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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: BenQ X1300i

Spielmacher: Der BenQ X1300i im Test

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Dass der Filmgenuss proportional zur Bildgröße steigt, ist nicht neu. Nun entdecken auch Gamer zunehmend die Vorzüge eines großen Bildes, nirgendwo sonst kann man tiefer ins Geschehen einsteigen.

BenQ hat mit dem X1300i einen Beamer derart optimiert, dass damit ein perfektes Spielerlebnis möglich werden soll. Wir haben einige Runden gezockt, um mehr herauszufinden.Die wichtigste Eigenschaft eines Displays, welches sich fürs Gaming eignet, ist der kurze Input-Lag. Mit Input-Lag bezeichnet man beim Gaming die Zeitverzögerung, die das Signal zwischen dem Eingang und der Anzeige auf dem Bildschirm oder der Leinwand erfährt. Hier zählt jede Millisekunde, denn schließlich muss der Spieler ja auf die Aktionen, die ihm angezeigt werden, möglichst schnell reagieren können. Reagiert er nur Millisekunden zu spät, weil das Bild erst leicht verzögert angezeigt wird, hat er unter Umständen schon verloren. Aus diesem Grunde waren bislang nur wenige Beamer überhaupt fürs Gaming geeignet. BenQ hat die Bildverarbeitung des X1300i also erstmal beschleunigt, um das Signal so schnell wie möglich an die Leinwand zu bringen.  


Der Meister der Spiele


Der Input Lag des BenQ soll sich laut Herstellerangabe bei 8,3 Millisekunden liegen, je nach anliegendem Signal maximal bei bis zu 16 Millisekunden. Um die Spielbarkeit des Beamers im Praxistest unter Beweis zu stellen, konnten wir unseren Zocker-Kollegen nebst seiner Playstation verpflichten. Playstation angeschlossen, Gaming Modus ausgewählt und los geht´s. Der BenQ bietet die Möglichkeit, den sogenannten GamingMaestro einfach per Tastendruck zu aktivieren. Die entsprechende Taste auf der Fernbedienung trägt also nicht umsonst das Symbol eines Gaming-Controllers. Damit öffnet sich das Schnellstartmenü, mit den für unterschiedliche Spiel-Genres optimierten Bild- und Toneinstellungen. Darunter lassen sich Voreinstellungen beispielsweise für Ego-Shooter (FFP), Rollenspiele (RPG) bzw. Sportspiele (SPG) auswählen. Außerdem kann die Detailanpassung der grafischen Darstellung optimiert werden. Je nachdem, wo der Schwerpunkt des aktuellen Spiels liegt, kann die Grafik feinste Details entwder Darstellen oder unterschlagen. Die Darstellung vieler kleiner Details kostet die Bildverarbeitung Zeit, womit der Input Lag beeinflusst wird. Ein Schnellmodus lässt sich zudem mit einem Klick aktivieren, dann ist die Darstellung nicht ganz so detailliert, dem Spieler bringt das aber wertvolle Reaktionszeit. Unser Zocker war sichtlich zufrieden mit der Performance des Beamers, ganz besonders jedoch mit den Möglichkeiten zur Feinabstimmung. Das Gaming-Erlebnis auf der großen Leinwand ist tatsächlich vergleichbar mit dem Anschauen eines Blockbusters: Man ist buchstäblich mittendrin, statt nur dabei, wozu die hervorragende Audio-Abteilung sicher ihren Teil beiträgt. Die beiden eingebauten Lautsprecher sind weit mehr als eine Notlösung, zumal BenQ auch hier diverse Einstellungsmöglichkeiten des Sounds ermöglicht.  

Voll vernetzt


Darüber hinaus hat der X1300i noch weitere Features, die ihn selbst in Konkurrenz zum Smart TV äußerst gut dastehen lassen. Er wird mit einem Dongle ausgeliefert, der dem Beamer außer zur WLAN-Verbindung auch zu einer komfortablen Android-Oberfläche verhilft. In unserem Testgerät war der Dongle bereits eingesetzt. Wenn Sie den BenQ online bestellen, kann es sein, dass der nur mitgeliefert wird, und Sie ihn selbst einsetzen müssen. Aber auch das ist kein Hexenwerk, der Anschluss in Form einer zusätzlichen HDMI-Buchse ist unter der oberen Abdeckung verborgen, die sich aber einfach abnehmen lässt. Dann wird der Dongle in die dort zugängliche HDMI-Buchse gesteckt und per USB an die Spannungsversorgung angeschlossen – Deckel zu und fertig. Im Eingangswahl-Menü erscheint jetzt zusätzlich zu den beiden HDMI-Eingängen ein weiterer, mit ATV gekennzeichneter Eingang. Wird dieser Android TV Eingang ausgewählt, hat man die bekannte Android-Oberfläche und einen Zugang zu weiteren Apps aus dem Play Store.  

Setup und Bildqualität


Um mit möglichst wenig Aufwand eine sehr gute Bildperformance zu erreichen, setzt BenQ einmal mehr auf akkurat vorabgestimmte Presets. Zusätzlich zu den bekannten Bildmodi gibt es beim X1300i ein Gaming Preset. Liefert die Konsole sogar HDR Signal, werden der Farbraum und die Gammawerte ebenfalls entsprechend anpasst. Außerdem kann man Bild und Ton jetzt mit Hilfe des oben erwähnten GameMaestros auf das Spiel-Genre abstimmen, wobei sich auch die Geschwindigkeit der Signalverarbeitung anpassen lässt. Das man mit dem X1300i prima zocken kann, haben wir ja bereits feststellen können. Darüber hinaus haben wir gemessen, dass der BenQ auch 4K HDR Filme adäquat wiedergeben kann. Was uns noch fehlt, ist die Performance bei normalen FullHD Inhalten. Also flugs den Signalgenerator entsprechend umgestellt, und nach der Sichtkontrolle im Bildmodus „Cinema“ die Messtechnik von Calman bemüht. Das Resultat ist erstaunlich gut. Immerhin bekommen wir beim X1300i auf Anhieb eine perfekte Abdeckung des HDTV Normfarbraumes BT.709 hin, mit kaum messbaren Abweichungen. Lediglich die Gammakurve muss etwas nachkorrigiert werden, was aber mit wenigen Klicks durchs Beamer-Menü erledigt ist.

Fazit

BenQ hat beim X1300i offenbar alles richtig gemacht. Perfektioniert fürs Gaming, hat er dennoch die meisten Tugenden der Kollegen geerbt, um auch im normalen Wohnzimmer-Kino eine gute Figur zu machen. Komfortables Streaming via Android TV gibt es obendrein, und für die Einstellung zum Zocken reicht ein Tastendruck.

Preis: um 1299 Euro

BenQ X1300i

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro) 1299 
Vertrieb BenQ, Oberhausen 
Telefon 0208 409420 
Internet www.benq.de 
Lumen (Lt. Hersteller) 3000 
Lumen (gemessen im eco-mode) 1040 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 1.16/1040 
ANSI-Kontrast 331:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 897:1 
Ausleuchtung (in %) 96 
Betriebsgeräusch (0,5m/dB(A)) (in dB) > 30 
minimaler/ maximaler Abstand (bei 2m Bildbreite) (in m) 2.6/3.12 
Projektionsverhältnis/ Zoomfaktor 1.3 – 1.56:1/1.2 
Gamma (D65) 2.15 
Abmessungen B x H x T (in cm)/ Gewicht (in Kg) 27.2/19.7/25.9/6.4 
Stromverbr. Aus/ Standby/ Betrieb –/–/205 W / 125 W (Eco) 
Lampenart/ Lampenleistung LED 
Preis Ersatzlampe nicht vorgesehen 
Lebensdauer Lampe (in Std) standard/eco; Kosten pro Std (in cent) 20.000 / 30.000/0 
Projektionsprinzip DLP 0.47’’ 
Native Auflösung 1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR2-Technologie) 
3D-Verfahren Frame-Packing (Full HD 3D), Top-and-Bottom Frame Sequential (3D Ready) 
...Video/ S-Video Nein / Nein 
...Komponenten/ SCART Nein / Nein 
...VGA/ RGB/ DVI/ HDMI Nein / Nein / Nein / Ja 
...Audio/ 12 Volt Trigger/ RS-232C Ja / Ja / Ja 
...Full HD Ja 
Motorischer Zoom/ Fokus Nein / Nein 
Rückpro/ Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich Auto Vertikal & Manuell Horizontal ± 30 Grad 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Nein / Nein 
Formatumschaltung 16:9 (6 wählbare Seitenverhältnisse) 
Fernbedienung/ Beleuchtet Ja / Nein 
Signalkompatiblität 480i, 480p, 576i, 576p, 720p, 1080i, 1080p, 2160p 
Besonderheiten Gaming-Modi mit niedrigem Input-Lag, interne Stereo-Lautsprecher 
Preis/Leistung sehr gut 
+ hervorragende Bildqualität 
+ Optimierung für Gaming 
- Nein 
Klasse Spitzenklasse 
Testurteil Nein 

Bewertung

 
Bild 60% :
Kontrast 10%
Farbwiedergabe 10%
Schärfe 10%
Geometrie 10%
Rauschen 10%
Bildruhe 10%
Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%
Lüftergeräusche 5%
Betriebskosten 5%
Bedienung 15% :
Gerät 5%
Fernbedienung 5%
Menüs 5%
Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%
Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

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