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Kategorie: CD-Transport, Vollverstärker
20.10.2015

Systemtest: Audiolab 6000CDT, Audiolab 6000A

Mitten rein

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Philipp Schneckenburger

Audiolab besinnt sich auf seine Anfängen zurück und liefert dazu eine neue Serie. Geht der Blick nach vorne oder verliert man sich in Nostalgie?
Anfang der 80er-Jahre entwickelte sich HiFi ein wenig so, wie es heute auch der Fall ist.

Während sich die Preisspirale immer weiter nach oben schraubt, scheint der Sektor für erschwingliche Systeme langsam immer weiter zusammenzubrechen. Schaut man hingegen von unten auf die verfügbare Produktpalette, wird der Markt von wenig zuverlässigem Fließband- Krempel überschwemmt. In dieser Zeit entwickelten Philip Swift und Derek Scotland einen Verstärker, der einen moderaten Preis aufrufen sollte, dabei aber auch keine Abstriche in Sachen Qualität und Klang machen musste. Geboren war der Audiolab 8000A, auf den noch viele weitere Geräte folgen sollten. Gute 25 Jahre später ist Audiolab vom Start-up zur bekannten und beliebten Marke geworden. Aus dem 8000A von einst ist mittlerweile die 8300er-Serie geworden, die nun zur Referenzreihe des Herstellers geworden ist. Preislich ist auch sie weiterhin weit davon weg, als zu teuer bezeichnet zu werden, doch Neueinsteiger in das Hobby HiFi suchen wahrscheinlich dennoch nach einer noch etwas leichter überwindbaren Hürde. Auf der anderen Seite bietet Audiolab noch tolle Kompaktsysteme, doch im klassischen Vollformat stand man ein wenig vor genau der Problematik, die man zu Zeiten der Firmengründung ja zu lösen versuchte. Die Zeichen der Zeit wurden aber rechtzeitig erkannt und mit der neuen 6000er-Serie bietet der Hersteller nun legitime Nachfolger für das einstige Konzept von erschwinglicher Qualität. Doch bei solchen Rückbesinnungen auf (vermeintlich) einfachere Zeiten besteht oft die Gefahr, dass dabei moderne Dinge unter den Tisch fallen. Zu groß ist oft die Versuchung zu sagen: „Das ging früher auch ohne.“ Mit einem Blick auf die beiden neuen Systeme, den Vollverstärker 6000A und den CD-Transport 6000CDT, bestätigt sich diese Vermutung keinesfalls. Für das Design hat man sich bei der 8300er-Reihe inspirieren lassen, sodass den Systemen ein moderner, aber gleichzeitig zeitlos wirkender Look spendiert wurde. Von Inspiration zu sprechen, ist eventuell sogar untertrieben, denn man könnte beinahe von einer Kopie sprechen. Unterschiede zwischen 8000A und 6000A muss man fast mit der Lupe suchen. Beide bieten drei große Regler an der Front, ein ovales Display und konsequent gerade Kanten ohne zu viel Spielerei. Auch der CDT bedient sich der Designsprache des Herstellers, setzt bei seiner Bedienung aber auf Tasten, statt auf Drehregler. Am besten eignet sich bei beiden Systemen allerdings die schlanke Fernbedienung, die für Verstärker und CD-Transport gleichzeitig genutzt werden kann.
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Preis: um 500 Euro

Audiolab 6000CDT


-

Preis: um 800 Euro

Audiolab 6000A


03/2019 - Philipp Schneckenburger

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