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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Aktiv
20.10.2015

Einzeltest: Eton RES 11

Der Champ

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Elmar Michels
Elmar Michels

Mit der RES-Serie hat Eton die etwas anderen Reserveradsubwoofer im Angebot. Wir testen das neue Flaggschiff, den RES 11.

RES bedeutet bei Eton natürlich Reserverad, doch im Gegensatz zu anderen Reserveradsubwoofern, die die ganze Ersatzradmulde für sich beanspruchen, passen die kleinen Etons im Idealfall in die Felge, so dass das Rad weiterhin erhalten bleibt. Auch der Austausch gegen ein Styroporformteil, wie man es in vielen Kofferraumböden findet, ist denkbar. Eine gute Idee, die dann nur noch ein wenig Bass machen muss, um zu überzeugen. Der neue RES 11 ist der größte seiner Art im Angebot, falls es kleiner sein soll, bieten sich der RES 6.5 oder der RES 8 an, die mit 16er- bzw 20er-Lautsprecher bestückt sind. Der RES 11 deutet eine 11-Zoll-Bestückung an, das stimmt aber nur fast. Statt eines runden Basstreibers verstecken sich zwei kleine Treiber mit rechteckiger Membran unter dem Schutzdeckel des RES 11. Die Membranen bestehen aus Alu mit einem Kunststoffunterbau, was sie bretthart macht. Die Treiber besitzen konventionelle Antriebe und arbeiten mit 38-mm-Schwingspulen. Die Membranfläche jedes Treibers entspricht der eines 20-cm-Rundbasses, zusammen ergibt das etwas zwischen der Fläche eines 25ers (10“) und der eines 30ers (12“) – daher 11 Zoll. Damit ist der RES 11 in der Kompaktklasse der optenteste Sub, was die Membranfläche angeht. Die Aufteilung in zwei kleinere Woofer statt eines zentralen Rundbasses hat den Vorteil, dass in der Mitte Platz für den Reserveraddorn ist, der RES 11 hat dazu eine aufwendige, luftdichte Durchführung. Sein Gehäuse besteht komplett aus superstabilem Alu-Druckguss, das gilt auch für den Schutzdeckel. Auch das ist eine pfiffige Idee, so ist der RES 11 praktisch unzerstörbar, obwohl er das Loch in der Mitte hat. Die Elektronik befindet sich auf zwei kleinen Platinen, von denen die erste hauptsächlich die Anschlussbuchsen trägt. Diese befinden sich in einer unten seitlich angeordneten Vertiefung, so dass die Stecker nicht auftragen. Alle Bedienelemente befinden sich auf der Kabelfernbedienung, im einzelnen gibt es einen Gainregler, einen Tiefpass und einen Phasenumschalter. Die Hauptelektronik befindet sich auf der zweiten Platine, wo ein vierkanaliger Chip die Verstärkung übernimmt. Dieser kommt ohne Netzteil aus und holt die Leistung aus der Bordspannung. Jeder der beiden Woofer hat einen 2 x 2 Ohm Doppelschwingspule, so dass der Chip an 2 Ohm pro Kanal optimal ausgelastet ist. Wir messen 4 x 22 Watt bis 1 % THD, wonach der Chip nicht etwa senkrecht aussteigt, sondern nur ganz flach im Klirr ansteigt, so dass in der Praxis deutlich mehr Leistung herauskommt. Bei der Tiefpassregelung passt die Endstufe automatisch den Pegel an, so dass der Sub immer gleich laut klingt, wenn man am Regler dreht. Die Frequenzantwort vor dem Messmikrofon ist beachtlich erwachsen. Verglichen mit den kleineren Untersitzwoofern erreicht der RES 11 eine deutlich tiefere Grenzfrequenz – hier kann man von echtem Bass sprechen. 

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Preis: um 350 Euro

Eton RES 11

Kompaktklasse

4.5 von 5 Sternen

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