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Kategorie: Car HiFi Endstufe Multikanal
20.10.2015

Einzeltest: Musway M6

Gelungener Einstand

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Elmar Michels
Elmar Michels

Mit Musway betritt eine neue Marke den europäischen Markt. Wir sind gespannt, was die sechskanalige M6 auf dem Kasten hat.

Musway (spricht sich übrigens Mjuhsway) ist ein Kunstwort aus „music is the way“. Und eine neue Marke, zumindest bei uns. Der Europavertrieb liegt bei Audiodesign aus Kronau, einem der großen Player im Markt und bekannt durch die Eigenmarken Hifonics und ESX, aber auch als Vertrieb der großen Amis wie JL Audio, Rockford Fosgate und Kicker. Hinter Musway steckt weder eine neue Eigenmarke noch ein reiner Vertrieb von Fremdprodukten, sondern irgendetwas dazwischen. Die Mutterfirma sitzt im chinesischen Technologie-Epizentrum Shenzhen und ist ein hoch kompetentes Unternehmen mit eigener Fertigung und vor allem einer schlauen Entwicklungsabteilung, das sich bislang mit modernen Heim-HiFi-Geräten hervorgetan hat. Streaming, wireless, Smartphone-Anbindung und HiRes-Audio sind keine Fremdwörter für die Musway-Truppe, so dass auch unsere Car-HiFi-Produkte topmodern sein sollten. Doch Audiodesign vertreibt nicht nur die von Musway bereitgestellten Verstärker, sondern erhält eigene Geräte nach besonderer Spezifikation. Die europäischen Musways sind also keinesfalls gleich mit den internationalen. Vielmehr wird in Kronau bereits seit Monaten einiges an Aufwand betrieben, um die Verstärker für unsere Bedürfnisse zu optimieren. Da geht es um Störgeräusche, Spezifikation der Eingänge und vieles mehr. Insbesondere die problemlose Praxis steht ganz oben im Lastenheft, Dinge wie Störungen des Radioempfangs, Hitzeentwicklung bei verstecktem Einbau, Ein- und Umschaltgeräusche darf es bei der anspruchsvollen europäischen Kundschaft nicht geben. Daher wurde unser erster Testkandidat, die M6, monatelang erprobt (unter anderem an einem Golf-VI-Werkssystem) und optimiert. Doch jetzt ist es so weit und zum Zeitpunkt der Testerstellung ist die Serienproduktion unterwegs zu den Fachhändlern. Es sei vorweggenommen, dass unser Testexemplar noch nicht ganz final ist, jedoch bereits absolut mackenfrei läuft. Erst einmal haben wir mit der M6 eine kleine Schönheit vor uns. Das gebürstete Alugehäuse in Grau ist perfekt verarbeitet und wirklich hübsch gemacht. Mit 200 x 150 x 44 Millimetern ist die M6 sehr handlich, wie es heutzutage sein muss. In der hübschen Verpackung finden sich 6 Verstärkerkanäle und ein 8-Kanal-DSP. Für die Verstärkung sind drei Chips mit je zwei Kanälen verantwortlich, die symmetrisch arbeiten, so dass wir 6 gleiche Kanäle vor uns haben. Es kommt eine Sorte Chip zum Einsatz, die gebrückt werden kann, was nicht auf alle Chip-Endstufen zutrifft. Die vier vorhandenen Cinchbuchsen verteilen sich auf zwei prozessierte Ausgänge und den analogen Aux-in, weiterhin gibt es einen optischen Digitaleingang und eine USB-Schnittstelle für einen Bluetooth- Dongle, der jedoch nicht zum Lieferumfang gehört. Die Haupteingänge sind wie die Lautsprecherausgänge als Molex-Stecker ausgeführt, eine Praxis, die Platz spart und sich immer mehr durchsetzt. Ganze 6 High-Level- Kanäle kann die M6 aufnehmen, so dass auch bei komplizierteren Werksanlagen kein Signal verlorengeht. Alle Eingänge können auf alle Ausgänge geroutet werden, wobei sich sogar die Pegel von 0 – 100 einstellen lassen, so dass beliebig summiert werden kann. Zum Umgehen von Diagnosefunktionen des Werkssystems sind die Eingänge so niederohmig ausgelegt, dass zumindest bei einer ganzen Reihe von Fahrzeugen ein Error-freier Betrieb gegeben sein sollte. Sehr gut gelöst ist weiterhin das Handling der Quellen. Wer Bluetooth nachgerüstet hat, erfreut sich am automatisc
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Preis: um 600 Euro

Musway M6

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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