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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Alpha Design Labs GT40

Rein und raus

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach


USB-D/A-Wandler schießen derzeit aus dem Boden wie nichts. Ist ja auch gut so, der Fortschritt digitaler Musik verlangt nach einer reichhaltigen Auswahl dieser Produkte.

Der Alpha Design Labs GT40 sticht aus der Masse heraus...Warum? Klar, er ist ein hübsches Teil mit einem nett aussehenden Lautstärkepotenziometer an der Vorerseite. Das war es aber noch nicht. Der GT-40 arbeitet an seinem USB-Port in zwei Richtungen. Zum einen ist er „ganz normal“ als sehr guter USB-DAC einsetzbar, die andere Richtung ist jedoch mindestens genauso spannend. Er ist in der Lage, ein analoges Signal zu digitalisieren. Das ist ein tolles Feature, so richtig interessant wird’s dann, wenn man Schallplatten in einer Auflösung oberhalb von CD-Qualität aufnehmen kann. Das wussten die Entwickler des GT-40 natürlich auch und integrierten einen Phono-Eingang, sogar einen von MM auf MC umschaltbaren. Die mögliche Abtastrate bei der Aufnahme (bei der Wiedergabe übrigens auch) ist 96 kHz in 24 Bit – genau da fängt es an, richtig spannend zu werden. Etwas unspannender, da schwer „lesbar“ ist das, was im Inneren steckt. Was man in so einem multitalentierten Wandler findet? Natürlich ganz viele Controller und natürlich Furutechs Innenverkabelung; mit den eventuellen Alternativen zum beiliegenden Steckernetzteil können Sie gern experimentieren. Das Poti lässt sich satt drehen und stellt in meinen Augen eine willkommene Alternative zur digitalen Lautstärkeregelung dar, zumal man bei Verwendung von ASIO-Treibern ja sowieso auf eine analoge Lösung angewiesen ist. Gehört wird aber später noch, vorher wollte ich mir erst mal etwas Musikmaterial für den Hörtest digitalisieren. Das Programm meiner Wahl, um erste Versuche mit der Recording-Funktion des GT40 zu unternehmen, war Audacity. Dieses Tool ist kostenlos, umfangreich und war für meine Zwecke genau das Richtige. Auf der Audacity-Interneteite müssen Sie sich etwas genauer umsehen, denn Sie sollten sich die noch im Beta-Stadium befindliche Version 1.3 des Programms besorgen, da die alte Version keine 24-Bit-FLAC exportieren kann. Bei mir lief die Beta jedenfalls recht stabil. Ich bin mir auch völlig bewusst, dass es sicher noch professionellere Software gibt als dieses kostenlose, nichtsdestotrotz gute Tool. Für den Einstieg in die Welt des Vinyl-Digitalisierens ist Audacity jedenfalls sehr gut geeignet; wer es professioneller braucht, wühlt sich durch die Preislisten der Spezialisten wie Kork & Co. Netterweise haben mir die lieben Kollegen unser Schwesterzeitschrift „LP“ innerhalb kürzester Zeit einen ordentlichen Plattenspieler hinstellen können. Nach dem Verbinden von Computer, Dreher und DAC war alles bereits geritzt. Mein Windows XP hat selbstständig erkannt, dass es sich sowohl um ein Wiedergabe- als auch Aufnahmegerät handelt, Treiber waren nicht nötig. Nur ein paar wenige Einstellungen in Audacity muss man noch vornehmen. Welche das sind, können Sie in nachfolgendem Service-Kasten nachlesen.
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Preis: um 500 Euro

Alpha Design Labs GT40


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