zu treiben. Zu diesem Ziel kommt nun die zweite Generation der beliebten Evo-Serie auf den Markt, die einzeln oder auch zusammengenommen, eine technisch aufwändige Klanglösung ergeben. Neben dem hiFace EVO Two USB-Konverter besteht die überarbeite Serie aus dem Evo DAC Two in Standard oder Plus Variante, der Evo Clock Two und dem Evo Supply Two Netzteil. Für unseren Test wollten wir uns aber die Kombi aus DAC Plus, Clock und Netzteil genauer ansehen. Alle drei Geräte kommen in sehr kleinen Gehäusen unter, die nicht viel größer sind, als zwei Schachteln Zigaretten. Während der Evo DAC Two Plus zwar im Prinzip schon ein eigenständiger D/A-Wandler ist, bietet sich die Verbindung mit externer Clock und Netzteil geradezu an. Doch selbst zusammen sind alle drei Geräte nicht einmal halb so groß, wie ein Wandler im Standardformat.
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Das hilft dabei, die kleinen Kästchen vielleicht auch etwas unauffälliger zu platzieren, denn wirkliche Hingucker sind die schlichten Aluminium-Gehäuse nicht. Technisch gesehen ist die Kombi da schon etwas spannender, angefangen beim Netzteil Evo Supply Two. Angeschlossen an eine Steckdose können hier bis zu drei andere Geräte mit den beiliegenden Kabeln versorgt werden. Das spart erstens Platz an der Steckdose, während dank aufwändigerer Konstruktion der ausgegebene Strom mit einem Rauschen von nur 5 uVrms generiert wird und den Standard-Netzteilen damit überlegen ist. Insgesamt stehen an den drei 5,5 x 2,1 mm Steckern bis zu 2 Ampere, bei jeweils 9 Volt als Gleichstrom bereit. Mit Hilfe des Schalters an der Front lassen sich außerdem alle angeschlossenen Geräte gleichzeitig einschalten. Sehr praktisch. Weiter geht es dann mit der Evo Clock Two. Die externe Clock verfügt über zwei separate Ausgänge mit BNC-Bajonettverschlüssen, von denen einer die Signale der Word Clock ausgibt, ein weiter die der Master Clock. Dabei unterscheiden sich die beiden durch die verwendeten Taktfrequenzen, denn während am Word-Ausgang eine genaue Taktung von bis zu 384 kHz möglich ist, liefert die Master Clock auch Timing-Signale für DSD-kompatible Frequenzen bis hin zu 24,5 MHz.
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