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Kategorie: Car-HiFi Endstufe 4-Kanal, Car HiFi Endstufe Multikanal
20.10.2015

Serientest: Mosconi Gladen PRO 4/10, Mosconi Gladen PRO 5/30

Italienisches Design

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Elmar Michels
Elmar Michels

Letztes Jahr startete Mosconi mit der PRO 5/30 eine neue Verstärkerserie auf höchstem Niveau. Jetzt gibt es Zuwachs in Form der Vierkanalendstufe PRO 4/10.


Nachdem Mosconi 2017 mit der PRO 5/30 Furore machte, laufen nun die Arbeiten an der Vervollständigung der PRO-Serie. Neben der Fünfkanal hat jüngst eine Vierkanal namens PRO 4/10 das Licht der Verstärkerwelt erblickt, weiterhin steht eine Monoendstufe kurz vor der Vollendung. Die brandneue 4/10 haben wir bereits in der Redaktion, dazu gesellt sich eine PRO 5/30. Letztere hatten wir bereits in Ausgabe 5/2017 im Test – und dies sehr erfolgreich –, dabei handelte es sich allerdings noch um ein Vorserienexemplar, so dass wir die Änderungen, die von Anfang an in die Serienproduktion eingeflossen sind, hier nachvollziehen können. Beide PRO-Verstärker zeigen das neue Familiengesicht mit einem Aluminiumrahmen mit abgerundeten Ecken in Silber und einem schwarz gehaltenen Lochblecheinsatz. Die zweite Zahl der Typenbezeichnungen steht für die Gehäusegröße, die 30 bei der Fünfkanal zeigt das größte verfügbare Gehäuse an, die 10 bei der Vierkanalendstufe steht dagegen für die kleinste Ausführung. Alle Anschlüsse und Bedienelemente sitzen vorne an den Verstärkern, die Regler und die Schrauböffnungen der Terminals können mit einer magnetischen Abdeckung verdeckt werden. Das gibt den PRO-Verstärkern ein cleanes und edles Aussehen, weiterhin setzen die roten Lüfterräder dezente Farbtupfer. Wie von anderen Mosconi- Verstärkerbaureihen gewohnt, setzen auch die PRO-Amps auf interne Kühlkörper, die aus einem Strang mit Rippen geschnitten sind. Hier sitzen alle Leistungsbauteile wie die Endtransistoren und die Transistoren und Dioden des Netzteils. Die Terminals für Strom und Lautsprecher sind äußerst solide geraten, sie nehmen auch stärkere Kabelquerschnitte sicher auf. Ebenso wertig ist das integrierte Terminal für die Mini-ANLSicherung. Die Platinen beider Verstärker sind sehr sauber bestückt, alle Kanäle bis auf den Basskanal der 5/30 sind klassisch-analoge Class-A/B-Schaltungen. Wegen der immensen Leistung verfügt die große 5/30 über einen sehr ansehnlichen Netztrafo von der Größe einer Kinderfaust, bei der 4/10 dagegen wirkt die Spannungsversorgung eher zierlich. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen, Mosconi hat bereits wiederholt bewiesen, dass sie Netzteile bauen können, in denen mehr drinsteckt, als man auf den ersten Blick annimmt. Bei den PRO-Verstärkern zeigen beispielsweise ausgewachsene Controllerchips an, dass in den Spannungsversorgungen ausgeklügelte Schaltungen zur Regelung und Kontrolle vorhanden sind. Die Netzteile sind Start-Stopp-fähig, jedoch nicht spannungsgeregelt. Das bedeutet, dass bei höherer Versorgungsspannung auch mehr Leistung an die Lautsprecher geliefert wird. Da Mosconis Leistungsangaben sich auf 14,4 Volt Eingangsspannung beziehen (wie es in den USA üblich ist), wir jedoch mit „traditionellen“ 13,8 Volt messen, ist es kein Wunder, wenn die von uns ermittelten Leistungswerte etwas unter den Herstellerangaben liegen – das ist ganz normale Physik. Die vierkanalige 4/10 ist regulär ausgelegt, das heißt wir finden vier gleiche Verstärkerkanäle mit je zwei Endtransistoren. Bei der 5/30 dagegen haben wir eine asymmetrische 3-in-1-Auslegung. Das erste Stereokanalpaar ähnelt der 4/10, das zweite Stereopaar ist mit doppelter Transistorenbestückung kräftiger ausgelegt und Kanal 5 ist eine Class-D-Schaltung für Subwoofer. Unsere PRO 4/10 schlägt sich im Messlabor ganz hervorragend
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Preis: um 570 Euro

Mosconi Gladen PRO 4/10

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

02/2018 - Elmar Michels

Preis: um 1100 Euro

Mosconi Gladen PRO 5/30

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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