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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis
20.10.2015

Einzeltest: Kove XXXX 12D2 Armageddon

Alles anders

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Elmar Michels
Elmar Michels

Normalerweise bin ich kein Freund von riesengroßen Bassreflexkisten, z.B.

ein 30er in 85 Litern Reflexvolumen – normalerweise. Doch dies ist kein normaler Woofer. Ein ganz und gar nicht normaler Woofer, genau genommen, an dem alles anders ist.Für Kove ist es zwar Testpremiere in dieser Zeitschrift, die Company ist aber alles andere als ein unbeschriebenes Blatt in der Szene. Ursprünglich amerikanisch, wanderten die Markenrechte ausgerechent ins beschauliche Deckenpfronn. Dort hat die Firma AM‘s Car Audio ihren Sitz und die Kove-Produkte daher ihren Ursprung. Unser Testwoofer hört auf den Namen XXXX 12D2 Armageddon und kostet selbstbewusste dreieinhalb Kiloeuro. Klar, dass es sich nicht um ein Massenprodukt handeln kann. Vielmehr ist der Quad-X ein Statement, was im Subwooferbau alles machbar ist. Alle Möglichkeiten zu einem solchen Projekt sind vorhanden, denn in der Vergangenheit haben die Macher des Quad-X bereits reichhaltige Erfahrung in der dB-Drag-Szene, unter anderem mit dem Vertrieb berühmter Szenemarken, gesammelt. Daher hat man die Kontakte in die USA und nach Schweden und verfügt über genaue Kenntnisse im Maßschneidern und Optimieren von Subwoofern. Die Einzelteile von der Stange sind schnell aufgezählt, es ist nämlich exakt ... eins: Der Druckgusskorb ist ein frei erhältliches Teil und wird auch anderswo verwendet. Alles andere ist Handarbeit vom Allerfeinsten oder wird in kleinen, feinen Fachbetrieben nach Vorgaben von Kove extra angefertigt. Die Dreizoll-Schwingspule aus verkupfertem Alu-Flachdraht beispielsweise wickelt ein US-amerikanischer Spezialist. Die Membran kommt aus Schweden, es handelt sich dabei um das Ende des Machbaren aus wasserstrahlgeschnittenem Carbon – eine derartig dünne und steife Membran gibt es sonst nicht. Die Spider wird selbstverständlich in Eigenregie mit Spezialwebung für diesen Sub hergestellt – ich wurde vor dem Test gefragt, wie ich den Woofer denn gerne hätte. Ähnlich sparsam wie der Tester dürfte der Metaller geguckt haben, als er Material und Formgebung von Polplatte und Polkern erfahren hat. In den Polkern gehören nämlich neben der Axialbohrung auch radiale Bohrungen, allerdings im Winkel von 45°, weil dies strömungstechnisch besser ist. Der gesamte Antrieb ist mit „Hardcore-Superoverkill“ nur unzureichend zu beschreiben. Eine solche Ansammlung von Neodym habe ich bei der Unzahl an Lautsprechern, die ich in unserem Testlabor gesehen habe, bisher genau einmal angetroffen. Beim Kove sind es allerdings feinste zylinderförmige Neodymmagnete, die in acht Zweiertürmchen zwischen den mit 30 mm Stärke ultramassiv ausgeführten Polplatten sitzen. Allein die Stahlteile dieses Woofers kosten wegen der magnetisch kompromisslosen Eigenschaften ein kleines Vermögen – der Woofer insgesamt bringt über 25 Kilo auf die Waage. Kommen wir zu den Messergebnissen, die ich selbstverständlich hervorragend finde (wenn ich mir die Parameter schon wünschen darf). Der Quad-X ist ein Woofer mit lupenreinen Bassreflexparametern und dabei schön straffer Aufhängung geworden. Eine Güte von 0,32 hat heutzutage im Car-HiFi-Bereich Seltenheitswert, die Spider bringt genug Zugkraft auf, um die nur 200 g leichte Schwingeinheit jederzeit und ohne Luftunterstützung zu kontrollieren. In 65 l läuft der Woofer annähernd glatt, doch in 85 l geht untenrum noch mehr. Wegen der harten Aufhängung besteht beim Volumen eine gewisse Unabhängigkeit. Die Bassreflexabstimmung ergab sich auf 37 Hz, was manch unbedarftem Leser womöglich „hoch“ vorkommt. Doch man darf gewiss sein, dieser Woofer produziert Tiefbass, und zwar richtig. 

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Preis: um 3500 Euro

Kove XXXX 12D2 Armageddon

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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