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Kategorie: Car-Hifi sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: Seta Audio SCT - Seite 2 / 3

Klangzauberei

Elmar Michels
Elmar Michels

erfahren hat Florat Seta, Inhaber von Seta-Audio in Eigenregie entwickelt. Jahrelange Forschung am lebenden Objekt und umfangreiche Messreihen gingen der Markteinführung voraus.

Dass Florat Seta Partialschwingungen ein Dorn im Auge sind, zeigt ein Blick auf seine Entwicklungen im Heimbereich. Er baut bevorzugt Eigenentwicklungen in seine Lautsprecher, die mit ganz speziellen Membranen arbeiten. Bei seinen Solid-Dome-Membranen sitzt ein spezieller Vollkegel aus einem Schaum im sehr dünn gehaltenen Papierkonus, was eine äußerst stabile und garantiert partialschwingungsfreie Membran ergibt. Bei SCT benutzt Seta ein ausgeklügeltes, mehrschichtiges Verfahren auf Basis verschiedener Kunstharze. Ähnlich wie beim Laminieren mit GFK wird dem Harz eine Härterkomponente zugesetzt, worauf es abbindet. Das SCT-Verfahren gliedert sich in vier Arbeitsschritte, die genauestens aufeinander abgestimmt sein müssen. Im ersten Schritt wird ein Polyesterharz mit speziellem Härter aufgetragen. Darin werden je nach Lautsprechertyp mehrere GFK-Elemente einlaminiert, deren Form und Lage auf den Lautsprecher abgestimmt sind. Im dritten Schritt folgt eine Schicht Expoxyharz, ebenfalls mit genau passendem härter, bevor schließlich ein Sprühlack folgt, der sich mit dem Epoxid verbindet. Das Resultat ist eine deutlich steifere Membran. Doch diese wird nicht etwa glashart, sondern bewahrt eine gewisse Elastizität, die sie im Mittelton auch braucht. Unkontrolliertes aufbrechen in Partialschwingungen wird so deutlich reduziert und für eine saubere Basswiedergabe verfügt die Membran jetzt über genügend Steifigkeit. Durch das Zusatzgewicht der Beschichtung reduziert sich die Resonanzfrequenz, was im Sinne einer tieferen Basswiedergabe erwünscht ist. Leider geht dadurch aber auch etwas Wirkungsgrad verloren. Diese Schalldruckverlust wird jedoch dadurch aufgewogen, dass der Lautsprecher nach der Behandlung weniger Energie für die Partialschwingungen verbraucht, er produziert dadurch prozentual mehr Nutzschall und weniger Verzerrungen. 

Soundcheck


Interessant wird es, wenn man sich den SCT-Effekt im Auto anhört. Wir haben dazu einen originalen VW Passat (Bj 2005 – 2010) gegen ein gleiches Modell mit von Seta-Audio beschichteten Lautsprechern gehört. Beide Autos verfügen über 16-cm-Zweiwegesysteme in den Türen, die direkt vom Werksnavi angetrieben werden. Verstärker sind keine im Spiel, genauso wenig wie sonstige Maßnahmen wie Dämmung, getunte Frequenzweichen etc. Der Passat gehört ab Werk schon zu den besseren Autos, im Original klingt es erst einmal gar nicht so übel. Man darf nur nicht genau hinhören, denn Bass ist zwar da, aber von der ziemlich schwammigen Sorte und bei steigender Lautstärke zerrt´s doch reichlich früh. Spannend wird´s nach dem Umstieg auf Seta-Audio. Man hat vom ersten Ton an das Gefühl, ein völlig anderes System zu hören. Plötzlich kommen Bässe mit Kontur, Bassdrums schlagen viel präziser und die Wiedergabe reicht ein Stück tiefer in den Frequenzkeller. Über den gesamten Frequenzbereich klingt der Seta-Passat viel klarer und akzentuierter, besonders die Stimmwiedergabe ist viel prägnanter. Sogar die Räumlichkeit verbessert sich, wohl aufgrund eines besseren Mitteltonanteils mit korrekter Phasenlage.
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Preis: um 240 Euro

Seta Audio SCT


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