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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis
20.10.2015

Einzeltest: Phoenix Gold Elite.212D2

Extraklasse

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Elmar Michels
Elmar Michels

PG is back, die Dritte. Der 12"-Woofer Elite.

212D2 ist ein dicker Brocken und suggeriert bereits im Stand Basspower ohne Ende. Das wollen wir überprüfen.Phoenix Gold war immer eine Company, die in erster Linie für ihre Endstufen berühmt war. Doch heutzutage muss man alles anbieten, und so ist es kein Wunder, dass man unter dem PG-Label alles bekommt von Endstufen über Lautsprecher bis zum Subwoofer. Und damit meinen´s die Amis offensichtlich ernst. Unser Testkandidat aus der Elite-Serie ist ein richtiger Brocken. Allein der Antrieb mit drei Ferritringen, von denen jeder 20 mm hoch und 19,5 cm im Durchmesser ist, zieht einem gehörig die Arme lang. Man sieht sofort, dass der Woofer eine zeitgemäße Konstruktion ist. Sein stabiler Druckgusskorb bietet der Membran nicht nur genug Durchtrittmöglichkeiten für Luftbewegung, auch unter der Zentrierung lässt der Korb fürstliche 55 mm Platz für die Membranbewegung. Für die Zentrierung sorgen natürlich zwei Spinnen, wie es für einen Woofer dieser Gewichtsklasse üblich ist, und auf der Membranseite hilft eine sehr stabile Gummisicke bei der Arbeit. Diese ist ebenfalls up to date mit ihrem Hochprofi l, das zwar jede Menge Hub erlaubt, dabei aber nur relativ wenig Membranfläche wegnimmt. Die Membran besteht aus dickem, luftgetrocknetem Papier, sie wird von einer Kunststoffdustcap verschlossen, die ihre gesamte Fläche einnimmt. Als Gimmick finden wir eine Dreiergruppe LEDs, für die ein Extra- Terminal vorhanden ist. Der Antrieb des Woofers macht einen hervorragenden Eindruck. Beide Polplatten sind fein säuberlich abgedreht und das Ganze ist präzise gefertigt. Die Schwingspule ist auf einen Dreizollträger gewickelt und zur besseren Wärmeabstrahlung geschwärzt. Der Wickel ragt mindestens 20 mm über die Polplatte, so dass der Elite zu den Hubraummonstern zählt. Zusätzlich zur Polkernbohrung gibt es einen Kranz Löcher, der den Hohlraum unter der Schwingspule belüftet. 

Messungen und Sound


Im Labor entpuppt sich der PG als ein wenig abseits des Mainstreams. Er hat nicht den Standardparametersatz, sondern zeigt Besonderheiten. Die Güte ist mit 0,5 noch völlig im Rahmen, ebenfalls die Resonanz bei 32 Hertz, damit kann man prima arbeiten. Doch der Woofer hat eine brettharte Aufhängung, die auch nötig ist, weil er doch mit 450 g jede Menge Masse bewegen muss. Das Resultat ist ein sehr kleines Äquivalentvolumen. Damit passt der PG in sehr kleine geschlossene Gehäuse ab 25 Liter, in Bassreflex jedoch können bei zu kleinen Volumina die Reflexrohre schon mal unpraktisch lang werden. Das ist ein Fall für Holztunnel oder für eine geschickte Konstruktion. In unser 60-l-Gehäuse passt locker ein 10er-Rohr mit gut 20 cm Länge, bei zwei Rohren zu je 50 cm wird´s aber eng. Das Resultat ist eine Frequenzantwort, die bei 40 Hz zu Hochform aufläuft und den Tiefbass keinesfalls vernachlässigt. Im Hörcheck drückt der Elite dann auch ohne Ende. Nach dem Motto je tiefer, je lieber haut er der Fahrzeugbesatzung fleißig ins Kreuz und in die Magengrube. Zugegeben, der agilste Woofer unter der Sonne ist er nicht, doch seine Präzision ist auch nicht als schlecht zu bezeichnen. Im oberen Bassbereich fühlt er sich nicht so wohl, so dass man ihn besser mit einem potenten Kompo kombiniert, das seinerseits nicht zu schwachbrüstig im Bass ist.
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Preis: um 500 Euro

Phoenix Gold Elite.212D2

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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