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Kategorie: Blu-ray-Player
20.10.2015

Einzeltest: Oppo UDP-203

Der Überflieger

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Die Fans der hochwertigen Player von Oppo mussten recht lange auf den ersten UHD-Player aus der Oppo-Schmiede warten. Längst haben Panasonic und Samsung, die ja die ersten UHD-Player ausgeliefert hatten, nachgelegt und ihr Portfolio erweitert, andere Hersteller sind ebenfalls auf den Zug aufgesprungen.

Das Warten hat nun ein Ende; mit dem UDP-203 haben wir nunmehr den Benjamin von Oppo, der 4K-Scheiben abspielt, in unserem Testlabor. Die Frage ist nun, ob sich die Geduld auszahlt, aber lesen Sie selbst:Der UDP-203 ist wie gesagt, der Benjamin, sein großer Bruder, der UDP-205 lässt noch auf sich warten und wird erfahrungsgemäß über eine aufgerüstete Audio-Abteilung verfügen, wie zum Beispiel symmetrische Ausgänge. Aber auch der 203 hat bereits 7.1-analog-Ausgänge in Cinch-Ausführung und erlaubt entsprechende Einstellungen, hierzu jedoch später. 

Grundsolide


Erstmal werfen wir einen Blick auf das äußere Erscheinungsbild; hier hat sich nur wenig gegenüber den Vorgängermodellen geändert; das Gehäuse ist grundsolide, der Player wird über ein Steuerkreuz bedient oder eben über die Fernbedienung, die gewohnt übersichtlich ist und über satte Druckpunkte verfügt. Beinah unbemerkt haben sich kleine Änderungen eingefunden, so lässt sich direkt mit einer Taste der HDR-Modus auswählen. Tiefgreifender waren die Änderungen im Menü selbst: Hier scheint mehr und mehr der Mediaplayer durch, die Menüs sind deutlich gefälliger gestaltet, weitab vom trockenen Linux- Charme der Vorgängermodelle. Der Übersichtlichkeit hat das keinen Abbruch getan, eher im Gegenteil, schnell hat man die wichtigsten Einstellungen gefunden, und festgestellt, dass vieles automatisch funktioniert. Dennoch erlaubt auch der neue Oppo tiefe Eingriffe in die Bild- und Tonqualität, bis hin zum 7.1-Setup der verwendeten Lautsprecherboxen, das ist natürlich mehr als angemessen für die analogen Ausgangsbuchsen, die der 203 bietet. 

Internes


Ein Blick unter die Haube offenbart einen blitzsauberen Aufbau der einzelnen Baugruppen, sauber getrennt in Bildteil, Tonteil und die Platine für die Stromversorgung. Zentral thront das solide Laufwerk, ebenfalls aus eigener Entwicklung. Zumindest dieses wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit auch in anderen High-End-Playern zu finden sein. Außerdem gut zu sehen ist, der Quad-Core-Prozessor, der die zentrale Recheneinheit vor allem für die vielen Videoformate bildet. Für entsprechende Wandlung und Verarbeitung von Tonformaten ist ein AKM DAC zuständig, der neben den üblichen Audiodaten auch mit Mehrkanal- DSD-Formaten umgehen kann. Kein Wunder, dass man auch von dem Potenzial eines dezidierten HDMI-Audio-Ausgangs profi tieren kann, der, anders als die Main-Buchse, ausschließlich digitalen Ton ausgibt, völlig ungestört von Interferenzen aus der Video-Abteilung. 

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Preis: um 850 Euro

Oppo UDP-203

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

-

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