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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Vergleichstest: Panasonic PT-AE1000

Panasonic PT-AE1000

970
Timo Wolters
Timo Wolters

Kaum ein Monat ist vergangen, da wir Panasonics Primus in der Mittelklasse zum Test einladen durften, da überraschen uns die Japaner mit ihrem Topmodell PT-AE1000.

Projektor und Technik

Dieser verwendet zum Teil die Innovationen des kleinen Bruders, geht aber dem Anspruch an ein High-End-Gerät entsprechend noch mehr in die Tiefe.
Wie schon beim PT-AX100 wurde der Hollywood- Colorist David Bernstein hinzugezogen und bewachte die Umsetzung des „Cinema 1“-Modus, der zudem den schon bekannten Pure Color Filter aktiviert. Dieser schiebt sich in den optischen Bereich und verhilft dem Beamer so zu einer wesentlich reineren Darstellung der Grundfarbe Grün. Zwar reduziert der Filter die Gesamtlichtstärke und macht den Panasonic für Leinwandbreiten über 2,5 Meter eher nicht geeignet, dafür hebt sich jedoch der Kontrast zusätzlich und liefert die eindrucksvollsten Schwarzwerte in unserem Test. Weiteres Augenmerk legten die Ingenieure auf die Entwicklung der komplett neuen Optik, die mit 16 Linsen bestückt ist und durch ihre asphärische Formung genauso chromatischen Abberationen (Farbverfälschungen durch unterschiedliche Brechungswinkel) entgegenwirkt wie das neu entwickelte Prisma, das aus dem Spektrum der Lampe die drei Grundfarben herausbricht und wesentlich verbesserte Filtereigenschaften aufweist. Wie der Mitsubishi setzt Panasonic auf die D6-Panels von Epson mit anorganischer Molekülstruktur. Der Vorteil dieses Aufbaus (720p- Panels haben eine feste Struktur) ist, dass die LCDMoleküle vertikal angeordnet sind und sich auch in der Horizontalen bewegen können. Wenn keine Spannung anliegt, ist es Restlicht nahezu unmöglich, durchzudringen, das Bild bleibt schwarz.

Videotechnik und Anschlüsse

Die 14-bit-Videoverarbeitung des Panasonic ist nahezu einzigartig und erlaubt 16.384 Farbabstufungen pro Farbkomponente. Das macht summa summarum immerhin 4,4 Billionen theoretisch darstellbare Farben. Praktisch arbeitet HDMI 1.2 jedoch selbst nur mit einer 8-Bit-Verarbeitung und der Übertragung von Bildsignalen sind erst ab HDMI 1.3 kaum mehr Grenzen gesetzt. Dennoch erlaubt die 14-bit-Verarbeitung eine bessere Errechnung von Farbzwischenwerten und stellt Farbverläufe somit homogener dar. In Puncto Anschlüsse integriert der PT-AE1000 wieder den beim AX100 gestrichenen Scart-Anschluss und legt noch einen zweiten HDMI-Eingang obendrauf. Dass das Gerät in schwarz gehalten ist, ist im dunklen Heimkino sicherlich kein Nachteil und kann noch mal ein Quäntchen Kontrast erbringen.

Setup

Ein anspruchsvolles Gerät sollte vielfältige und anspruchsvolle Justierungen ermöglichen, mit denen man ein Bild nahe der Perfektion realisieren kann. Der PT-AE1000 trägt dem Rechnung und gibt sich nicht nur mit der RGB-Gain- und Offsetregelung zufrieden, die die Farbneutralität über den gesamten Helligkeitsbereich möglich macht. Ein Novum ist die Möglichkeit der Einblendung einer Wellenform, um das Gerät einzustellen. Hierbei aktiviert die Taste „Waveform“ oszilloskopgleich eine Anzeige der Amplitude beispielsweise des Helligkeitssignals, an Hand derer dann spannungsgenau die Justierung vorgenommen werden kann - sicher nicht nur ein Spielzeug für die Profis unter den Heimkino-Freunden.

Standard-PAL

Nach erfolgter Kalibrierung brilliert der PT-AE1000 mit wunderbar neutraler Farbgebung und bei unseren Testbildern mit einer Tiefe und Dreidimensionalität, die ihresgleichen sucht. Sein Im-Bild- Schwarzwert ist im Vergleich der tiefste und ermöglicht so die eindrucksvollste Darstellung von dunklen Bildinhalten. In Sachen Shading und Vertical Banding (vertikale Streifenbildung in Grauoder Farbverläufen) minimiert der 1000er diese Effekte gegenüber seinem kleinen Bruder AX-100 nochmals und liefert ein absolut homogenes Bild. Zudem ist sein De-Interlacing sehr gut und kaum von dem eines guten DVD-Players zu unterscheiden.

Full HD

Hier offenbart sich abermals die hervorragende Farbdarstellung des Panasonic. Marcus’ Auge zu Beginn der BD von „Underworld: Evolution“ ist absolut kristallklar und wirklich blau. Hier tendierte der Sony ein wenig zum grünlichen. Auch die starke Filterung des Films gelingt dem Panasonic am Überzeugendsten. Hier ist der Schnee tatsächlich nicht weiß, sondern blau verfärbt und das gelingt dem PT-AE1000 mit phänomenaler Authentizität. Lediglich in Sachen absoluter Schärfe und Detailauflösung muss sich der Panasonic dem Mitsubishi knapp geschlagen geben. Als wir unsere Referenz- HD-DVD von „King Kong“ einlegen, stockt uns beinahe der Atem und wir sind fasziniert von der Echtheit und der Tiefe des Dschungels. Wäre Peter Jackson nicht ein so großer Perfektionist, man könnte sicherlich ausmachen, dass große Teile davon im Studio und am Rechner entstanden, denn die Detailfreude des Panasonic kennt auch bei schlampiger Arbeit der Filmschaffenden kein Pardon. So aber sitzen wir einfach da und erfreuen uns an einem der besten Bildeindrücke, die man für 4.500 Euro zurzeit bekommen kann.

Fazit

Panasonic darf stolz auf seine Entwicklungsarbeit sein und liegt nicht nur preislich auf einer reizvollen Ebene. Der PT-AE1000 liefert glasklare Farben, den besten Im-Bild-Kontrast der Konkurrenz und eine sehr gute Tiefe. Abstriche müssen nur bei der absoluten Schärfe und den Helligkeitsreserven gemacht werden, die im eco-Modus nur bis zwei Meter Bildbreite wirklich überzeugende Ergebnisse liefern.
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Preis: um 4500 Euro

Panasonic PT-AE1000

Spitzenklasse


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