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Kategorie: Beamer
20.10.2015

Einzeltest: Acer VL7860

Dauerbrenner

Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 1
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Mindestens einen Verwandten des VL7860 hatten wir einige Ausgaben zuvor im Test – den V7850. Der lieferte schon eine kinoreife Leistung ab, ist allerdings mit herkömmlicher UHP-Lampe ausgerüstet.

Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 2Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 3Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 4Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 5Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 6Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 7Beamer Acer VL7860 im Test, Bild 8
Beim VL7860 steht das „L“ in der Typenbezeichnung für „Laser“, das ändert neben der Lebenserwartung des Leuchtmittels auch einiges seitens der Bildqualität. Was, das erfahren Sie auf den nächsten Seiten.Im Vergleich zu den Geräten aus der Klasse unter 2.000 Euro ist der Acer VL7860 zwar recht groß, jedoch kein Vergleich zum V9800, dem 4K-Technologieträger von Acer. Gegen den wirkt der VL7860 eher klein. Trotzdem findet auch hier der DLP-Chip mit nativer Auflösung von 2716 x 1528 Pixeln Verwendung, der dann mithilfe der sogenannten XPR-Technologie auf 3840 x 2160 Pixel und somit auf 4K-Auflösung gebracht wird. Beim XPR-Pixelshift werden die Spiegel des DLP-Chips nicht einmal pro Bild aufgeklappt, um das Licht in Richtung Leinwand zu lenken, sondern gleich zweimal, beim zweiten Mal mit einem halben Pixel Versatz in der Diagonalen, womit dann die höhere Auflösung erreicht wird. Als Lichtquelle dient diesmal ein langlebiger Laser, der auch in 20 Jahren noch leuchtet, bei drei Stunden pro Tag im hellen Standard- Betrieb. Im Eco- Betrieb hält der Laser noch mal etwa 10 Jahre länger oder darf für viereinhalb Stunden pro Tag leuchten.

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Installation


Wie gesagt ist der VL7860 vergleichsweise kompakt, und von daher nicht besonders wählerisch, was den Aufstellungsort betrifft. Dennoch ist es gut zu wissen, dass mit dem 1,6-fachen Zoom und dem Lensshift auch ungünstige Aufstellungssituationen gut in den Griff zu bekommen sind. Der Knopf für den Lensshift ist oben im Gehäuse versenkt und wird auf Druck hochgefahren, dennoch ist er für manche Hände zu klein und fummelig, um komfortabel die Bildlage einstellen zu können. Die Einstellung der Bildqualität geht da schon leichter von der Hand. 

Setup und Bildqualität


Der Acer VL7860 kommt mit dem Bildpreset „Standard“ sowie mit heller Lampe aus dem Karton. Die Farbtemperatur liegt mit etwa 6000 Kelvin eher im warmen Bereich, eignet sich also mehr fürs Heim- als fürs Wohnzimmerkino. Der Weißwert wird dann auch nur wenig in Richtung Rot verschoben, so gering, dass es zu keinen sichtbaren Verfälschungen kommt. Der Normfarbraum ist deutlich überdeckt, man orientiert sich halt schon am BT.2020, wenn auch nur wenig. Entsprechend groß sind die Farbabweichungen, die sich ja am kleineren BT.709 Farbraum orientieren. Brilliant-Color ist im Standardmodus eingeschaltet, ebenso wie der Gammawert auf 2,2 liegt. Messtechnisch gibt es am Gammawert dann auch nichts zu bemängeln, der liegt schön im Soll, auch die Einstellung „Brilliant-Color“ scheint beim Acer moderater auszufallen, als bei anderen, jedenfalls sind die Farben zwar knackig, wirken jedoch nicht verfälscht. Kleines Manko ist tatsächlich der hörbare Pixelshift; der Acer nutzt zwar den Chip mit 2716 x 1528 nativer Auflösung, der dann mit nur einem Shift-Vorgang die volle 4K-Auflösung erreicht, dennoch ist er bei dieser Arbeit etwas deutlicher zu hören als beispielsweise sein großer Bruder, der V9800. Der verfügt allerdings auch über ein deutlich größeres Gehäuse, mit mehr Möglichkeiten zur Schallisolierung. Allerdings fällt das Geräusch des Pixelshiftings wohl auch nur deshalb auf, weil der VL7860 ansonsten die Ruhe selbst ist, sogar im hellen Lampenbetrieb. Trotzdem wollten wir natürlich wissen, wie sich das Bild ändert, wenn der Beamer im noch leiseren und dunkleren Eco-Betrieb läuft. Dunkler ist dabei relativ, denn der Acer erreichte in unserem Messlabor auch jetzt immer noch beachtliche 940 Lumen, was ihn zudem für das unzureichend abgedunkelte Wohnzimmer prädestiniert. Dabei bleibt auch der Kontrast nicht auf der Strecke, der im Eco-Betrieb meist ohnehin noch mal kräftig zulegen kann. Um ein entsprechendes Heimkino-Setup zu erhalten, stellten wir den Acer dann in den Bildmodus „Kino“, den er sogleich mit einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin quittierte, die Punkte auf dem Normfarbsegel rückten noch mal zusammen, insbesondere in den unteren Sättigungsstufen von Magenta, insgesamt wird aber der Farbraum nach wie vor überkomplex abgebildet, was sich dann wiederum in den Ergebnissen der Messung der Farbabweichungen niederschlägt, die sich gegenüber der ersten Einstellung kaum geändert haben. Die Gammakurve liegt entsprechend ihrer Einstellung nur leicht über dem Soll von 2,2. Damit waren wir natürlich keinesfalls zufrieden, zumal es unter den Bildpresets auch den Menüpunkt BT.709 gibt; quasi auf Knopfdruck soll der Acer dann diesen erfüllen. Das ist umso interessanter, als der VL7860 lediglich über ein rudimentäres Farbmanagement verfügt; zwar gibt es ein RGB-Setup zur händischen Korrektur der Farbtemperatur, an der Abbildung des Farbraumes ändert das allerdings nicht viel.

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Also, ran ans Werk!


Gleichzeitig mit dem BT.709-Preset stellt sich der Gammawert ebenfalls auf 2,2, die „Brillant Color“-Einstellung ist standardmäßig deaktiviert, und prompt schnurrt das Farbsegel auf die Normwerte zusammen. Die Farbtemperatur rastet quasi auf 6500 Kelvin ein, und das über sämtliche Helligkeitsstufen hinweg. Da ist es beinah unnötig zu erwähnen, dass sich nunmehr auch die Farbabweichungen im grünen Bereich bewegen. Der kleine Ausreißer des Weißwertes in Richtung Magenta ist übrigens kaum wahrnehmbar. 

Aufstellen und loslegen


Genau genommen reicht also beim Acer VL7860 eine einzige Einstellung, um den Beamer farblich auf Linie zu bringen, im helleren Wohnzimmer- Kino kann man ihn sogar direkt aus dem Karton betreiben, dann ist er auf jeden Fall hell genug, liefert akkurate Farben, ist zudem noch ziemlich leise im Betrieb und bietet dank seines Laser-Leuchtmittels dennoch eine lange Lebensdauer. Fürs Heimkino ist der Acer nun also perfekt eingestellt und liefert ein gestochen scharfes Bild. HDR-Inhalte können in vier Stufen angepasst werden, das sind nach unserer Erfahrung mehr als genug. Unsere Testscheiben boten in Position 1 schon ein ausgesprochen dynamisches Kino-Erlebnis mit beinah schon plastischem Kontrast. Ob es nun die Sturm-Aufnahmen auf dem „Marsianer“ sind, die übrigens zum größten Teil aus dem PC stammen, oder die teilweise mit Blitzen durchsetzten, düsteren Aufnahmen aus dem ersten Teil von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, die Tiefe des Kontrasts ist schlicht frappierend. Hat man einmal für einige Minuten die HDR-Stufe aktiviert, wirkt das Bild nach dem Umschalten in den SDR-Modus flach und fad. Auf 3D-Inhalte muss man mit dem Acer leider verzichten, die beherrscht er – wie viele andere Kollegen – nicht. Zwar gibt es neuerdings günstigere Beamer, die neben interpolierter 4K-Auflösung auch 3D-Inhalte wiedergeben, diese dann allerdings ausschließlich in Full-HD-Auflösung. Dafür hat er für die flüssige Darstellung schneller Schwenks, aber vor allen Dingen von Sport-Übertragungen eine sauber arbeitende Zwischenbildberechnung, bei Acer heißt die AcuMotion. Unsere eingespielte Fußballsequenz brachte er mit aktivierter Acu- Motion bravourös und packend auf die Leinwand, wer braucht dann noch 3D? Notfalls kann der Acer sogar zum Public Viewing zu Freunden mitgenommen werden, kompakt genug ist er ja, außerdem wird eine gut gepolsterte Tragetasche mitgeliefert. Zwei Lautsprecher sind ebenfalls eingebaut, so dass man unter Umständen nicht einmal zusätzliche Lautsprecher benötigt.

Fazit

Die WM naht mit großen Schritten, aufgrund seiner sportlichen Eigenschaften wäre der Acer VL7860 eine sinnvolle Anschaffung. Nach der WM können Sie dann genüsslich erfahren, was wirklich in ihm steckt, und dass der Laser auch noch für die WM in 16 Jahren leuchten wird.

Preis: um 4000 Euro

Beamer

Acer VL7860

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro) 4000 
Vertrieb Acer, Ahrensburg 
Telefon 04102 4880 
Internet www.acer.de 
Lumen (Lt. Hersteller) 3000 
Lumen (gemessen im eco-mode) 940 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 0.8/940 
ANSI-Kontrast 511:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 1178:1 
Ausleuchtung (in %) 90 
Betriebsgeräusch (0,5m/dB(A)) (in dB) < 30dB 
minimaler/ maximaler Abstand (bei 2m Bildbreite) (in m) 2.78/4.44 
Projektionsverhältnis/ Zoomfaktor 1.39 – 2.22:1/1.6 
Gamma (D65) 2.35 
Abmessungen B x H x T (in cm)/ Gewicht (in Kg) 39.8/12.7/29.7/5.3 
Stromverbr. Aus/ Standby/ Betrieb –/< 0,3 W/330 W / 260 W (Eco) 
Lampenart/ Lampenleistung Laser 
Preis Ersatzlampe nicht vorgesehen 
Lebensdauer Lampe (in Std) standard/eco; Kosten pro Std (in cent) 20.000 / 30.000/0 
Projektionsprinzip DLP 0.67’’ 4K-UHD 
Native Auflösung 2716 x 1528 (3840 x 2160 mit XPR-Technologie) 
3D-Verfahren nicht verfügbar 
...Video/ S-Video Nein / Nein 
...Komponenten/ SCART Nein / Nein 
...VGA/ RGB/ DVI/ HDMI 1x D-Sub 15 Pin/ Nein / Nein / Ja 
...Audio/ 12 Volt Trigger/ RS-232C Ja / Ja / Ja 
...Full HD Ja 
Motorischer Zoom/ Fokus Nein / Nein 
Rückpro/ Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich Vert.: +/-15° 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Ja / Nein 
Formatumschaltung 16:9 (Native), umschaltbar auf 4:3 
Fernbedienung/ Beleuchtet Ja / Ja 
Signalkompatiblität 480i/p 60Hz, 576i/p 50Hz, 720p 50/60Hz, 1080i 50/60Hz, 1080p 24/25/30/50/60Hz, 2160p 24/25/30/50/60Hz‎ 
Besonderheiten Laser-Lichtquelle, UHD- und HDR-kompatibvel 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
+ hervorragende Auflösung 
+ sehr gute Kontrastwerte 
- Nein 
Klasse Referenzklase 
Testurteil ausgezeichnet 

Bewertung

 
Bild 60% :
Kontrast 10%
Farbwiedergabe 10%
Schärfe 10%
Geometrie 10%
Rauschen 10%
Bildruhe 10%
Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%
Lüftergeräusche 5%
Betriebskosten 5%
Bedienung 15% :
Gerät 5%
Fernbedienung 5%
Menüs 5%
Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%
Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

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