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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono
20.10.2015

Einzeltest: Helix C ONE

Weil man‘s kann

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Elmar Michels
Elmar Michels

Warum baut man eine analoge Mono mit über einem Kilowatt Leistung und einem HiRes-Audio-Frequenzbereich? Weil man‘s kann!Nachdem wir in der letzten Ausgabe die Helix P ONE begutachtet haben, kommt mit der C ONE jetzt quasi die Mitbewerberin aus eigenem Hause in die Redaktion. Im Gegensatz zur modern-digitalen P ONE haben wir es bei der C mit einer Class-AB-Mono(!) mit über 1000 Watt Leistung(!!) zu tun, die als „Analoge“ natürlich bis weit über den klassischen Audiobereich spielen kann.

Der Verdacht liegt nahe, dass die C ONE nicht als reiner Subwooferantrieb gedacht ist. Dafür spricht auch ihre Komplettausstattung. Im Gegensatz zur P ONE, die als Bestandteil einer digitalen HiFi-Kette lanciert wird und konsequenterweise über keinerlei analoge Frequenzweichen und Ähnliches verfügt, kommt die C ONE mit einer reichhaltigen Filterbestückung. Klar – für Subwoofer gibt es einen in der Frequenz regelbaren Bassboost und einen Phasenregler, und auch eine Linkfunktion gibt es. Doch die Bandpassweichen reichen bis 4 kHz, so dass die C ONE alle Arten von Lautsprechern bis hin zum Hochtöner ansteuern kann. Doch auch für Digitalfans ist gesorgt, denn die C ONE lässt sich mit einem Eingangsmodul (HDM) bestücken, das einen S/PDIF-Eingang nachrüstet. Äußerlich ist die C ONE am klassischen Helix-Kleid zu erkennen, das mit nur 37,1 Millimetern Höhe aufträgt, so dass die C- (und A-) Verstärkern zu den flachsten am Markt zählen. Und die C ONE ist eine wunderschöne Endstufe geworden.
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Nicht umsonst blickt man durch einen Acryldeckel auf die edel-schwarze Platine, die in perfekter Manier mit SMD-Bauteilen bestückt ist – eine Augenweide! Treiber und Verstärkung sind selbstverständlich highendigdiskret aufgebaut, im Netzteilbereich finden wir jedoch den unverzichtbaren Controller. Der macht diese Endstufe zum ziemlich schlauen Gerät, denn es werden wie bei anderen Geräten des Hauses zahlreiche Spannungen und Temperaturen überwacht – jede Menge Software für eine Mono. Wegen der extremen Leistung kommt ein besonders wertiger Trafokern aus der Vakuumschmelze zum Einsatz, natürlich „Made in Germany“, was für die gesamte C ONE gilt. Die Speicherdrossel zur Pufferung und die Treiberanordnung machen ebenfalls keinen Hehl daraus, dass wir ein echtes Schmallenberger Produkt vor uns haben. Für den einzigen Kanal kommen nicht weniger als 32 MOSFETs an den Kühlkörper, die Transistoren müssen dabei 200-MHz-Typen mit handselektierter Gatespannung sein, damit auch alle 32 gleichzeitig „aufmachen“. Auch Details wie die LEDs als Bestandteil der Treiberschaltung zeugen von der schier unendlichen Akribie der Helix-Mannschaft, denn die roten LED sind besonders präzise und bekommen daher den Vorzug vor normalen Dioden. In unserer Klimazone nicht zu erwarten ist, dass der Lüfter angeht, natürlich ein großes wertiges Teil.
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Der bläst jedoch nicht nur mittig auf die Treiberschaltung, sondern es gibt eine Luftführung mit Schlitzen, so dass die Luft unterhalb der Platine den Alukörper effektiv kühlt, so dass auch die Leistungstransistoren profitieren. Wieder eine „Kleinigkeit“, die es einfach Spaß macht zu begutachten.
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Preis: um 1100 Euro

Helix C ONE

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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