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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Audio Research DAC9 mit FPGA-Platine

Feldversuch

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Trotz des noch geringen Alters seines DAC9 bietet Audio Research ein Upgrade für seinen Wandler an. Möchte man nur nachbessern oder zeigt sich ein echter Vorteil?Audio Research kennt man nicht als Marke, die spontane Entscheidungen, quasi aus dem Bauch heraus trifft.

Trends wird nicht nachgelaufen. Viel lieber möchte man sie setzen. Dinge werden ausprobiert, verglichen und erst dann implementiert, wenn sich ein Nutzen ergibt. Die Amerikaner wollen nicht das Fähnchen im Wind sein, sondern lieber der Fels in der Brandung, weshalb sie sich in den über 40 Jahren ihres Bestehens eine sehr ansehnliche Fangemeinde geschaffen haben. Die Geräte aus Minneapolis sind etwas Besonderes, denn Audio Research stets auf einige bestimmte Dinge, die zu einem recht einzigartigen Sound führen, der von vielen geschätzt, wenn nicht sogar abgöttisch geliebt wird. Im Jahr 2016 wurde der Digital-Analog- Wandler namens DAC9 in die Foundation-Serie eingeführt. Einige Zeit später hatten wir ein Exemplar zum Test da. Warum kommt nun also ein zweiter DAC9 in unsere Testräume? Die Erklärung ist recht simpel: Es hat sich etwas geändert. Audio Research bietet seinen D/A-Wandler nun in einer neuen Version an, bei der die Verarbeitung von Signalen, die per USB-übertragen werden, vollständig geändert wurde. Neu erworbene Geräte können direkt mit der neuen Platine ausgeliefert werden, während Besitzer eines DAC9 ihr eigenes System mit einem Modul zum Nachrüsten ausstatten können. Bevor wir aber näher auf die Änderungen eingehen, noch ein Blick zurück. Mit der Foundation-Serie wollte Audio Research zeigen, was die Produkte der Firma ausmacht, und damit einen Einstieg in die Modellpalette bieten. Darum muss ein Gerät aus der Serie selbstverständlich auch aussehen, wie man es von einem Gerät der Marke kennt. Auch die Optik ist nämlich einer der Punkte, der Fans ans Herz gewachsen ist. Von „weniger ist mehr“ hält man bei Audio Research nichts. Dementsprechend sind die Abmessungen des DAC9 durchaus beachtlich für diese Gerätekategorie. Dies ist auch der großen Frontplatte geschuldet, die man schon als Markenzeichen von Audio Research bezeichnen kann. Zwei große Henkel ragen aus der glatten Vorderseite heraus und bieten eine nette Reminiszenz an fest eingebaute Systeme in Studios. Anstelle kunstloser Kippschalter findet man hier allerdings sechs große Knöpfe, die bündig in das Gerät eingelassen sind. Verschiedene Funktionen vom Einschalten bis zur Menünavigation können hier direkt am Gerät vorgenommen werden, wobei jede Eingabe von einem satten Klicken bestätigt wird. Über dem breiten Tastenfeld befindet sich das in typischem Grün leuchtende Display, dessen gläserne Abdeckung einen großen Teil der enormen Frontplatte einnimmt und auch die Knöpfe einzeln umrandet. Das Display selbst ist hingegen beinahe schon klein geraten und vermittelt im normalen Betrieb nur die nötigsten Informationen.
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Preis: um 10000 Euro

Audio Research DAC9 mit FPGA-Platine


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