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Kategorie: Blu-ray Film
20.10.2015

Filmrezension: Oben (Walt Disney)

Oben

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Animation  Pixar erzählt in seinem neuem Werk „Oben“ die Geschichte von Witwer Carl Fredricksen, der sich im hohen Alter von 78 Jahren einen Traum erfüllt und sich zum größten Abenteuer seines Lebens aufmacht.Der pensionierte Ballonverkäufer Carl führt ein beschauliches Leben in seinem kleinen Häuschen.

Als Investoren das Wohnviertel in eine Großbaustelle verwandeln, ist es mit der Ruhe plötzlich vorbei. Im Affekt verletzt der griesgrämige Carl einen Bauarbeiter und wird vom Gericht als Bedrohung für die Öffentlichkeit angesehen. Die Folge: Zwangseinweisung in ein Altersheim. Um diesem Schicksal zu entgehen, fasst Carl den Entschluss, seinen alten Lebenstraum (und den seiner Frau Ellie) in die Tat umzusetzen und nach Südamerika zu den „Paradise Falls“ aufzubrechen. Abertausende mit Gas befüllte Ballons lassen den Rentner samt Haus in die Luft abheben und vor den Augen der Justiz entschwinden. Erst hoch in der Luft bemerkt der alte Mann, dass er einen blinden Passagier an Bord hat: Der eifrige Pfadfinderjunge Russel befand sich bei Reisebeginn auf der Veranda. Carl bleibt nichts anderes übrig, als Russel auf seine abenteuerliche Reise zu den Wasserfällen mitzunehmen. Dort angekommen ergänzen sich der wortkarge Carl und der stets quasselnde Russel zu einem ungleichen Duo, das sich gemeinsam neuen Abenteuern stellt ... In Pixars zehntem großen Spielfilm sind zum ersten Mal in der Geschichte des Studios keine lieben Monster, keine zum Leben erwachten Spielfiguren und auch keine niedlichen Autos oder Roboter die Hauptdarsteller. Erstmalig spielt eine menschliche Figur die tragende Rolle, in Gestalt des herrlich grantigen Rentners Carl Fredricksen, der in seinen Gesichtszügen sehr an Walter Matthau erinnert. Regisseur Pete Docter schafft in den ersten zwölf Minuten eine erzählerische Meisterleistung, die mit einem Oscar belohnt werden sollte. In dieser kurzen Zeit wird das erfüllte Leben Carls in allen Facetten beleuchtet und Ellie, die Liebe seines Lebens präsentiert. Das alles ist so wunderbar ruhig erzählt, dass es dem Zuschauer schwer fällt, der anschließenden Abenteuergeschichte zu folgen. Hier gibt es plötzlich sprechende Hunde mit albernen Stimmen, die so gar nicht in diesen Film passen wollen. Auch ein seltsamer Riesenvogel scheint zuerst Fehl am Platze und ein Zugeständnis an die jungen Zuschauer zu sein. Schiebt man das beiseite, ist „Oben“ ein wunderbarer Animationsfilm, der eine sehr erwachsene Geschichte vom Altwerden und von gescheiterten Lebensträumen erzählt. Und von der Chance, jederzeit aus seinem Leben auszubrechen und Träume auch im hohen Alter wahr werden zu lassen.

Bild und Ton


Einmal mehr setzt Pixar Maßstäbe beim Detailreichtum und der Schärfe seiner animierten Bilder (Struktur der Steine ab 1:01:40). Dazu kommen ungemein plastische Farben und eine absolut ausgewogene Schärfe. Auch bei der Tonwiedergabe macht der Film fast alles richtig und bietet jederzeit Aktivität auf allen Kanälen. Die Effekte sind sehr gut ortbar (34:20) und auch für den Subwoofer gibt es reichlich zu tun (26:55 und 1:19:50).

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Oben (Walt Disney)

5.0 von 5 Sternen

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