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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis
20.10.2015

Serientest: Alpine, Alpine SWR-1243D, Alpine SWR-T12

Hightech-Feuerwerk

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Elmar Michels
Elmar Michels

Ganz frisch und last minute vor Redaktionsschluss konnten wir uns zwei Subwooferhighlights der Extraklasse sichern. SWR-1243D und der extraflache SWR-T12 sind die Vorboten von Alpines vollkommen neu konstruierter Type-R-Serie.


Unsere beiden Testkandidaten sind die ersten Vertreter einer brandneuen Subwoofergeneration, mit der Alpine seinen Auftritt im gehobenen Marktsegment zementieren will. Die Rede ist von der Type-R-Serie, die bei Alpine direkt unter den High-End-Woofern vom Type X kommt. Erhältlich sind die neuen Type R wahlweise mit 25er- oder 30er-Korbmaß, dazu kann man zwischen 2 x 2 Ohm oder 2 x 4 Ohm Doppelschwingspule wählen. Doch die Sensation kommt mit unserem zweiten Testkandidaten, Alpines erstem Flachwoofer! Unser SWR-1243D ist ein sehr gut verarbeitetes Schmuckstück, das schon auf den ersten Blick den Will-haben-Reflex auslöst. Der bildschöne Woofer gefällt durch seine cleane Frontansicht mit der parabolischen Schüssel, die auf der Rückseite von einem kevlarverstärkten Papierkonus unterstützt wird. Dazu passt prima der von einer genau passenden Gummilippe gebildete saubere Korbabschluss. Ein Schmuckstück auch der stabile Druckgusskorb mit den unauffälligen Hinterlüftungen, der bei der neuen Type-R-Generation auch den Antrieb einschließt. Dieser müsste sich keineswegs verstecken, handelt es sich doch um ein veritables Stück Hightech mit Segmentmagnet und einer ausgeklügelten Kühlung inklusive einer patentierten Kombination von Kühlkörper und Kurzschlussring in einem Bauteil. Deutlich offener als der 1243D präsentiert sich der neue Hoffnungsträger T12, mit dem Alpine sich erstmals aufs Parkett der Flachwoofer begibt. Diese Bauart ist bekanntlich die Königsdisziplin im Wooferbau, will man nicht zugunsten der flachen Bauform auf Performance verzichten. Der erste Eindruck des Chassis ist schlicht überwältigend! Ist der 1243D ein bildschöner Subwoofer, so haben wir mit dem T12 ein Kunstwerk vor uns. Sofort ist zu erkennen, dass an diesem Woofer nicht ein einziges Bauteil von der Stange kommt. Mit unglaublichem Entwicklungsaufwand haben die Techniker bei Alpine ihr Statement abgegeben. Der T12 ist typisch Alpine – zwar nicht der erste Flachsub auf dem Markt, aber einer, bei dem sofort die Augenbrauen hochgehen. Wenn, dann richtig eben. Allein die ganz leicht gewölbte Alumembran ist eine Augenweide, sie wird auf der Rückseite von einer filigranen Kunststoffstruktur unterstützt und mit dem mächtigen 4“-Schwingspulenträger verbunden. Der ist nicht nur wegen der elektrischen Belastbarkeit so riesig, auch die Krafteinleitung in die Membran funktioniert auf einer derartigen Fläche sehr gut. Überhaupt erinnert der Alpine-Flachmann in gewisser Hinsicht an einen Inverskalotten-Hochtöner in groß. Das gilt auch für die Proportionen des Antriebs, der sich dicht unter die Membran schmiegt. Wie bei einem Hochtöner ist die untere Polplatte seitlich hochgezogen, um den äußeren Magnetpol zu bilden. Auch sitzt auf dem Neodymmagneten ein Polkern, der den inneren Magnetpol bildet. Diese Teile sind beim T12 kunstvoll ausgeformt, so dass sich ein recht hoher Luftspalt mit linearem Feld bildet, in den die Schwingspule taucht. Diese ist aus Flachdraht hochkant auf einen Glasfaserträger gewickelt und zur besseren Wärmeabstrahlung geschwärzt – alles vom Feinsten. Weiterhin ist ihre Wickelhöhe kürzer als der Luftspalt: Wir haben also einen Unterhangantrieb vor uns, der zwar materialintensiv (auch in Hinsicht auf die Feldstärke) ist, aber prinzipiell sehr linear und damit verzerrungsarm arbeitet. Genauso highendig wie der Unterhan
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Preis: um 230 Euro

Alpine SWR-1243D

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

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Preis: um 400 Euro

Alpine SWR-T12

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

05/2011 - Elmar Michels

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