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Kategorie: CD-Player
20.10.2015

Einzeltest: Audio Analogue Fortissimo - Seite 2 / 2

Hinter der Fassade

Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Bei der Wiedergabe von CDs lässt sich das jeweilige Signal entweder mit den originalen 44,1 kHz der CD verarbeiten, oder bis hinauf zu 192 kHz hochrechnen, wodurch Dynamik und Räumlichkeit noch einmal einen bemerkbaren Schritt nach vorne machen. Eingestellt wird das Upsampling mit der beliegenden Fernbedienung, die gleichzeitig den Fortissimo- CD-Player wie auch den dazugehörigen Verstärker steuern kann.

Das ist zwar an und für sich schön, doch wer nur das Laufwerk besitzt, wird mit einem Großteil der Bedienfelder nichts anfangen können, so dass alles ein wenig überladen wirkt. Ein Bereich, bei dem dieses Problemchen nicht zum Tragen kommt, ist bei der Verwendung des Fortissimo als DAC für einen Musikcomputer. An der Rückseite findet man den passenden USB-B-Anschluss, der umgehend mit einem MacBook verbunden wird, um dem Fortissimo auch ein wenig High- Res-Sound zu entlocken. Mit dem verbauten PCM1795 von Burr-Brown sind ja, wie man beim CD-Upsamling schon sieht, bis zu 192 kHz bei 24 Bit Worttiefe möglich, wobei man auch hier einige Optionen zur Optimierung findet. Bei der USB-Verbindung bekommt man nämlich die Möglichkeit, die Abtastrate entweder so zu belassen. wie die Datei vorliegt, oder sie auf einen bestimmten Wert festzusetzen. Als Letztes bietet der Fortissimo auch noch einen Auto-Modus an, der etwas intelligenter an die Sache herangeht: Hier wird die höchstmögliche Abtastrate für die jeweiligen Frequenzvielfachen gewählt, so dass Stücke mit 44,1 kHz auf 176,4 kHz hochgerechnet werden, während die Songs mit geradzahligen Abtastraten, etwa 96 kHz, mit 192 kHz verarbeitet werden. Auch beim Timing der Übertragung kann man sich zwischen zwei Optionen entscheiden. Entweder man wählt den asynchronen USB-Modus aus, so dass der Fortissimo bestimmt, wann er Signale erhält, oder man stellt auf den adaptiven Modus um, so dass das jeweilige Quellgerät das Timing vorgibt. Im Test stellte sich heraus, dass der adaptive Modus tatsächlich die bessere Wahl ist, wenn man ein hochwertiges Abspielprogramm, wie zum Beispiel Audirvana oder JRiver, verwendet. Im asynchronen Modus kam es beim treiberlosen Betrieb mit einem MacBook hingegen leider ab und an zu Problemen beim Erkennen der Verbindung. Trotzdem kann der Fortissimo auch als DAC klanglich überzeugen und spielt hier ebenso detailliert und dynamisch, wie er es über das Laufwerk tut. Dadurch, dass sowohl unsymmetrische Anschlüsse in Form von Cinchbuchsen oder symmetrische XLR-Anschlüsse zur Verfügung stehen, lässt sich der Fortissimo gut in vorhandene Anlagen einbinden und kann dann auch als DAC für andere Quellgeräte verwendet werden, die so ebenfalls von dem cleveren Upsamplingkonzept profitieren können. Auch die Vertreter der digitalen Musikwelt sollten Audio Analoge also nicht als veraltet abtun, denn hier werden, trotz des Namens, moderne Wege beschritten.

Fazit

Das clevere Upsampling des Audio Analogue Fortissimo weiß einfach zu gefallen. CDs klingen super und dank USB kann man den Wandler auch mit High-Res ausreizen. Ein toller CD-Player, der trotz des Namens auch modernen Anlagen gut zu Gesicht steht.
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Preis: um 1800 Euro

Audio Analogue Fortissimo


-

Ausstattung

 
Vertrieb TCG Handelsgesellschaft, Nordhorn 
Telefon 05921 7884927 
Internet www.tcg-gmbh.de 
Abmessung (B x H x T in mm) 445/110/365 
Unterstützte Abtastraten: Bis 192 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x RCA Stereo, 
- 1 x XLR Stereo, 1x S/PDIF koaxial 
- 1 x 6,3-mm-Kopfhöreranschluss (vorne) 
Eingänge: CD, 1 x USB-B 
- 1 x S/PDIF koaxial, 1 x S/PDIF optisch 
checksum „Das clevere Upsampling des Audio Analogue Fortissimo weiß einfach zu gefallen. CDs klingen super und dank USB kann man den Wandler auch mit High-Res ausreizen. Ein toller CD-Player, der trotz des Namens auch modernen Anlagen gut zu Gesicht steht.“ 

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