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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: BenQ W5700

Königsklasse

17939
Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Beim Blick auf den BenQ W5700 denkt man sogleich an Boliden vom Schlage des W11000, der hier auch schon zu Gast war. Die gleiche massive Frontansicht und die gleichen markanten Einsteller für den horizontalen und vertikalen Lensshift.

Lediglich das vergleichsweise moderate Gewicht und die geringere Gehäusetiefe belehren uns dann eines Besseren, was nichts daran ändert, dass der W5700 womöglich über die bessere Bildqualität verfügt als sein großer Verwandter.

Mit dem kürzeren Gehäuse lässt sich der W5700 auch im engeren Heimkino gut aufstellen, er darf sogar mit dem Rücken nah zur Wand montiert werden, solange man noch an die Anschlüsse und notfalls an das Bedienfeld auf der Rückseite kommt. Die Lüftung für die Lampe wird jedenfalls nicht von einer wandnahen Aufstellung beeinträchtigt, der W5700 saugt die Kühlluft vorn und seitlich an, um sie dann auf der anderen Seite wieder abzugeben.


Standesgemäß

Wie es sich für einen Beamer fürs Heimkino gehört, ist der BenQ W5700 ausschließlich in Schwarz zu haben, wobei das große Objektiv die Optik der Frontseite maßgeblich bestimmt. Oben auf dem Gehäuse gibt es die gleichen beiden markanten Einsteller für den horizontalen und den vertikalen Lensshift. Damit lässt sich die Linse optimal im rechten Winkel auf die Leinwand ausrichten, das ist standesgemäß, auch wenn die Drehknöpfe durchaus etwas mehr Grip vertragen könnten. Der 1,6-fache Zoom ist dagegen schon Niveau der Referenzklasse, der Beamer kann damit aus einer Entfernung von 2,70 bis 4,30 Metern ein Bild von zwei Metern Breite an die Leinwand projizieren. Dass dies gerade bei 4K-aufgelösten Inhalten in angemessener Bildschärfe passiert, dafür ist nicht zuletzt auch die Optik verantwortlich. Um dieser auf den Zahn oder besser gesagt auf die Linse zu fühlen, haben wir auf unserer Test-Disk ein ganz besonderes Muster, dieses besteht aus stetig feiner und enger werdenden Linien, sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung. Bei den meisten Beamern kommt es hier früher oder später zu sogenannten Moiré-Artefakten. Beim BenQ W5700 ist das eher später der Fall, sodass es bei normalen Filminhalten gar nicht dazu kommt. 
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Preis: um 3 Euro

BenQ W5700

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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