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Kategorie: Car-HiFi-Lautsprecher 16cm
20.10.2015

Einzeltest: Morel Virtus Nano 603

Der Spezialist

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Elmar Michels
Elmar Michels

Wer auf highendigen Klang wert legt, in seinem Auto jedoch nur sehr flache Einbauplätze zur Verfügung hat, guckt in die Röhre. Wir haben bei Morel ein Dreiwegeset gefunden, das sich als Problemlöser anbietet.

In manchen Fahrzeugen sind die Werkslautsprecher so stark abgespeckt, dass in ihre Einbauplätze keine normaler Nachrüstlautsprecher mehr hineinpasst. Gerade bei hochklassigen Nachrüstlautsprechern finden sich oft große, kräftige Magnete und ebenso großzügig dimensionierte Hubreserven, so dass diese hochwertigen Lautsprecher recht viel Einbautiefe brauchen. Auf der anderen Seite hält der Markt durchaus Flachlautsprecher bereit, doch diese sind oft im günstigeren Bereich angesiedelt, so dass anspruchsvolle Musikfreunde lieber etwas Besseres hätten. Und einen sichtbaren Einbau oder gar ein Doorboard für die High-End-Speaker möchten heute auch nur noch die wenigsten. Da bleiben nur wenige hochklassige und flache Kandidaten übrig, denn ohne Neodymantrieb und eine ausgefuchste Konstruktion geht da gar nichts. Einen dieser Kandidaten hat der israelische Spezialist Morel jetzt mit dem Virtus-Nano im Programm. Die Virtus sind zwar unter den Morel-Topmodellen angesiedelt, doch durchaus hochklassige Lautsprecher, das merkt man sofort, wenn man sie sieht und in die Hand nimmt. Der Star des Ensembles ist unser 16er-Tieftöner der nur sagenhafte 15 Millimeter Einbautiefe hat. Auffällig ist die sich nach vorne ausbeulende Membran, die ungefähr die gleiche Distanz über den Korbflansch heraussteht. Dieser Kompromiss ist nötig, um der Schwingeinheit einen halbwegs anständigen Hub zu ermöglichen. Der im Korb liegende Antrieb mit innen liegendem Neodymring und äußerem Eisenbecher arbeitet mit einer großen 54-mm- Schwingspule, die für sich genommen schon ein Hightech-Spektakel ist. Denn sie ist eine Morel-Spezialität aus Aluminiumdraht, der einen sechseckigen Querschnitt aufweist und sich so nach dem Bienenwabenprinzip lückenlos raumfüllend wickeln lässt. Der Spulenträger greift direkt an die ausgewölbte Membran an, die aus Papier gepresst ist. Und das kalottenförmige Teil ist die ganze Membran und keine Dustcap, die auf einer Stützkonstruktion sitzt. Mitten im Neodymantrieb sitzt eine große Polkernbohrung zur Belüftung, die mit einem Schaumstoff verschlossen ist. Das ist ebenfalls typisch für Morel und wir finden diese Eigenart auch beim Mitteltöner wieder. Auch dieser baut sehr flach, und zwar wegen dieses Tricks: Statt einem großen Koppelvolumen ist der Mitteltöner hinten offen, nur ebenfalls mit einem Verschluss auf dem Loch. Beim Mitteltöner ist es Filz, der den Luftstrom etwas stärker dämpft als Schaumstoff. Durch die offene Konstruktion wird ein ähnlicher Effekt erzielt wie durch ein Koppelvolumen, nämlich eine Absenkung der Resonanzfrequenz, was dazu führt, dass der Töner bei niedrigen Frequenzen einsetzbar ist. Das haben in erster Linie Hochtöner nötig, doch unser Mitteltöner ist ja ebenfalls eine Gewebekalotte, in diesem Fall nur eine besonders große mit 54-mm-Schwingspule. Im Gegensatz zum Mitteltöner hat Morel beim Hochtöner auf die offene Bauweise verzichtet, diese ist wohl nur den Topmodellen der Supremo- und Elate-Serien vorbehalten. Die passende Frequenzweiche ist für drei Wege angenehm klein gehalten – und entsprechend vollgestopft mit Bauteilen: 5 Spulen und 6 Kondensatoren sind auf der Platine. 

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Preis: um 680 Euro

Morel Virtus Nano 603

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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