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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Audiobyte Black Dragon - Seite 2 / 2

Erkenntnisgewinn

Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Zwei AK4396 DAC-Chips von AKM arbeiten hier in einer Dual-Mono-Konfiguration, bei der sich jeder Chip um einen Kanal kümmert. Getaktet von einer äußerst präzisen Clock, die digitalen Jitter auf 300 Femtosekunden reduziert, werden die gewandelten Signale dann an die Vorstufensektion weitergeleitet.

In 127 Stufen kann hier die Lautstärke an den symmetrischen und unsymmetrischen Ausgängen eingestellt werden, wobei dank der recht hohen Ausgangsspannung die obersten Bereiche eher weniger Verwendung finden werden. Dabei arbeitet auch die volldiskrete analoge Sektion kanalgetrennt. Neben der Vorstufe bietet der Black Dragon außerdem einen separaten Kopfhörerverstärker, der Ohrhörer ab 32 Ohm mit Musik versorgen kann. Dabei wird auch hier die Lautstärke mit den Plus- und Minustasten an der Front eingestellt, die nebenbei auch als Auswahltasten für die Menüs fungieren. Dort lässt sich nämlich noch eine letzte Funktion des DACs ein- und ausschalten: der Filter. Audiobyte verwendet einen Hybridfilter, der außerdem ein optionales Upsampling zuschaltet. Das bietet sich gerade für Alben in CD-Qualität an, damit auch diese die volle Klangpower des Black Dragon zu Nutze machen können. Dabei kommt dann alles zusammen, denn die DAC-Vorstufen-Kombi klingt absolut ausgezeichnet. Zunächst wäre da die angesprochene Detailverliebtheit, die selbst bei bekannten Alben neue Facetten aufzeigt. Doch das ist nur ein Teil im Klangpuzzle, das sich hier zu einem beeindruckenden Bild zusammenfügt. Eine breite Bühnendarstellung liefert ein sehr offenes Klangbild, das zusätzlich mit einer schönen Tiefenstaffelung aufwartet. Drums befinden sich weit hinten im Raum, während Gitarre und Bass weiter vorne an den Seiten platziert sind, ergänzt durch den Gesang in der Front. Dabei wirkt das Ganze aber nicht schablonenhaft, sondern einfach sehr natürlich. Ungewöhnlich für die eher detailverliebten, kühlen AKM-Chips, spielt der Black Dragon dabei ein wenig wärmer als erwartet, ohne dabei an Kontur zu verlieren. Eine schmale Gratwanderung, die der kompakte Wandler aber durchaus souverän beherrscht. Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Genrepräferenzen, denn der DAC legt sich hier nicht fest. Rock erklingt mit dem nötigen Punch im Bass, während Klassik mit enormer Weite und toller Dynamik überzeugen. Gleichzeitig profitieren Singer/ Songwriter-Stücke von der klaren, natürlichen Stimmwiedergabe. Hierbei muss man anerkennen, das der Black Dragon mit 1600 Euro durchaus bezahlbar bleibt und dabei auch einigen teureren Wandlern klanglich überlegen ist. Die penible Konstruktion zahlt sich hier absolut aus und auch wenn das Bedienkonzept an Gerät und Fernbedienung gleichermaßen etwas gewöhnungsbedürftig ist, macht der Klang des DACs dieses kleine Manko mehr als wett. Allein schon des Erkenntnisgewinns bei 20 Jahre alten Alben wegen.

Fazit

„Der vollsymmetrische Aufbau des Black  Dragon und die damit verbundene penible  Arbeit der Entwickler macht sich absolut  bezahlt. Audiobyte bietet hier einen hervorragend klingenden Wandler, dessen  großes Talent nicht nur in der Technik,  sondern auch im Klang liegt.“
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Preis: um 1600 Euro

Audiobyte Black Dragon


-

Ausstattung

 
Preis: um 1.600 Euro 
Vertrieb: Tom Habke Audiovertrieb, Ahrensburg 
Telefon: 04102 6076057 
Internet www.tomhabke.de 
Abmessungen (B x H x T in mm) 240/90/300 
Eingänge 1 x USB-B, 1 x HDMI (I²S), 
- 1 x AES/EBU, 1 x S/PDIF koaxial, 
- 1 x Toslink optisch 
Unterstützte Abtastraten: USB und HDMI bis 384 kHz, 32 Bit und DSD bis DSD128, 5,6 MHz, 1 Bit AES/EBU und koaxial: bis 192 kHz, 24 Bit Toslink: bis 96 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x XLR Stereo, 
- 1 x RCA Stereo, 
- 1 x 6,3-mm-Kopfhörerausgang (vorne) 
checksum „Der vollsymmetrische Aufbau des Black Dragon und die damit verbundene penible Arbeit der Entwickler macht sich absolut bezahlt. Audiobyte bietet hier einen hervorragend klingenden Wandler, dessen großes Talent nicht nur in der Technik, sondern auch im Klang liegt.“ 

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