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Kategorie: Blu-ray Film
20.10.2015

Filmrezension: Fast & Furious 6 (Universal Pictures)

Fast & Furious 6

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Timo Wolters
Timo Wolters

Die „Fast & Furious“-Serie ist auf ihrem HöhepunktDominic Toretto und Brian O’Conner leben nach ihrem Multi-Millionen- Coup entspannt in Rio und kümmern sich um Brians und Mias gerade geborenes Kind. Da platzt überraschend Agent Hobbs in die Runde und erzählt etwas von einem gewieften Gangster namens Owen Shaw, der es immer wieder schafft, wichtiges militärisches Material zu stehlen.

Da Shaws Team spezialisiert ist, erhofft sich Hobbs Hilfe von Dom und seiner Gang. Er würde sie aber nicht kriegen, hätte er nicht ein Druckmittel – ein Foto der noch/wieder lebendigen Letty. Also lässt sich Toretto auf einen Deal ein: Letty und volle Begnadigung für alle alten Verbrechen für die Ergreifung von Shaw. Doch schon der erste Versuch, den intelligenten Verbrecher dingfest zu machen, scheitert kläglich. Und noch schlimmer: Als Dom überraschend Letty begegnet, richtet diese ihre Waffe auf ihn und drückt ab …
Finanziell und sogar inhaltlich waren die letzten drei „Fast & Furious“-Filme enorm erfolgreich. Vollkommen zu Recht, wenn man die fantastisch inszenierten Actionszenen betrachtet, von denen jede einzelne schon ein Höhepunkt für sich ist. Auch die Besetzung ist dieses Mal noch besser gelungen, da zum einen der Spaß von Vin Diesel und Dwayne Johnson, gemeinsam auf der Seite der Guten zu stehen, bemerkbar ist und zum anderen mit Luke Evans der bisher eindrucksvollste Gegenspieler verpflichtet werden konnte. Dass auch die Kampfszenen noch steigerungsfähig waren, sieht man vor allem dem Fight zwischen Michelle Rodriguez und MMA-Akteurin Gina Carano an – hier ist alles echt und knochenhart choreografiert. Am Ende gilt es, den Abspann abzuwarten, denn dort wartet eine faustdicke Überleitung zum nächsten Teil der Serie. 

Bild und Ton


Wie bei den „Fast & Furious“-Teilen immer üblich, ist das Bild leicht körnig, nicht immer ausgesprochen scharf, dafür sehr gut kontrastiert und auch in dunklen Szenen sehr gut durchgezeichnet. In Außenaufnahmen dominieren oft Braunfilter – auch das ist typisch für das Franchise. Akustisch gelingen trotzt Komprimierungsunterschied (englische Tonspur in DTS-HD-Master 5.1, deutsche in regulärem DTS) beide Spuren sehr gut. Man hört in der Tat überraschenderweise keinen Unterschied zwischen den beiden Fassungen und erfreut sich an voluminösem Basseinsatz (Panzergranaten 91’25), häufigen Effekten und dynamischer Filmmusik. Nur ab und an hat man das Gefühl, es fehlen ein paar Toninformationen. 

Extras


Justin Lins Audiokommentar ist zwar spröde, enthält aber durchaus Wissenswertes. Dazu kommen ein paar entfernte Szenen, ein vierteiliges (relativ kurzes) Making-of und mehrere Featurettes über einzelne Aspekte des Films. Diese beleuchten in der Tat sehr ausführlich die Dreharbeiten, die Prävisualisierungen, die Rückkehr der Familie und die Actionszenen. Auch das Flip- Car bekommt eine ausführliche Würdigung.

Fazit

Ein Film wie ein Rausch und das ganz ohne Nebenwirkungen. Justin Lins vierte Inszenierung eines „Fast & Furious“-Films hält das, was sie verspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Fast & Furious 6 (Universal Pictures)

4.0 von 5 Sternen

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