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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: BenQ X12000

Statement die Zweite

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Das Statement in Form des BenQ W11000, seines Zeichens erster 4K-Beamer von BenQ, ist kaum abgekühlt, da legt BenQ nach: Der X12000 sieht dem W11000 zum Verwechseln ähnlich, nutzt als Lichtquelle jedoch moderne LED-Technik statt der UHP-Lampe – das ändert natürlich einiges.Vorab auf jeden Fall der Preis, der X12000 schlägt mit knapp 3.

000 Euro mehr zu Buche als der Bruder mit der herkömmlichen Lampe, allerdings ist das Leuchtmittel nicht der einzige Unterschied, wenn auch der gravierendste. Die LED steht nicht nur bei Beamern für Langlebigkeit, geringen Energiebedarf und leise Lüfter. Zur Langlebigkeit gibt es tatsächlich noch keine belastbaren Zahlen, schließlich sind Beamer mit LED-Leuchtmittel im Heimkino noch nicht so lange und vor allem flächendeckend vertreten. Allerdings wenn man die Angabe von 20.000 Stunden zugrunde legt – so lange garantiert der Hersteller nämlich die Farbtreue –, ist das schon eine Hausnummer. Gesetzt den Fall, Sie schauen jeden Tag einen Spielfilm von 90 Minuten Länge an, müsste das Leuchtmittel frühestens nach 30 Jahren gewechselt werden. Zudem reichte die Lichtausbeute der LEDs bislang nicht an das Potenzial von UHP- Lampen heran, zumindest nicht zu vergleichbaren Kosten. Zusammen mit den Messwerten vom W11000 haben wir nun die Möglichkeit, beide Technologien diesbezüglich miteinander zu vergleichen, was deshalb besonders interessant ist, weil beide Beamer zumindest nominell die gleiche Lichtausbeute haben. 

Mehr Licht, mehr Farbe


Äußerlich ähneln sich die beiden BenQ-Boliden wie ein Ei dem anderen; bis auf das THX-Logo, welches beim X12000 durch ein DCI-Logo ersetzt wurde, gibt es keine sichtbaren Unterschiede. Die Änderungen im Innern sind allerdings von tiefgreifender Natur, vor allem in Bezug auf die Leuchtkraft. Die LED als Leuchtmittel ist nicht die einzige Neuerung, der komplette Lichtweg wurde überarbeitet, so hat man diesen mithilfe einer neuen Beschichtung nochmals gegen Streulicht optimiert. Da nimmt es kaum Wunder, dass der X12000 die Lichtausbeute des W11000 nominell nicht nur halten kann, er ist selbst im kalibrierten Zustand deutlich heller. Das Gute ist, die höhere Lichtausbeute geht nicht zu Lasten des Schwarzwertes, dieser liegt in etwa auf dem Niveau des W-Modells, was dem X12000 eine satte Kontraststeigerung beschert. Das bezieht sich allerdings allein auf den nativen Kontrast, eine dynamische Kontraststeuerung gibt es nicht, der X12000 verzichtet auf die adaptive Iris, die im W11000 zum Einsatz kommt. Das X-Modell gibt sich damit noch mal spartanischer als das W-Modell. Vermisst habe ich die adaptive Iris nicht wirklich, zumal der Schwarzwert des X12000 auf gleicher Höhe liegt wie beim W11000; zusammen mit der höheren Lichtausbeute hat er also deutlich an Kontrast zugelegt. Auf den so gut voreingestellten THX-Preset hat man beim X12000 ebenfalls verzichtet, zugunsten eines DCI-P3-Presets. Damit erreicht der Beamer eine sehr gute Abdeckung des besagten Farbraumes, auch wenn dies bei Weitem noch nicht dem BT.2020 entspricht, den übrigens keiner der mir bekannten Beamer abzudecken vermag. 

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Preis: um 8000 Euro

BenQ X12000

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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