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Kategorie: Camcorder
20.10.2015

Einzeltest: Panasonic HDC-SD300

Full HD für große Jungs?

Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 1
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Geht das denn noch? Diese Frage stellte sich mir unmittelbar nachdem Gerüchte auftauchten, Panasonic würde der in HIFI TEST TV VIDEO 5/08 getesteten HDC-SD100 eine große Schwester zur Seite stellen. Umso gespannter waren natürlich die Erwartungen an das erste Testmuster der neuen HDCSD300.

Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 2Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 3Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 4Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 5Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 6Camcorder Panasonic HDC-SD300 im Test, Bild 7
Eines vorab: Ich wurde nicht enttäuscht.Sie ist tatsächlich ein kleines Stück gewachsen, weshalb sie noch besser in der Hand liegt. Das größere Gehäuse hat allerdings einen technischen Hintergrund: Hinter dem Objektiv tummeln sich nach wie vor drei CMOS-Sensoren, die nun an Fläche, aber auch an Pixeln erheblich zugelegt haben. Satte drei Millionen Bildpunkte tummeln sich auf jedem der drei Sensoren, die in der SD300 verbaut sind. Panasonic erreicht damit, dass die volle HD-Auflösung von den Sensoren abgegeben werden kann, ohne dass erst mühsam hochgerechnet werden muss. An Rechenaufgaben mangelt es der Bildverarbeitung dennoch nicht, dafür sorgen einige neue Kunststücke der Panasonic.
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Automatisch und manuell

Wie die nunmehr kleine Schwester ist auch die HDCSD300 ganz besonders auf ambitionierte Filmer zugeschnitten. Wer seiner Kreativität mit möglichst vielen manuellen Einstellmöglichkeiten freien Lauf lassen will, findet hier das ideale Arbeitsgerät. Zwar bieten die meisten vor allem hochwertigen Camcorder schon einige Manuell- Funktionen, die Handhabung ist aber in dieser Preisklasse bislang nirgends so gelungen wie bei der SD300. Allein der Objektivring ist mit seinem seidenweichen Lauf ein echtes Highlight, mit ihm gelingt der Zoom in genau der Geschwindigkeit, die mir vorschwebt, und erst das Spiel mit der Bildschärfe: Punktgenau kann das gewünschte Motiv scharf gestellt werden, um anschließend die Schärfe langsam und gut dosiert zum nächsten Punkt wandern zu lassen. Ist das Display zugeklappt, kann man mit dem gleichen Drehrad auch den Weißabgleich und diverse Belichtungskorrekturen vornehmen. Der Clou ist indes eine Weiterentwicklung der mittlerweile allgegenwärtigen Gesichtserkennung. Die Ingenieure bei Panasonic haben dieses Hilfsmittel noch weiter ausgereizt. Die SD300 kann Belichtung und Schärfe nicht nur auf Gesichter optimieren; mittlerweile reicht ein Objekt, welches sich gut vom Hintergrund absetzt, dieses wird auf dem Display mit dem Finger oder einem kleinen Stift angetippt und sofort stellt sich der Camcorder darauf ein. Selbst wenn sich dieses Objekt bewegt, oder ein Schwenk gemacht wird, bleibt die SD300 dran.

Zeitlupe und Zeitraffer

Eng mit den fotografischen Fähigkeiten verbunden sind die beiden folgenden Features. So kann die Panasonic für Zeitlupenstudien herhalten, da sie in der Lage ist, innerhalb einer Sekunde entweder 25 oder 50 Bilder festzuhalten und diese in zwei bzw. ein Megapixel Auflösung zu speichern. Das Ganze etwa drei Minuten lang, das reicht für ein exaktes Fotofinish bei diversen sportlichen Anlässen. Eine Zeitrafferfunktion steht ebenfalls zur Verfügung. Im Abstand von 1, 10 oder 30 Sekunden bzw. 1 oder 2 Minuten werden die Bilder aufgenommen; zusammenhängend abgespielt gibt das einen prima Zeitraffer für Naturvideos. Da der Camcorder über den gesamten Aufnahmezeitraum in Betrieb bleibt, sollte man längere Zeitrafferaufnahmen mit angeschlossenem Netzteil vornehmen.
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Bild- und Tonqualität

Beim Bildtest geht die HDC-SD300 dann so richtig zur Sache; in der Horizontalauflösung, in der die Kamera möglichst viele senkrechte Linien unterscheiden muss, lotet sie gar die Grenzen der AVCHD-Spezifikationen aus und besetzt bei den von uns bislang getesteten Geräten eine Spitzenposition. Der hervorragende Eindruck setzt sich bei der Darstellung von Farben fort, für kompatible Bildschirme kann man neuerdings im erweiterten x.v.Color-Farbraum aufzeichnen. Komplexe Motive, wie beispielsweise Aufnahmen im Delphinarium des Duisburger Zoos, werden fein differenziert und ohne Artefakte aufgezeichnet. Die Tonabteilung konnte indes kaum verbessert werden, lediglich der Tieftonbereich hat an Fülle zugelegt. Die Aufnahmen klingen bereits ohne Manipulation rund, ein neues Bassmanagement erlaubt die Anhebung um drei bzw. sechs dB oder aber die Absenkung, um im Stativbetrieb den Trittschall zu minimieren sowie extreme Windgeräusche wirkungsvoller zu verringern.

Fazit

Wieder einmal war Panasonic für eine Überraschung gut. Die neue HDC-SD300 hat einiges zu bieten und sie schließt damit eine Lücke, die seit dem Einzug der HD-Camcorder immer größer zu werden drohte; der ambitionierte Filmer wollte mehr als ein taschenfreundliches Gerät zum Drehen von Videos für den großen Bildschirm. Er findet in der neuen Panasonic die ideale Partnerin für jeden kreativen Einsatz. Wer allerdings erst am Anfang steht und mit der Filmerei liebäugelt, sollte sich diesen Camcorder erst recht genauer ansehen, so wird aus anfänglicher Liebäugelei schnell eine Verbindung von Dauer.

Preis: um 1000 Euro

Camcorder

Panasonic HDC-SD300

Referenzklasse


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