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Kategorie: Car-HiFi Endstufe 4-Kanal
20.10.2015

Einzeltest: Brax Matrix X4

Führungswechsel

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

2009 ist ein denkwürdiges Jahr. Wissen Sie, warum? Die legendäre Brax X2400.

4 Graphic edition wird abgelöst. Matrix X4 heißt der legitime Nachfolger, der ein schweres Los antritt, denn die „Alte“ zu schlagen, ist ein hoch gestecktes Ziel.Wenn man sich kein Ziel setzt, dann braucht man die Sache nicht anzugehen, muss sich aber bewusst sein, dass man nicht einfach ein neues Gehäuse nimmt, hier und da ein wenig tunt und das als Nachfolger bezeichnet. Viel, viel Arbeit heißt die logische Konsequenz. Und die steckt von vorne bis hinten in der X4.

Was auch immer ...

... Sie bisher über Ihre Brax Endstufe wussten: vergessen Sie es. Die Matrix X4 ist ein völlig neuer, in vielen Dingen sogar gänzlich anders funktionierender Verstärker. Und er zeigt es schon damit, dass seine Grundfläche quadratisch ist. Das geradlinige Design ist uns aber insgesamt erhalten geblieben. Noch was ist geblieben: Die Brax könnte nicht puristischer sein. Frequenzweichen? Gibt es nicht. Bassboost oder Equalizer? Nö, gibt’s auch nicht. Wer sich so einen Verstärker kauft, hat sowieso einen Prozessor und freut sich doch viel lieber darüber, dass das Signal so unangetastet, wie es nur geht in die Endstufe geschickt wird. Nun, so ganz „nackig“ ist die Brax ja nicht. Für jeden Kanal einzeln einstellbare Gainregler findet man und außerdem noch zwei Tasten pro Seite. Eine davon stellt ein, welche Betriebsart (Stereo, Stero gebrückt, Mono gebrückt) man pro Kanalpaar fahren möchte, der zweite stellt die Impedanz ein. Übrigens: Diese Endstufe liefert vollkommen last- und eingangsspanungsunabhängig immer dieselbe Ausgangsleistung. Die Regelung, die das sicherstellt, ist elementarer Bestandteil der Matrix X4. Ständig werden Ströme und Spannungen am Ausgang überwacht und dementsprechend reagiert - besonders das Netzteil benötigt diese Informationen. Nun war genug, ich musste da reingucken, das ging nicht mehr anders.

Fürs Auge ...

Kennen Sie das? Ich weiß, es klingt komisch, aber die X4 gehört zu den Verstärkern, in die man sich schon beim bloßen Betrachten der Platine verliebt. Zunächst fallen natürlich die fünf verchromten Töpfe auf. Zwei davon schirmen den Doppeltrafo, zwei weitere die Speicherdrosseln und einer sitzt über der Siebdrossel am Eingang. Das Thema Speicherdrossel ist übrigens ganz besonders interessant. Es ist eine recht elegante und vor allem schnelle Möglichkeit, Energie bei erhöhtem Strombedarf freizugeben. Das wird tatsächlich nicht sehr oft angewandt, denn einerseits ist Kupfer auch teuer und zweitens ist die Dimensionierung dieser Drossel alles andere als trivial. Für jemandem wie mich, der schon in was weiß ich wie viele Verstärker reingeguckt hat, war es 6/2009 53 auch erfrischend, mal ein Netzteil vorzufinden, das es in dieser Form noch nie gab. Nichts mit TL494 als Pulsweitenmodulator für die MOSFETs, hier erledigt Software die Regelung. Sie merken es schon, während ich all diese Dinge aufzähle: Dieser Endstufe wurde nicht nur der perfekte Klang anerzogen, es wurde obendrein alles dafür getan, dass die Leistung auch stimmt und vor allem stets stabil bleibt.
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Preis: um 2900 Euro

Brax Matrix X4

Spitzenklasse


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