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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Gehäuse, Car-HiFi Endstufe Mono
20.10.2015

Systemtest: Vibe SlickCBR12-V7, Vibe Powerbox400.1M-V7

Bassiges Duo

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Elmar Michels

Von Vibe kommen dieses Jahr wieder etliche Neuheiten zu uns. Wir haben uns einen Gehäusesubwoofer und eine Monoendstufe zum Test in die Redaktion geholt.

Mit der Endstufe Powerbox400.1M-V7 und dem Subwoofer SlickCBR12-V7 hat ein ungleiches Duo den Weg in die Redaktion gefunden. Während die Powerbox mit gerade 15 Zentimetern Länge zu den kleinsten Endstufen am Markt zählt, handelt es sich beim CBR um einen konventionellen Bassreflexsubwoofer mit 12-Zoll-Bestückung. Beiden gemeinsam ist höchstens die sehr erfreuliche Preisgestaltung. Mit dem SlickCBR erwibt man jede Menge Subwoofer fürs Geld. Der 30er-Basstreiber arbeitet mit einer Papiermembran, die von einer kleinen 38-mm-Schwingspule angetrieben wird. Die Dustcap besteht aus Glasfaser und ist das schickste Teil am Wooferchassis. Zwei zierliche Ferritringe und eine ventilierte untere Polplatte gibt es noch zu vermelden. Das Gehäuse hat eine ungewöhnlich aufwendige Form, statt des üblichen Keils mit geneigter Rückwand sind hier Front und auch Deckel ebenfalls geneigt, was die Box fürs Auge interessanter macht. Leider ist der Filzbezug nicht der wertigste und auch eher lässig verklebt. Auch die Wände aus 16-mm-Spanplatte lassen erkennen, dass hier sehr preisorientiert gebaut wurde. Das Highlight des CBR ist sein pfiffiges Reflexsystem. Mit zwei 10er-Rohren in einem 50-Liter-Gehäuse auf unter 40 Hz zu kommen, würde sehr lange Rohre erfordern. Der Trick ist genial: Die Rohre münden im Gehäuse in einen Holztunnel, der quer vor der Rückwand verläuft und als Verlängerung der Rohre dient. Die kleine Powerbox ist ebenfalls pfiffig aufgebaut. Ihre Platine wird in ein ringförmiges Stranggussgehäuse in eine passende Nut eingeschoben. Alle Leistungstransistoren sitzen in einer Reihe an einem kleinen Alukühlkörper, der dann fest ans Gehäuse geschraubt wird. Selbstverständlich haben wir mit der Powerbox eine Class-D-Endstufe vor uns, die diese Leistung auf kleinstem Raum erst ermöglicht. Passend zu unserer 400.1 gibt es übrigens noch eine Vierkanal-Powerbox, die nur ein kleines Stückchen länger ist. Ebenfalls zu erwähnen sind die Kabelsätze, die Vibe nicht zuletzt für die kleinen Endstufen entwickelt hat. Speziell für unsere Powerbox400.1M-V7 gibt es ein ISO-Kit, das zwischen die originalen ISO-Steckverbindungen von Fahrzeug und Radio eingesteckt wird, und von dem Strom und Signal für die kleine Mono abgehen. Sehr praktisch, jedoch darf die Powerbox nur auf 4 Ohm laufen und das Pluskabel ist mit 10 

Ampere abgesichert, weil die Stromkabel nur 1,5 Quadratmillimeter Querschnitt haben. Damit schlägt sich die Powerbox deutlich unter Wert, wie wir noch sehen werden. Das zweite Wiring-Kit heißt Rapid fit und soll die Verkabelung in Rekordzeit ermöglichen. Es besteht aus wahlweise 2,5 oder 5 Meter Pluskabel und Stereo-Cinchkabel und einem kürzeren Stück Minuskabel zum Massepunkt. Der Trick ist jeweils der Anschluss ans Fahrzeug. Strom gibt‘s im Sicherungskasten, dazu endet das Pluskabel in Form einer Sicherung. Zum Signalabgriff reicht ein zugängliches Stück originaler Lautsprecherleitung, wo mittels Stromdieben abgegriffen wird – quick and dirty!
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Preis: um 140 Euro

Vibe SlickCBR12-V7

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

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Preis: um 150 Euro

Vibe Powerbox400.1M-V7

Mittelklasse

3.5 von 5 Sternen

05/2019 - Elmar Michels

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