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Kategorie: Car-HiFi-Lautsprecher 16cm
20.10.2015

Einzeltest: Audio Development AD6

Gut fürs Ohr

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Elmar Michels
Elmar Michels

Italien und High-End passen irgendwie zusammen. Hier haben wir es mit einem kleinen, feinen Hersteller zu tun, der vor allem eines kann: hervorragende Lautsprecher bauen.

In der Region Venetien liegt der kleine Ort Castelgomberto, dort ist die Firma Laboratorio Audio zu Hause. Besser bekannt ist die Marke Audio Development, die einen hervorragenden Ruf genießt. Jede Menge Lautsprecher gibt es, die, ganz italienisch, zumeist als Paar angeboten werden. Das ist auch naheliegend, weil die meisten der Edelchassis in mittleren bis höheren Preisregionen angesiedelt sind und daher oft in Aktivanlagen verbaut werden. Alle Chassis entstehen von Hand in der eigenen Fertigung in Castelgomberto – sogar die Einzelteile stammen nur aus der Region. Der Klangliebhaber hat grob gesagt die Auswahl zwischen drei Serien, der 100 Line, der 10 Line und der „Einerserie“, die Trend Line heißt. Dazu kommen noch die Vipera-Chassis, die dezent in Richtung SPL getrimmt sind, sowie die MM Line mit den edelsten Audio Development- Chassis überhaupt. Bei dem highendigen Anspruch gibt es jedoch durchaus bezahlbare Lautsprecher. Ich kann mich noch gut an ein Hörerlebnis mit dem Subwoofer AD W1000 erinnern, der mich im geschlossenen Gehäuse vollkommen überzeugt hat – Kostenpunkt 240 Euro. Auch unser Testkandidat ist nicht spottbillig, aber durchaus noch im Rahmen bepreist. AD6 heißt das Komposystem bestehend aus dem 16er-Tiefmitteltöner W6 und dem Hochtöner T10 nebst Frequenzweiche.

Chassis


Der Woofer ist das günstigste 16er-Modell aus der Trend Line, im AD-Serienbaukasten gibt es noch den W60, den W600 und den MM6. Die Serien können nämlich durchaus untereinander kombiniert werden, da alle Chassis daraufhin entwickelt wurden. Das bevorzugte Membranmaterial bei AD ist offensichtlich Glasfaser, welche in nahezu allen Tief- und Mitteltonchassis zum Einsatz kommt. Sicher nicht die schlechteste Wahl, da das Material mit Kunstharz gebunden sehr schön zugfest ist, aber auch eine innere Dämpfung mitbringt. Die Dustcap aus Kunststoff ist sehr klein geraten, hier geht es weniger um Show, vielmehr ist man bei AD der Auffassung, dass große Staubschutzkappen nur akustischen Unfug machen und unnötiges Gewicht bringen. Auch beim Korb setzt man auf Faser, hier haben wir es mit einem faserverstärkten Kunststoffkorb zu tun. Dieser hat gegenüber einem Blechkorb den Vorteil, dass er das Magnetfeld nicht beeinflusst und eben nicht den ganzen Lautsprecher mit Streufeldern „beglückt“. Der Antrieb des W6 gerät schnörkellos: 25-mm-Spule, ein Ferritring und nur ein eingepresster Polkern – vielleicht nicht sehr edel, aber zweckmäßig. Auch der Hochtöner ist sehr geradlinig und ohne Schnickschnack gemacht: eine sauber gefertigte 25er-Seidenpille, etwas Ferrofluid – fertig. Er lässt sich ganz einfach aus seinem Gehäuse befreien, bis nur noch die nackte Kalotte übrig bleibt; so passt er auch in die kleinsten Einbauplätze. Auch das Thema Weiche ist ein sehr kurzes. Im Gehäuse schauen einem zwei Pegelwiderstände, eine Spule und ein Kondensator entgegen, die allesamt für den Hochtöner zuständig sind. Der T10 sieht also ein klassisches 12-dB-Filter. Der Bass wird einfach durchgereicht – da sieht man, wie großartig die Glasfasermembran läuft, Resonanzüberhöhungen kommen nicht vor.

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Preis: um 300 Euro

Audio Development AD6

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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