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Kategorie: Car-Hifi sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: Seta Audio SCT

Klangzauberei

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Elmar Michels
Elmar Michels

Mit SCT präsentiert Seta-Audio ein neues Verfahren zur Klangverbessereung in jedem Fahrzeug, das vollkommen zerstörungsfrei ohne jede Eingriffe ins Fahrzeug auskommt. Hört sich interessant an, oder?Man darf davon ausgehen, dass ein Großteil der Autofahrer mit dem Klang des Werks-HiFi-Systems nicht zufrieden ist.

Oft verdient der Sound noch nicht einmal die Bezeichnung HiFi. Zwar lässt sich guter Klang hervorragend nachrüsten, doch viele Fahrzeugbesitzer schrecken davor zurück, zusätzliche Komponenten einbauen zu lassen. Als erste Verdächtige auf der Suche nach der Ursache für den schlechten Klang kommen die Lautsprecher ins Visier. Gerade billige Lautsprecher, wie man sie standardmäßig in den Werksausstattungen von Fahrzeugen findet, tun in aller Regel nicht das, was man von ihnen erwartet. Nun kann man natürlich Nachrüstkomponenten installieren, die mit besserer Qualität Abhilfe schaffen. Der Ansatz von Seta-Audio ist jedoch ein anderer: Seta-Audio hat die Membranen der Werkslautsprecher als Schuldige ausgemacht und verspricht eine Qualitätsverbesserung durch Tuning der Membranen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bis auf den Aus- und Wiedereinbau der Lautsprecher sind keine Montagearbeiten nötig. Nicht ein Kabel wird durchtrennt und Armaturenbrett und Inneneinrichtung bleiben an ihrem Platz. Damit ist das Klangtuning zu 100 % mit Leasing kompatibel und es spricht auch bei Neufahrzeugen nichts dagegen. Das Tuning der Lautsprecher geschieht mit einer speziellen Membranbeschichtung, die den Klang verbessert. Die Technologie namens SCT (Solid Cone Technology) hat sich Seta-Audio als „Verfahren zur Versteifung der Membran eines Schallwandlers“ patentieren lassen. Es handelt sich bei SCT also um eine handfeste Versteifungsmaßnahme und nicht um irgendeine Form von Voodoo mit Zaubermittelchen, die man vom Lautsprecher bis zum Kabel überall draufpinseln soll, um dann plötzlich High-End-Klang zu ernten. Aber sehen wir uns die Sache doch einmal genauer an, denn nur mit Membranversteifung ist SCT nicht annähernd zu beschreiben. Zuerst wollen wir analysieren, woran es liegt, dass ein Großserien-Autolautsprecher nicht besonders gut klingt. Nun ist es nicht so, dass die Autoindustrie absichtlich möglichst schlechte Lautsprecher einbaut. Ganz im Gegenteil, manche sind sogar sehr durchdacht und gar nicht mal übel. Die Ursache für den mittelmäßigen Klang ist im Sparzwang durch den Konkurrenzdruck zu suchen. Wenn ein Hersteller bei jedem Schalter um den Zehntelcent feilscht, kann man sich vorstellen, dass sich an einem Lautsprecher eine ganze Menge einsparen lässt … Werkslautsprecher haben daher in der Regel einen eher kleinen Magneten mit entsprechend schwachem Antrieb. Konsequenterweise ist die Schwingeinheit daher Leichtbau, es kommen hauchdünne Papiermembranen zum Einsatz. Diese sind entsprechend labil und neigen zu einem unangenehmen Verhalten, das als Partialschwingung bezeichnet wird. Dabei führt die Membran eben nicht die oft zitierte kolbenförmige Bewegung aus, sondern sie verbiegt sich in größtenteils unkontrollierten Verformungsschwingungen. Das verursacht Verzerrungen, die im ganzen Frequenzbereich hörbar den Klang „vermatschen“, und es ergibt sich besonders im Bassbereich eine unbefriedigende Wiedergabe. Jetzt kommt SCT ins Spiel, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten und der Membran ein vorbildliches Schwingverhalten beizubringen. SCT ist ein Verfahren zur Membranbeschichtung, das im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen nicht eine Bedämpfung eventueller Frequenzpeaks aufgrund von Membranresonanzen zum Ziel hat, sondern eine gezielte Versteifung bewirkt. Das V
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Preis: um 240 Euro

Seta Audio SCT


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