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Kategorie: Car-HiFi-Lautsprecher 16cm
20.10.2015

Einzeltest: Eton PRS 165.3

Eton PRS 165.3 – drei Wege, aber bezahlbar

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Elmar Michels
Elmar Michels

Viele Fahrzeuge haben Einbauplätze für ein Dreiwegesystem, doch nur selten fi ndet man ein passendes Nachrüstset im bezahlbaren Preisbereich. Deshalb stellt Eton jetzt sein PRS 165.

3 vor.Drei Wege wecken bei vielen HiFi-Freunden Begehrlichkeiten, und zwar aus gutem Grund. Durch die Anwesenheit eines Mitteltöners kommen die musikalisch wichtigsten Frequenzen vom selben Lautsprecher, die Trennfrequenzen des Mitteltöners zu Tief-und Hochton liegen nicht im empfindlichsten Hörbereich. Da kann klanglich durchaus Vorteile bringen, auch, wenn drei Wege mehr Abstimmungsarbeit als deren zwei benötigen. Aber auch aus ganz praktischen Überlegungen sind Dreiwegesysteme heute gefragt. Immer mehr Fahrzeuge kommen ab Werk mit drei Wegen vorne, sodass die Nachrüstung eines Zweiwegesystems immer ein wenig schmerzt – man will ja nichts an Klang verschenken. Zusätzlich sind die Tieftöner oft nicht optimal platziert, sodass es klanglich äußerst sinnvoll ist, mit dem Mitteltöner möglichst viele Musikanteile nach oben zu holen. Der größte Nachteil von Dreiwegesystemen ist meist der Preis. Naturgemäß kosten sechs Lautsprecher mehr als vier, wenn man keine Abstriche in der Qualität machen will. Auch die Frequenzweichen werden viel aufwendiger für drei Wege, wenn alles passiv laufen soll. Daher ist zu Recht ein gesunder Argwohn angesagt, wenn sehr günstige Dreiwegesysteme angeboten werden. Dann lieber zwei Wege in gut als drei Wege in mäßig. Bei unserem Eton PRS 165.3 muss man sich glücklicherweise keine Gedanken um die Lautsprecherqualität machen, denn die Neu-Ulmer Firma genießt einen exzellenten Ruf und ist dafür bekannt, dass die im eigenen Haus gefertigten Lautsprecher Topqualität bieten. Das gilt auch für die günstigen Serien wie die POW-Sets, die sich im Test hervorragend geschlagen haben. So machen auch unsere aktuellen PRS-Lautsprecher einen sehr guten Eindruck. Die Fertigung ist einwandfrei und wir entdecken wertige Materialien. Membranen, Sicken und Zentrierspinnen stammen in der Regel vom Krefelder Spezialisten DKM, der ebenfalls für seine Qualität bekannt ist. Der 16er-Tieftöner kommt mit einem soliden gepulverten Blechkorb, der mit kleinen Hinterlüftungsöffnungen unter der Zentrierspinne ausgerüstet ist. Weitere Öffnungen finden sich im Spulenträger aus Aluminium und schließlich gibt es eine Polkernbohrung. Die Membran besteht aus einem Glasfasergeflecht, das mit Harz luftdicht abgeschlossen ist. Auch der Mitteltöner arbeitet mit Blechkorb, Ferritmagnet und 25-Millimeter-Schwingspule, bei ihm besteht die Membran allerdings genauso wie die Dustcap aus beschichtetem Papier. Mit 80 Millimeter Korbmaß gehört der Mitteltöner zur Dreizollklasse, es besteht also kein Problem, ihn mit einem kleinen 19-Millimeter- Hochtöner zu verkuppeln. Genau das tut Eton und legt eine leicht verbaubare Gewebekalotte mit 19er-Spule bei. Die Frequenzweiche besorgt ausschließlich die Trennung zwischen Mittel- und Hochtöner, das spart Kosten für teure Bauteile. Auf der anderen Seite braucht man zum Betrieb vier Verstärkerkanäle mitsamt Frequenzweichen für Tieftöner und Mitteltöner. Da kleine Endstufen heute für kleines Geld erhältlich sind, ist das kein Problem und der Teilaktivbetrieb ist sowieso wegen der besseren Leistung(sverteilung) sehr zu empfehlen. 

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Preis: um 290 Euro

Eton PRS 165.3

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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