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Kategorie: Car-HiFi-Lautsprecher 13cm
20.10.2015

Serientest: Audio System HX 130 Dust, Audio System HX 130 Phase

Ungleiche Brüder

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Elmar Michels
Elmar Michels

In der Typenbezeichnung unterscheiden sie sich nur „hinter dem Komma“, im Preis jedoch um stattliche 200 Euro. Was ist dran an Audio Systems HX 130 Dust und HX 130 Phase?
Ganz weit oben im schier unendlich großen Lieferprogramm von Audio System stehen die HX-Systeme.

Der Hambrückener Car-Audio- Spezialist verzichtet auf sündhaft teure Überreferenzen – die HX-Systeme nehmen bereits diesen Platz ein. Dafür ist zumindest das HX 130 Dust mit 450 Euro (10er- und 16er- Set gibt‘s zum gleichen Preis) noch irgendwie erschwinglich. Für diesen Kurs gibt es alle Chassis „made in Germany“, und zwar nicht irgendwo, sondern bei einer kleinen Manufaktur, die im Städtchen Gundelsheim feinste Lautsprecher produziert. Das trifft genauso auf das HX 130 Phase zu, für das 650 Euro über die Theke des Fachhändlers wandern. Das Phase kommt dafür im edlen Koffer und mit raumgreifenden Frequenzweichen. Bei den Tiefmitteltönern sind die Unterschiede nicht dramatisch. Die der Namensgebung dienende Membranmitte ist dann auch alles, was die Töner unterscheidet. Beide haben standesgemäß stabile Gusskörbe mit Hinterlüftungslöchern, beide haben hochwertige Zentrierungen und Sicken, die wie die Alumembranen ebenfalls aus deutscher Produktion stammen. Sehr lecker und wertig sind auch die Antriebe mit Kurzschlussringen zur Vermeidung von Wirbelströmen. Einzig die nur gestanzten oberen Polplatten stören das Bild, diese Edeltöner hätten sicher maschinell geplante Platten vertragen. Bei den Hoch tönern treten dann deutliche Unterschiede hervor. Das „kleine“ Dust-System kommt mit der 25-mm- Kalotte HS 25 Vol, während dem Phase der große Hochtöner HS 28 Vol beiliegt. Beide sind edelst verarbeitet und verfügen über Koppelvolumina, deren Belüftung über einen Lochkranz funktioniert, um Rohrresonanzen in einer großen Zentralbohrung zu vermeiden. Bereits der erste Blick zeigt, dass das Phase mit der klar besseren Frequenzweiche glänzt. Dabei ist die Schaltung der kleinen FWX fast genauso wie die der Edelweiche FW HX Phase, sogar fast alle Bauteilewerte sind gleich. Die Phase kann im Tieftonzweig zweiter Ordnung sowohl unterschiedliche Kondensatoren als auch zwei Spulen schalten und bietet auch die 6-dB-Flanke für den Hochtöner an. Alle anderen umfangreichen Anpassungen für Trennfrequenz, Flanken und Impedanzkorrektur können beide Weichen gleichermaßen. Die Bauteile sind bereits bei der FWX gut, bei der Phase dagegen vom Feinsten. Ausschließlich MKPs, dicke Spulen und Metalloxidwiderstände werden mit erstklassigen Steckbrücken geschaltet. Absolut klasse! Unsere Messergebnisse sind schlicht herausragend, die HX-Kompos gehören zum Besten, was unser Testlabor je gesehen hat. Die Hochtöner lassen sich klaglos bis 500 Hz hinunter durchsweepen, Verzerrungen sind fast nicht feststellbar. Hier zeigt sich auch die Klasse des großen 28ers, der untenrum einen Tick souveräner läuft, ohne am oberen Ende des Frequenzbereichs zu kneifen. Auch die kleinen Midwoofer zeigen sich breitbandig und nahezu klirrfrei, und das bis zu enormen Pegeln. Die Alumembranen bimmeln zwar ziemlich hemmungslos, gar keine Frage. Doch die Resonanzen beginnen erst bei 8 kHz, die Hauptresonanz liegt sogar über 10 kHz und damit weit weg vom Einsatzbereich. 

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Preis: um 450 Euro

Audio System HX 130 Dust

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 650 Euro

Audio System HX 130 Phase

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

04/2015 - Elmar Michels

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