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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono
20.10.2015

Einzeltest: Hifonics BRX12000D

Das volle Brett

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Elmar Michels
Elmar Michels

Dieses Jahr beeindruckt Hifonics mit einer schier unaufhörlichen Flut von neuen Verstärkern. Gerade ganz oben im Programm, bei den edlen Zeus- und Brutus-Modellen hat es einen Rundumschlag mit neuen Gehäusen und Kühlkörpern und überarbeiter Technik gegeben.

Dabei hat man auch gleich ein neues Topmodell der Brutus-BRX-Monoblöcke aufgelegt, die BRX12000D.Von Hifonics gab es bislang nicht weniger als 24 Monoverstärker. Und weil zwei Dutzend anscheinend noch nicht genug sind, kommt jetzt Nummer 25, um sich ganz oben in der Markenhierarchie einzusortieren. Die Rede ist von der BRX12000D, die sich jetzt vor die 9000er als Topmodell setzen will. Allein der Kühlkörper der neuen 12000D ist 75 Zentimeter lang, das Ding will gar nicht mehr aufhören. Doppelte Stromterminals lauern auf daumendicke Kabel, und die sind nötig, denn wenn die versprochenen 6 Kilowatt RMS losgelassen werden, haben wir es größenordnungsmäßig mit 500 Ampere zu tun. Klar wird die kein Mensch auf Dauer brauchen und aushalten, vielmehr schielt die dicke Hifonics auf die SPL-Wettbewerbsszene, wo kurzzeitig immense Leistungen verbraten werden, koste es, was es wolle. Die Hifonics ist natürlich 1-Ohm-stabil und optisch ist sie passend zu den aktuellen Zeus-Modellen gekleidet. Das bedeutet, sie hat den gleichen Stranggusskühlkörper mit farblich abgesetzten, aufgeschraubten Kühlrippen. Innendrin findet sich eine Ehrfurcht einflößende Stromversorgung mit vier megafetten Trafos, fingerdicke Kabel reichen einerseits den Saft von den Stromterminals an die richtige Stelle der Platine weiter und sorgen auch für den Rücktransport des fertig verstärkten Signals zu den Lautsprecherklemmen. Der Innenaufbau des Verstärkers ist weitgehend symmetrisch, wir haben es also mit zwei unabhängig aufgebauten Verstärkerzügen zu tun, die sich jeweils um eine Halbwelle des Signals kümmern, und die dann um 180° versetzt zum fertigen Ausgang zusammengefügt werden. Für jede Halbwelle stehen 16 Leistungstransistoren bereit, und zwar die der dicken Sorte, die ordentlich Strom abkönnen. Hier wird nicht gekleckert, hier wird mal so richtig geklotzt! Das gilt auch für die Ausstattung, hier packt Hifonics wie immer so ziemlich alles rein, was geht. Eine Kabelfernbedienung gehört genauso dazu wie symmetrische Eingänge. Und wer mit einer 12000D nicht genug hat, kann zwei davon im Master/Slave-Modus betreiben. Auch Filter gibt es reichlich. Neben Subsonic und Tiefpass (jeweils mit 24 dB Okt.) beherrscht die 12000D auch die Phasenregelung, und der parametrische EQ lässt sich sogar in Frequenz und Güte einstellen. Richtig abgehen tut‘s dann am Messplatz, wo die 12000D restlos überzeugen kann. Sie übertrifft bei der Leistung sogar die Werksangaben, wir haben 2470 Watt bereits an 4 Ohm! Geht man auf 2 Ohm runter, schiebt das Dickschiff locker 4170 Watt in die Lastwiderstände. An 1 Ohm schließlich sind es unglaubliche 6190 Watt bei 13,8 V und 1 % THD. Bei einem solchen Gerät mag es zwar die wenigsten interessieren, aber das Ding produziert sogar sehr wenig Verzerrungen, und zwar auf einem Niveau, das auch für eine Fullrange-Endstufe vollkommen okay wäre. Auch bei den Dämpfungsfaktoren ist die Neue besser als manch frühere Hifonics. Was nach wie vor kein Ruhmesblatt ist, ist das Rauschen – tja, sind halt viele, viele Bauteile drin, die alle ihr Quäntchen dazu tun. 

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Preis: um 1600 Euro

Hifonics BRX12000D

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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