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Kategorie: Blu-ray-Player
20.10.2015

Einzeltest: Samsung UBD-K8500

Scharfe Kurve

Blu-ray-Player Samsung UBD-K8500 im Test, Bild 1
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Er sieht dem J5900 aus einer der letzten HEIMKINOS beinah zum Verwechseln ähnlich, das mag am curved Design liegen, dem beide Geräte folgen. Der UBD-K8500 hat aber einiges mehr hinter seiner gebogenen Front zu bieten; es handelt sich nämlich um den ersten UHD Player aus dem Hause Samsung, das entsprechende Logo prangt sowohl auf dem Laufwerksschacht als auch oben auf dem Gehäusedeckel, und das ist erst der offensichtliche Unterschied der beiden Geräte.

Blu-ray-Player Samsung UBD-K8500 im Test, Bild 2Blu-ray-Player Samsung UBD-K8500 im Test, Bild 3Blu-ray-Player Samsung UBD-K8500 im Test, Bild 4
Mit dem Samsung UBD-K8500 sind nunmehr zwei Player erhältlich, welche die schon längst etablierten 4K-Displays mit nativer Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln direkt von den ebenfalls nun erhältlichen Blu-rays füttern können. Im Gegensatz zum Panasonic, der die vorige Ausgabe der HEIMKINO zierte, liegt der Samsung mit knapp 500 Euro schon fast auf Schnäppchen-Niveau, womit die Intention der Koreaner klar ist; eine möglichst niedrige Einstiegsschwelle zu schaffen und den UHD-Blu-rays damit zu einer schnellen Verbreitung zu verhelfen. Das dürfte durchaus gelingen, denn außer den noch recht raren Disks, spielt der UBD-K8500 auch die UHD-Konkurrenz aus dem Netz ab, und bringt selbst ältere Scheiben gebührlich aufs 4K-Display, doch hierzu später mehr. 

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Ausstattung und Bedienung


Dem UBD-K8500 kann man also so einiges anvertrauen, er verfügt über die gleiche eingängige Menüstruktur wie seine FullHD Blu-ray Kollegen, ist zudem Netzwerktauglich und das sowohl drahtlos als auch drahtgebunden. Der frontseitige USB-Anschluss nimmt zu diversen USB-Quellen Verbindung auf und ist zudem gut zugänglich. Das gilt für die Steuerfunktionen auf der schnuckeligen Fernbedienung ebenso, sie ist erstaunlich handlich und dennoch übersichtlich geraten, das wichtigste ist, dass die meisten Funktionen sich schon nach kurzer Lernzeit auch im Dunkeln ertasten lassen. Die Rückseite ist mangels Anschlussvielfalt ebenfalls recht übersichtlich geraten, für eine differenzierte Weiterverarbeitung des Audiosignals gibt es allerdings eine HDMI Buchse, die nur das Tonsignal ausgibt.  

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Shootout


Um sofort einen Eindruck von der immensen Auflösungsfähigkeit des Mediums UHD-Blu-ray Disk zu bekommen, und gleichzeitig das am Player angeschlossene Display hinsichtlich seiner Dynamik ausloten zu können, hat Samsung jenem eine UHD-Disk beigelegt: „Der Marsianer“, und zwar gleich in doppelter Ausführung, einmal als UHD Scheibe und einmal als normale Blu-ray mit FullHD Auflösung, quasi zum direkten Vergleich. Diese Gelegenheit griffen wir natürlich beim Schopf und gesellten dem Referenzbildschirm, dem ebenfalls aus dem Hause Samsung stammenden KS9090, den Oppo 105D hinzu, zum Abspielen der FullHD-Blu-ray, hochskaliert auf 4K, was.   Dank des smarten separaten Anschlusskästchens von Samsung und vor allem der flotten Quellenumschaltung auf der überarbeiteten Bedienoberfläche des Fernsehers ist nun tatsächlich ein perfekter A-B-Vergleich möglich. Zuerst mal ein Lob für die wirklich gelungene Umsetzung der fein strukturierten und zudem in feinsten Farbnuancen realisierten Mars-Oberfläche an die Macher des Films. Diese feinen Strukturen sind es in der Tat, welche die Spreu (FullHD skaliert) vom Weizen (UHD nativ) zu trennen vermögen. Geht man sehr nah ans Display, sieht man den Unterschied und das, obwohl der Oppo seine Arbeit wirklich ausgesprochen gut macht. Man erkennt vor Allem auch den Unterschied zwischen der 10-Bit Farbtiefe des nativen UHD-Signals und den 8 Bit der skalierten Variante, auch der Oppo kann schließlich nicht zaubern. Kommt nun noch HDR, also der erweiterte Dynamikumfang der UHD-Blu-ray-Disk ins Spiel, hat die FullHD-Blu-ray vollends verloren; besonders klar wurde uns dies mit der „Mad Max“ Doublette, die wir ebenfalls fürs Shootout heranziehen konnten; viele Szenen gewinnen in der UHD-Variante enorm an Durchzeichnung in dunkelsten, gleichzeitig noch mehr Strahlkraft in hellen Szenen, was ihnen deutlich mehr Tiefe und Dramatik verleiht. Selten sieht man eine wirklich gute FullHD-Blu-ray derart düpiert, und das geht sicherlich nicht aufs Konto des Players. Nun war ich aber auch daran interessiert, was denn der Samsung aus meinen FullHD-Blu-rays oder gar aus einer DVD auf das Display zaubert. Das Ergebnis ist frappierend: einmal eingeworfen, wünsche ich mir selbst beim Betrachten meiner alten DVDs weder ein FullHD-Display noch einen anderen Player herbei, bis auf den Oppo vielleicht, aber der kostet auch etwas mehr als der Samsung Player. Während der gesamten Testprozedur war übrigens nicht einmal der eingebaute Lüfter des K8500 zu hören, weil er schlicht nichts zu kühlen hatte.    

Fazit

Der UBD-K8500 kommt gerade recht, selbst wenn die Zahl der verfügbaren HDR-tauglichen UHD-Scheiben noch recht überschaubar ist, werden sie doch die FullHD-Blu-ray ersetzen, so wie diese einst die DVD ersetzt hat, und bis dahin müssen Sie weder diese noch jene ausmustern, sondern können sie mit dem Samsung Player sogar zu neuem UHD kompatiblen Leben erwecken.

Preis: um 500 Euro

Samsung UBD-K8500


-

Ausstattung

 
Kategorie UHD Blu-ray-Player 
Preis (in Euro): 500 
Vertrieb: Samsung, Schwalbach 
Telefon: 01805 121213 
Internet: www.samsung.de 
Abmessungen (B x H x T in mm) 406/45/230 
Gewicht (in Kg): 1.9 
Wiedergabe Medien: Ultra HD Blu-ray ,3D Blu-ray, Blu-ray, DVD, CD, VCD, USB Speichermedien 
Video-Formate HEVC, MPEG2/4, DivX, DivX HD, AVCHD, MKV, WMV 
Audio-Formate LPCM, AAC, MP3, WMA, FLAC 
Bilder JPEG, PNG, GIF, MPO 
Anschlüsse: 2 x HDMI (1 x nur für Audio), 1 x USB (Front), LAN, opt. Digital-Audioausgang 
Sonstiges Web-Browser, Samsung Smart Hub, Wi-Fi Direct, Anynet+ 

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