Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
20_7943_1
Anzeige
Topthema: Radio ohne Rauschen
DAB+
2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+ und entwickelte sich zum europäischen Rundfunkstandard. Heute sind bereits zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.
72_16078_2
Topthema: Smart Speaker
Dynaudio Music
Viele Geräte bezeichnen sich als Smart Speaker, auch wenn oft nur ein Aktivlautsprecher mit Bluetooth dahintersteckt. Bei Dynaudio nimmt man das Thema da schon deutlich ernster.
112_17656_2
Topthema: Entertainment für unterwegs
BenQ GV1 Mini-Beamer
Schnell mal unterwegs einen Film oder die neuesten Fotos mit Freunden anschauen? Kein Problem, denn BenQ hat mit dem GV1 nun einen mobilen kleinen Mini-LED-Projektor auf den Markt gebracht. Wir haben ihn getestet.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
115_17450_2
Topthema: Pure Eleganz
Audio Physic Classic 15
Von Audio Physic haben wir ein Paar wunderschön gestaltete Standlautsprecher mit glasveredelten Oberflächen in die Redaktion geliefert bekommen. Wie sich die schlanken Lautsprecher namens Classic 15 im Test schlagen, können sie hier lesen.
Neu im Shop:
Akustikelemente verbessern die Raumakustik
offerbox_1524650653.jpeg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Car-HiFi Endstufe 4-Kanal
20.10.2015

Einzeltest: Audio System MX60.4

Kleiner ganz groß

425
Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Die 2009er-Endstufen von Audio System haben vom Start weg für Aufsehen gesorgt. Die MX60.

4 zählt zu den kleineren Modellen der MXSerie. Fragt sich, ob auch im preislich weiter unten angesiedelten Sektor von echtem HiFi made by Audio System geredet werden kann.Sie sieht ihren großen Schwestern sehr, sehr ähnlich, so viel steht fest. Ob das bedeutet, dass sie im selben Maß in ihrer Preisklasse glänzt, oder ob es nur eine Verpackung ist, die diesen Eindruck erwecken soll, gilt es natürlich herauszufinden. Das Gehäuse ist zwar jetzt nicht das, was sich Chrom- und Lichtjünger so vorstellen, das eher zurückhaltend wirkende Stranggusskästchen gefällt aber sicher den Freunden allürenloser Präsentation und Funktionalität. Das Logo oben drauf ist eingestanzt, nicht gedruckt. Das ist vielleicht nicht das Wichtigste überhaupt, aber wenn man ehrlich ist, zeigt das die Detailverliebtheit und das Bemühen, an allen Ecken und Enden einen Verstärker zu realisieren, der schon beim Auspacken gefällt. Die Terminals und Regler befinden sich allesamt auf der Vorderseite der Endstufe. Beim versenkten Einbau ist das recht praktisch, wenn man eine Seite (idealerweise die mit den Kabeln) in die Versenkung schiebt und den Rest nur noch reinfallen lassen muss. Das macht aber noch keinen guten Verstärker aus, die Innereien zählen immerhin auch. Und da geht das eingangs beschriebene Spiel weiter: Die Platinenfarbe weckt Erinnerungen an die preislich viel weiter oben liegende X-Ion- Vierkanal, die wir in der letzten Ausgabe getestet haben. Gut, die Endverstärkung ist bei den günstigeren Modellen mit Bipolartransistoren und nicht mit MOSFETs realisiert, alles drumrum scheint auf den ersten Blick jedoch nicht viel weniger aufwendig und hochwertig bestückt zu sein. Dafür sorgt schon allein die Verwendung von SMD-Technik, die die Bauteile sauber und platzsparend auf die Platine bannt. Wo es nicht anders ging, beispielsweise bei den Emitterwiderständen, baute man auf diskrete Bauteile. Erfreulich ist, das das Systemdesign samt und sonders eigenständig ist. Ähnlichkeiten zu bekannten Verstärkern italienischer Herkunft sind zwar auszumachen, aber von einer Kopie darf man nicht reden. Wir jedenfalls freuen uns über eine wunderschöne, piekfein verarbeitete Endstufe und kümmern uns dementsprechend lieber um wichtige Aspekte.

Labor

Messtechnisch ist die MX60.4 ein echtes Vorzeigekind. Nach fast jeder Messung war ich geneigt, sie „Spießer“ zu nennen. Das Teil will quasi nicht verzerren, verfügt über immens hohe Dämpfungsfaktoren, und Rauschen kennt die Audio System auch nicht. Beim Messen beobachtet man so ein Verstärkerchen ja auch. Bemerkenswert ist die Ruhe, mit der die MX60.4 Leistungs- und andere Messungen hinter sich bringt. Apropos Leistung: Zirka 65 Watt vermag sie zu schieben. Das ist jetzt nicht die Welt, für laute bis sehr laute Musik ist das aber genug, zumal die Klirrwerte saubere Spielweise bis zur Grenze verheißen. Und ehrlich: Ein 16er-Lautsprecher hat mit 60 Watt schon richtig was zu tun, ein Hochtöner sowieso.
  • eine Seite vor
  • letzte Seite
 

Preis: um 230 Euro

Audio System MX60.4

Mittelklasse


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren