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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Gehäuse
20.10.2015

Serientest: Hifonics MXT12BP, Hifonics MXT12Dual

Keine Gefangenen

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Elmar Michels
Elmar Michels

Nach dem brutalen Brecher MXS kommt jetzt mit den MXT-Woofern der nächste Großangriff aus dem Hause Hifonics. Wir haben die beiden Bandpassgehäuse zum Pegelfest eingeladen.


Hifonics hat sich seit vielen Jahren als Spezialist für extrem laute Bandpasswoofer hervorgetan. Unvergessen ist der erste legendäre Zeus-Doppelbandpass, der seinerzeit alle Schalldruckrekorde für käufliche Gehäusesubs pulverisierte und dessen Enkel und Urenkel die Kofferräume ungezählter Pegeljünger bevölkern. Jetzt kommt wieder so ein Brecher, der neue Maxximus MXT 12-Dual, und der sieht aus, als könne er verdammt laut werden. Außer dem Doppelbandpass hat sich der MXT 12BP, ein (fast) genau in der Mitte durchgesägter Dual, zum Test eingefunden. Beide werden vom gleichen Chassis befeuert, das auch (mit Doppelschwingspule) als Einzelwoofer erhältlich ist. Doppel- und Einzelgehäuse sind natürlich ähnlich aufgebaut. Seiten, Rückwand und Boden bestehen aus ordentlichem 19er- MDF, für Front und Deckel muss es sogar extradickes, 25 mm starkes MDF sein. Durch die obligatorische Plexischeibe, die ebenfalls mit 8 mm Stärke nicht zu knapp dimensioniert ist, lässt sich das Innenleben der geschlossenen Kammer begutachten. Diese wird dominiert von der verchromten XXL-Rückansicht des Treibers, der sich in den verspiegelten Wänden ausgiebig betrachten lässt. Und zwar wahlweise in Weiß oder Blau, denn bei solchen Nobelteilen ist die Beleuchtung umschaltbar. Die Chassis sind auf nach hinten geneigten Innenteilern untergebracht, damit sie optimal zur Geltung kommen. Im hinteren Bereich der Gehäuse befindet sich die ventilierte Kammer, die mit Dreiecksversteifungen zwischen Boden und Rückwand ausgestattet ist und etwas Polyesterwatte entlang der Rückwand aufweist. Die Dämpfung ist dabei dezent ausgefallen, denn sie dient nur zur Absorption unerwünschter höherfrequenter Schallanteile und darf gar nicht zu üppig ausfallen. Denn ein ventiliertes Gehäuse funktioniert nur bei ungehindertem Luftfluss durch Tunnel und Volumen, das gilt für die Bandpasskammer genauso wie für ein Bassreflexgehäuse. Der Tunnel sitzt beim MXT 12BP an der Gehäuseseite, beim Doppelwoofer in der Mitte. Beim Dual teilen sich beide Treiber die ventilierte Kammer, die den gesamten hinteren Gehäuseteil einnimmt. Die geschlossenen Kammern sind bei der Doppelbox dafür etwas kleiner als beim Einzelgehäuse, somit ist es keine Überraschung mehr, dass auch der Port nicht genau das Doppelte des Einzelports ist. Bei allen Bandpässen ist in jedem Fall die Portfläche wichtig. Während bei einem Bassreflexwoofer das Reflexrohr nur untenrum den Direktschall von der Membran auffüllen muss, geht beim Bandpass der gesamte Nutzschall durch den Port. Ein 10er-Rohr ist daher das absolute Minimum für einen Bandpass mit 12"-Treiber, zu viel Fläche geht fast nicht. Die MXTs sind mit 204 cm² bzw 323 cm² gut gegen Widrigkeiten wie Strömungsgeräusche oder Pegelverluste in den tiefen Lagen gewappnet: Auf 10er-Rohre umgerechnet kann der Single Bandpass gut zweieinhalb, der Dual mehr als vier „10er-Rohr-Einheiten“ vorweisen. Womit klar wäre, dass die beiden MXTs keinesfalls unter Kurzatmigkeit leiden werden, wenn es zur Sache geht. 

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Preis: um 430 Euro

Hifonics MXT12BP

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Preis: um 700 Euro

Hifonics MXT12Dual

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

12/2011 - Elmar Michels

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