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Kategorie: Car HiFi Endstufe Multikanal
20.10.2015

Einzeltest: Audison Voce AV 5.1k - Seite 2 / 3

In letzter Konsequenz

Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

ul „AV Bit IN“, das die analogen Eingänge und Filter ersetzt. Warum sollte man das tun? Nun, auf dem Gebiet der Signalübertragung hat mir bisher häufig der absolut konsequente Weg gefehlt.

Prozessoren gibt es zwar viele, doch oft verschenkt man Klangpotenzial durch zu häufige Wandlungen. Man stelle sich vor, dass der Prozessor ein analoges Signal gefüttert bekommt. Um seine Signalverarbeitung nutzen zu können, wird dieses Signal erst mal digitalisiert und anschließend prozessiert. Am Ende dieses Vorgangs erfolgt noch schnell eine D/A-Wandlung, um den Endstufen wieder ein Signal zuführen zu können, das sie verstärken können. Nun entstehen bei jeder Wandlung Fehler, die den Klang negativ beeinflussen. Und wenn man sich jetzt auf der Zunge zergehen lässt, dass im Regelfall dreimal gewandelt wird (einmal in der Headunit, zweimal im Prozessor), dann kann man sich schon zu Recht ärgern, dass trotz teurer und hochwertiger Komponenten ein Teil des Wohlklangs auf der Strecke bleibt. Audison hat sich aus diesem Grund überlegt, das Signal bis kurz vor die Enstufentreiber in digitaler Form zu belassen und somit nur eine einzige Wandlung durchzuführen. Dafür braucht man zwar eine Headunit, die einen digitalen Ausgang hat, doch das lässt sich heute ja organisieren. Achtung hierbei: Dolby Digital nimmt dieser Prozessor nicht auf, wer Filmchen gucken will muss auf Stereo-PCM umschalten. Trotzdem: So ist sichergestellt, dass das Signal bis kurz vor der Verstärkung digital bleibt, anstatt auf dem Weg zur Endstufe mehrere Wandlungsprozesse zu durchlaufen. Außerdem ist ein digitales Signal störunanfälliger, was in einem modernen Auto, in dem Hunderte Kabel herumliegen, die Störungen im Musiksignal hervorrufen können, sehr vorteilhaft ist. Ganz konkret lösen die Italiener wie folgt: Das digitale Signal fließt in den BitTenD, wird dort so verarbeitet, wie man es braucht, und wird von dort aus bei Beibehaltung des digitalen Zustands in das Digitalboard „AV Bit IN“ gegeben. So kann man sicher sein, das sauberste Signal in die Endstufe zu schicken, das erst dort für seine finale Bestimmung aufbereitet wird. Der Prozessor verfügt selbstredend über alle Schikanen, die so ein moderner DSP vorweisen kann. Der 32-Bit-Prozessor von Cirrus Logic ist problemlos Herr über die kanalgetrennten Frequenzweichen, die 32 EQ-Bänder und erlaubt aufgrund seiner Geschwindigkeit feine Laufzeitkorrektur in 0,02-ms-Schritten. Alle Einstellungen nimmt man am Computer vor, speichert sie ab und hat von da an Ruhe. Sein Eingangssignal bezieht er vorzugsweise digital (beispielsweise vom MOST-Interface Audison DA1), analog per Cinch oder direkt von den Lautsprecherklemmen eines OEM-Radios. Das De-Equalizing und Summieren der Kanäle erledigt er halbautomatisch per PC-Software oder mithilfe einer speziellen CD, die die dafür nötigen Referenzsignale liefert. Die Kommunikation mit Endstufen erfolgt dann klassisch per Cinchleitung oder, und jetzt sind wir wieder bei der Voce 5.1k, auf digitalem Weg per CAT5-Verbindung, hier AD-Link genannt. Erst in der Endstufe werden die PCM-Daten entpackt und umgewandelt, diese Kleinsignal-Endstation wurde passend zu diesem fortschrittlichen Konzept sehr gewissenhaft realisiert. Für die klangkritische D/A-Wandlung überlässt Elettromedia nichts dem Zufall, sondern setzt exzellente DAC-Chips ein. Insgesamt arbeiten sechs Wolfson 8728 im Monobetrieb. Dieser DAC-IC wurde auf den Empfang von PCM-Daten spezialisiert und bringt digitale Lautstärkekontrolle mit. Aus klanglicher Sicht ist das jedenfalls ganz vorzüglich gelöst. So ist sichergestellt, dass jeder vom BitTen gelieferte digitale Tonkanal durch seinen eigenen DAC läuft und somit bestmög
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Preis: um 1000 Euro

Audison Voce AV 5.1k

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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