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Kategorie: Car-HiFi Endstufe 4-Kanal
20.10.2015

Einzeltest: Audiocontrol D-4.800

Volle Kontrolle

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Elmar Michels
Elmar Michels

Neben Digitalendstufen und einem DSP gibt es bei Audiocontrol auch die D-4.800, die beides miteinander verbindet.

Wir haben uns die Alleskönnerin genauer angeschaut.Nachdem wir bereits den Stand-alone- DSP DM-810 (Ausgabe 4/2017) und die Sechskanalendstufe LC-6.1200 (Ausgabe 5/2017) getestet haben, kommt jetzt die D-4.800 in die Redaktion. Wir haben es dabei ungefähr mit einer Zweidrittel-LC-6.1200 zu tun, die einen DM-810 eingebaut hat. Wie gesagt, nur ungefähr. Wegen des DSP finden wir unter dem Audiocontrol-typischen Aludeckel so gut wie keine Bedienelemente, sondern nur den Schalter für die Einschaltautomatik. 9 LEDs helfen allerdings bei der Einstellung. An der Front hat die vierkanalige D-4.800 neben den üblichen vier Low-Level- Eingängen sechs Hochpegeleingänge. Das ist gut für kompliziertere Werksanlagen mit aufgeteiltem Signal, so dass die Audiocontrol auch aus „zerstückeltem“ Signal ein vollständiges Signal wiederherstellen kann. Neben den vier Verstärkerkanälen finden wir zwei prozessierte Ausgänge, so dass wir einen 6-Kanal-DSP vor uns haben. Ungewöhnlich dabei: Der Blick ins Innere lässt auf etwas anderes schließen. Zuerst wird klar, dass die D-4.800 keinen DM- 810 eingebaut hat, sondern einen ganz eigenen DSP. Der arbeitet keineswegs mit dem sehr guten DSP ADAU1452 von Analog Devices wie der DM-810, sondern hat vier kleine zweikanalige DSP-Chips aus der kleinen Serie des Herstellers mit 28 Bit statt der 32 Bit wie beim DM-810. Und richtig gezählt – vier zweikanalige Chips ergeben 8 Kanäle, von denen nur 6 genutzt werden. Offensichtlich kommt die DSP-Platine noch in Geräten mit mehr Kanälen vor, dennoch stellt sich die Frage, warum Audiocontrol der D-4.800 nur 2 statt 4 prozessierte Ausgänge spendiert hat. Separate Wandler gibt es keine, da die ADAU1761 diese bereits enthalten. Ein weiterer Vielbeiner fällt noch auf, nämlich ein digital steuerbares Potenziometer, das den Gainregler ersetzt und hier (wie schon im DM- 810) sinnvoll eingesetzt ist, da es vor den Wandlern für eine ordentliche Aussteuerung sorgt. Die DSP-Software ist trotz der doch geringen technischen Verwandtschaft die gleiche wie beim großen DSP, hier gilt also auch das dort Gesagte. Wir haben Frequenzweichen mit Linkwitz-Filtern (12 oder 24 dB), dann Equalizer mit 30, 14 oder 10 Bändern, wobei beides (wie leider auch die Pegel) nur pro Kanalpaar eingestellt werden kann. Nur bei der Laufzeit lassen sich die Kanäle getrennt einstellen, hier ist lobend zu erwähnen, dass es neben einer Ausgangskorrektur auch eine Laufzeitanpassung der Eingänge gibt – wieder einmal sehr gut für kompliziertere Werksanlagen, die bereits mit Laufzeit arbeiten. Beide Einstellungen geschehen in recht groben 28-mm-Schritten – hier verschenkt Audiocontrol wieder Potenzial, die Hardware würde 7 mm erlauben. Lobenswert ist dann wieder die AccuBASS-Funktion, die in manchen Fällen im Werkssystem verlorene Bässe zurückholen kann. Und schließlich punktet die D-4.800 mit einer sehr übersichlichen RTA für Eingänge und Ausgänge. Das ist eine tolle Sache, denn mit dieser Echtzeitanalyse sieht man sofort, wenn das Eingangssignal nicht stimmt oder wenn durch einen Fehler beim Einstellen nur Mist aus den Ausgängen kommt. 

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Preis: um 900 Euro

Audiocontrol D-4.800

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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