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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: CEntrance HiFi M8

Nachholbedarf

9359
Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Die Auswahl an USB-DACs mit Kopfhörerverstärker ist derzeit riesig, da wird’s schwer, sich die Perlen rauszupicken. Eine hätte ich da schon mal .

.. 

Peripherie:


 Apple MacBook Pro, OSX 10.8.3, Sonic Studio Amarra
 Apple MacBook Pro, Arch Linux, Music Player Daemon
 Apple iPod Classic 160GB
 USB-Kabel Audioquest Diamond DBS
 Kopfhörer: Furutech H188 Audez‘e LCD-3  

Centrance tritt vielleicht in den einschlägigen Namenslisten der HiFi-Branche wenig in Erscheinung, ist jedoch schon 14 Jahre am Markt und wird von den bekannteren Herstellern gern als Dienstleister für Entwicklung diverser Technologien zurate gezogen und hat so reichlich Erfahrung und Kompetenz sowohl im Heim- als auch im Pro-Bereich unter Beweis stellen können. Trotzdem: Auf solche versteckten Schätzchen kommt man ja im Alltag nur schwer, glücklicherweise hat der bei uns um die Ecke beheimatete Vertrieb diese Marke vor ein paar Jährchen ausgegraben. Die Jungs von Digital Highend schaffen es irgendwie immer wieder, aus dem heute ja wirklich unüberschaubar großen Pool an USB-Audio-Elektronik etwas herauszufischen, was anders ist. Anders und dazu noch extrem brauchbar. Und eigentlich kennen sowohl Stammleser als auch ich die Marke schon recht gut. Das erste Treffen mit Centrance- Elektronik aus Chicago gab‘s schon vor ein paar Jahren, als ich, fast beiläufig, nach einem Besuch bei besagten Herren (und natürlich Damen) einen schnuckeligen Kasten ins Heimreisegepäck gesteckt bekam, der aussah wie ein Mac Mini der nun nicht mehr aktuellen Generation (die mit dem Alu- Gewand und Acryldeckel), der damals zu den ersten asynchron arbeitenden Wandlern gehörte, der die seinerzeit noch selten anzutreff ende 96-kHz- Marke über seine USB-Verbindung schaffte. Ich ärgere mich ja heute fast darüber, dass ich diesen ersten mir vorliegenden Centrance-DAC mit eingebautem Kopfhörerverstärker etwas verkannt habe. Das Ding nannte sich seinerzeit „DAC mimi“ und ich hatte in meiner Euphorie damals nichts Besseres zu tun, als ihn als DAC und Desktop- Vorverstärker einzusetzen. Hätte ich mal einen Kopfhörer reingesteckt, dann hätte ich bestimmt herausgekriegt, dass das ein ziemlich feister Geheimtipp für die Headphone-Fraktion war und ist. Diesmal war ich vorgewarnt. In einigen ausländischen Internetforen macht der HiFi M8 seit Kurzem seine Runde und wird ziemlich gehypt. Sein Design ist zweckmäßig, und mit dem kleinen Lautstärkepoti wirkt er halt zunächst etwas einfach. Diesen Worten möchte ich jedoch mal ganz schnell hinzufügen, dass das schlicht und ergreifend ein DAC/Kopfhörerverstärker ist, der die rein auf Klang getrimmte HiFi-Fraktion bedienen will und denen halt nicht durch aufpreispflichtige Designgehäuse etwas vorspielt. Hier gibt’s durchdachte Technik mit Profi -Genen und, wie sich später noch herausstellen wird, dynamischen Klang für Leute, die unterwegs und zu Hause nicht mehr wollen als den Klang des HiFi M8. Für den mobilen Betrieb bieten sich iDevices an, denn die werden direkt unterstützt und digital ausgelesen. Damit der verbundene iPod (oder das iPhone) unterwegs nicht leergesaugt wird, steckt ein Akku drin, der für realistische 5 Stunden unterwegs Strom für Kopfhörerspaß liefert (und wenn‘s sein muss, Ladestrom für einen Apple-Flachmann zur Verfügung stellt). Über die Computerverbindung gibt’s bis 192 kHz klanglich den Standard- Lösungen vorzuziehende asynchrone Datenübertragung per b
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Preis: um 700 Euro

CEntrance HiFi M8


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