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Kategorie: Bluetooth-Lautsprecher
20.10.2015

Einzeltest: JBL Link 500

Smartspeaker JBL Link 500

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Als der amerikanische Audiopionier James Bullough Lansing 1946 die Firma JBL gründete, hatten Lautsprecher die Größe eines veritablen Kühlschranks und waren mit Tieftönern bestückt, die einen Durchmesser von 40 Zentimetern hatten. Wenn Lansing sehen könnte, wie JBLLautsprecher heute aussehen .

..
Und vor allem, wenn er hören könnte, wie sie klingen, und ausprobieren, was sie sonst noch alles können. Denn 1946 war man froh, wenn die riesigen Lautsprecherkisten überhaupt halbwegs akzeptabel Musik wiedergaben, wenn sie an einen geeigneten Verstärker angeschlossen waren.     

Ausstattung


Der hier zum Test anstehende JBL Link 500 misst gerade mal 37 x 20 x 15,7 Zentimeter und benötigt keinen Verstärker – er hat gleich vier davon eingebaut. Die steuern die vier eingebauten Lautsprecherchassis – zwei 89-mm-Tiefmitteltöner und zwei 20-mm- Hochtöner – an. Die Voraussetzungen für guten Stereosound sind also gegeben. Was der Link 500 benötigt, um Musik wiedergeben zu können, ist die Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet mit Android oder iOS als Betriebssystem. Auf dem Gerät muss als Erstes die „Google Home App“ installiert werden, die es kostenlos im Google Play Store oder in Apples App Store gibt. Damit Lautsprecher und Smartphone/Tablet miteinander kommunizieren, muss ein WLAN zur Verfügung stehen, über das sich die Geräte verbinden können. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Geräte per Bluetooth zu koppeln. Mithilfe der App kann man nicht nur seine Musik zum JBL Link 500 übertragen und über diesen wiedergeben, man kommt vor allem in den Genuss der Sprachsteuerung Google Assistant. Damit wird der JBL Link 500 zur Schnittstelle zwischen dem Benutzer und der Welt. Der Link 500 horcht immer mit und wartet darauf, dass der User die Schlüsselwörter „Okay, Google“, gefolgt von einer Frage oder einer Anweisung, spricht. Was der User sagt, wird an das Smartphone weitergegeben und über die App zu den Google-Servern übertragen. Die entschlüsseln die Bedeutung des Gesagten und ermitteln die passende Reaktion. Das kann das Ergebnis einer Internet-Recherche sein („Wie weit ist der Mond entfernt?“ „Wie wird das Wetter heute?“), das kann eine Funktion sein („Stelle den Timer auf 10 Minuten“), das kann ein Blick in den Google-Kalender des Users sein („Welche Termine habe ich heute?“). Das kann auch eine Aktion sein, zum Beispiel, wenn man die Haussteuerung seines Smart Home mit Google verknüpft hat. Dann kann man über den JBL Link 500 sogar das Licht einschalten, ein bestimmtes Fernsehprogramm aufrufen oder sich mitteilen lassen, ob die Waschmaschine fertig ist. Diese Funktionen hängen im Wesentlichen davon ab, ob die entsprechende Haussteuerung mit Google zusammenarbeitet. Das Wichtigste ist natürlich, dass man Musik spielen kann. Dazu kann man per App oder Sprachsteuerung etwa auf Google Chromecast oder einen Streamingdienst, den man abonniert hat, zurückgreifen.     

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Preis: um 400 Euro

JBL Link 500

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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