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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Bryston BDA-2

Kanadische Kompetenz

D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 1
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Der professionelle Audiobereich hat seine eigenen Ansprüche. Hier kommt es hauptsächlich auf technische und klangliche Qualität an, während das Äußere keine große Rolle spielt.

D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 2D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 3D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 4D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 5D/A-Wandler Bryston BDA-2 im Test, Bild 6
Doch will man solche Geräte auch zu Hause nutzen? Man will, wenn Bryston draufsteht.Ein berühmter Leitsatz, den  man von Ingenieuren immer wieder  hört, ist „form follows function“. Ausdrücken soll diese nette Redewendung  schlicht und einfach, dass es bei Technik auf die inneren Werte ankommt,  nicht auf das Äußere. Dazu mag man  als geneigter HiFi-Enthusiast stehen  wie  man  will,  schließlich  muss  man  sich die Geräte, die man zu Hause verwendet, ja auch täglich ansehen. Doch  es gibt auch Hersteller, die sich genau  diesem Credo verschrieben haben und  durch ausgeklügelte Technik und gute  Entwicklungsarbeit  das  bestmögliche  klangliche Endergebnis erzielen wollen,  während  man  sich  beim  Design  der  Geräte  auf  gute  Bedienbarkeit  konzentriert. Zu dieser Riege von Herstellern gehört ganz klar die kanadische  Firma Bryston.  Hier entstehen sowohl  Produkte für professionelle Anwendungen  als  auch  Systeme  für  den  alltäglichen Gebrauch zu Hause. Egal für  welchen  Bereich  gearbeitet  wird,  alle  Ingenieure sind angewiesen, unabhängig von Designanforderungen das  technisch  bestmögliche  Produkt  zu  entwickeln. Eines dieser Produkte ist der BDA-2,  dem man bereits von außen ansieht,  dass  es  sich  um  ernst  zu  nehmende  Elektronik handelt. Hier gibt es keinen  Schnick-Schnack  oder  optische  Spielereien, sondern solide Audiotechnik. Solide trifft  dabei  auch  auf  das  Gehäuse zu, denn trotz der eigentlich  recht leichten Komponenten im Inneren bringt das Gerät immerhin knapp  acht Kilogramm auf die Waage, was  für  einen  D/A-Wandler  schon  recht üppig  ist.  Neben  den  vergleichsweise  dicken Metallplatten, die das eigentliche  Gehäuse  bilden,  lässt  sich  diese  Zahl sicherlich auch mit der massiven  Frontplatte erklären, die oben und unten jeweils noch ein Stück über Boden  und Deckel hinwegragt. Genau diese  Platte verhindert dann aber auch, dass  der BDA-2  nicht  einfach  nur  wie  ein  plumper,    metallischer  Quader  aussieht, sondern sein Äußeres doch noch  mit einem Hauch Finesse ausstattet, da  die  leicht  abgerundeten  Kanten  etwas  Härte aus der Optik nehmen. Bei  einem  Blick  auf  die  vorhandenen  Bedienelemente geht es dann aber  schon wieder etwas unzeremoniell zur  Sache.  Acht  Status-LEDs  und  zehn  Knöpfe finden  auf  dem  Gerät  Platz,  wobei jedes Element für genau eine  Funktion zuständig ist. Damit man bei  der Identifikation dieser Funktionen  keinerlei Zeit mit Raten oder dem Studium einer Betriebsanleitung verliert,  sind  alle  Elemente  mit  der  passenden  Kennzeichnung  versehen.  Sechs  der  Knöpfe dienen der Auswahl des gewünschten Eingangs, wobei der BDA- 2 hier nicht nur mit der reinen Anzahl,  sondern  auch  mit  Variantenreichtum  glänzt. Daten können entweder über  zwei optische  Toslink-Eingänge oder  über einen XLR-Stecker per AES/ EBU übertragen werden. Dazu kommen gleich vier S/PDIF-Eingänge, von denen jeweils zwei für Koaxialkabel mit Cinchverbindungen vorgesehen  sind,  wie  auch  zwei  mit  BNC- Bajonettverschlüssen. Hier zeigen sich  wieder die Erfahrungen von Bryston  im Profibereich, denn bei neueren Mediaservern oder Streamern sind BNC-Anschlüsse  eher  rar  gesät.  Deutlich  moderner  ist  da  schon  die  ebenfalls  vorhandene USB-B-Buchse. Dank der  vielfältigen Anschlüsse wird man also  Schwierigkeiten  haben  ein  Gerät  zu  finden, das man nicht mit dem BDA-2  verwenden kann. Egal welchen Eingang man verwendet,  die  maximal  mögliche  Samplingrate  beträgt immer 192 kHz, selbst bei den  optischen Eingängen. Außerdem verlässt man sich bei Bryston nur ungern  auf die Vorarbeit anderer, weshalb jedes  digitale Signal, das vom BDA-2 empfangen wird, von der internen Clock  komplett neu getimet wird, um dem  ungeliebten Jitter entgegenzuwirken.  Für die schlussendliche Wandlung der  eingehenden Signale zeigen sich gleich  zwei AK4399EQ-DAC-Chips des  japanischen  Herstellers  AKM  verantwortlich, die im BDA-2 eine maximale  Worttiefe von 24 Bit bieten. Diese sitzen direkt vor der analogen Ausgangsstufe das Wandlers, bei der es sich um  ein diskret aufgebautes Class-A-Modul  handelt. Dabei werden die digitale und  die analoge Sektion des Gerätes sogar  unabhängig voneinander mit Strom versorgt.  Hier  wird  also  auf  technisch  sehr hohem Niveau gearbeitet, bei dem  jeder mögliche Störfaktor bedacht und  angegangen wird. Vorbildlich. Um den technisch teilweise etwas weniger aufwendigen Musiksignalen auch  noch auf die Sprünge zu helfen, dient  ein  weiterer  der  acht  Knöpfe  an  der  Front zum Einschalten des synchronen  Upsamplings. Synchron bedeutet hier,  dass mit ganzzahligen vielfachen gearbeitet wird, so dass Signale mit 44,1  kHz oder 88,2 kHz auf 176,4 kHz  hochgerechnet  werden,  während  Musik mit 48 kHz oder 96 kHz mit 192  kHz verarbeitet  wird.  So  wird  bei  der  Wandlung  das  jeweils  bestmögliche  Ergebnis erzielt. Für jede verwendete Abtastrate, egal ob mit oder ohne  Upsampling, steht eine der acht LEDs  zur Verfügung, die jeweils einem Wert  zugeordnet sind. Klanglich spielt der Bryston so, wie  man es von ihm erwartet: Sehr neutral  und  detailliert  gibt  der Wandler  die gewandelte Musik aus. Das steht  sowohl Jazz als auch Rock und selbst  Rap  gut  zu  Gesicht,  wobei  der  gute  Dynamikumfang und das allgemein  sehr fließende Spiel den BDA-2 davor  bewahren, zu digital zu klingen. Musik  in CD-Qualität wirkt mit eingeschaltetem Upsampling noch einen Ticken  räumlicher  als  ohne,    doch  der  Effekt  hält sich in Grenzen, denn selbst ohne  das Hochrechnen klingt die Musik bereits ausgesprochen gut. Es bewahrheitet  sich  also  wieder  einmal,  dass  man  Dinge nicht nach ihrem Aussehen  beurteilen soll. So ist Brystons BDA- 2  vielleicht  kein  absoluter  Hingucker,  doch  an  technischer  Finesse  mangelt  es dem DAC wirklich nicht.
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Fazit

Brystons BDA-2 ist ein hervorragender  D/A-Wandler, der alle Stärken der professionellen Audiowiedergabe ins heimische  Wohnzimmer holt. Wer mehr an exzellentem Klang als an ausgefallener Optik  interessiert ist, ist hier richtig.

Preis: um 2980 Euro

Bryston BDA-2


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Ausstattung

 
Preis: um 2.980 Euro 
Vertrieb: Avi-Tech, Wien 
Telefon: +43 1214 78701 
Internet www.avitech.at 
Abmessungen (B x H x T in mm) 434/70/282 
Eingänge 1 x USB-B, 2 x S/PDIF koaxial, 
Unterstützte Abtastraten: bis 192 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x XLR stereo, 
checksum Brystons BDA-2 ist ein hervorragender D/A-Wandler, der alle Stärken der professionellen Audiowiedergabe ins heimische Wohnzimmer holt. Wer mehr an exzellentem Klang als an ausgefallener Optik interessiert ist, ist hier richtig. 

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