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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: JVC DLA-N5

DILA in 4K

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Es ist immer schwierig, zur Konkurrenz aufzuschließen, entweder macht man preislich Druck oder man liefert zum ähnlichen Preispunkt einen deutlichen technischen Vorsprung. Im Falle der aktuellen echten 4K-Beamer von JVC sollte dieser Vorsprung schon buchstäblich deutlich sichtbar sein, schließlich hat man sich einige Zeit gelassen, um der Konkurrenz von Sony die Stirn zu bieten.

Mit dem DLA-N5 hatten wir nun den günstigsten der drei neuen Beamer mit nativer 4K-Auflösung im Test, allerdings waren sicher nicht nur wir sehr gespannt auf das, was der Benjamin da auf die Leinwand bringt.

Mit dem Preis von knapp unter 6.000 Euro ist der DLA-N5 zwar der günstigste der drei Neuen, aber beileibe kein Schnäppchen. Liegt der UVP des direkten Kontrahenten von Sony doch immerhin knappe 1.000 Euro darunter, vom aktuellen Straßenpreis ganz zu schweigen. Keine Frage also, der JVC würde es schwer haben, deshalb die gute Nachricht gleich vorweg: Auch den DLA-N5 bekommen Sie außer im matten Heimkino-Schwarz alternativ mit wohnzimmertauglichem weißen Gehäuse, ganz so wie es die Konkurrenz macht.


################################################################@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@Alles neu?Sonst ist alles anders, zumindest im Vergleich zum VWL-VP270 von Sony, dem designierten Gegner. Aber auch zum Vorgänger, dem DLAX5900 tun sich nur noch wenige Parallelen auf. So ist das Gehäuse des DLA-N5 etwas größer, gleichzeitig etwas runder und damit eleganter geworden, es wirkt einfach nicht mehr so bullig. Das mutmaßlich erweiterte Raumangebot wurde indes gut genutzt, die Wege der Kühlluft strömungstechnisch optimiert und das ohnehin schon sehr dezente Lüftergeräusch noch unauffälliger, weil dessen Frequenzen in angenehmere Bereiche verlagert werden konnten. Optik und Leuchtmittel sind offenbar vom Vorgänger übernommen worden, was eben auch auf die dynamische Iris zutrifft. Diese geht beispielsweise dem günstigsten Sony ab und bleibt seinen deutlich teureren Brüdern vorbehalten. JVC hat die Irissteuerung dagegen so weit optimiert, dass diese selbst im Einstiegsgerät, denn als das ist der N5 im nativen 4K-Segment durchaus zu betrachten, in Aktion kaum zu hören ist. Wen die automatische Nachregelung dennoch stört, der stellt die Iris einfach in den manuellen Betrieb und kann dann in fünf Stufen zwischen offener und geschlossener Blende auswählen. Besonders stolz kann man bei JVC auf die Clear Motion Drive genannte Bewegungskompensation sein. Diese lässt sich in zwei, streng genommen eigentlich drei Stufen einstellen; die dritte ist der sauberen Darstellung von Material in NTSC-24p-Material vorbehalten. Selbst für die richtig fiesen Sequenzen unserer neuen Testdisk reicht es, die Clear-Motion-Drive-Einstellung „hoch“ auszuwählen, um eine möglichst artefaktfreie Darstellung zu erreichen. Das alles geht direkt von der ebenfalls neu gestalteten Fernbedienung aus, direkt per Druck auf die „C.M.D.“-Taste.
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Preis: um 5990 Euro

JVC DLA-N5

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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