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Kategorie: AV-Vorstufen
20.10.2015

Einzeltest: Trinnov Altitude 32

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Die französischen Audioexperten Trinnov haben ihre Wurzeln im Profibereich und bereichern seit einigen Jahren nun schon den HiFi- und Heimkinomarkt mit ihren exzellenten und nicht selten wegweisenden Produkten. Jetzt endlich können wir den AV-Prozessor Altitude 32 auf diesen Seiten vorstellen, den wir auf Herz und Nieren für Sie geprüft haben.

Es ist schon etwas ganz besonderes, diesen State-Of-The-Art AV-Prozessor aus seiner Verpackung zu schälen. Wohlwissend, dass einem diese Maschine, dem wohl mächtigsten Gerät seiner Gattung, den Weg zum perfekten Heimkino-Klang ebnen kann. Wem Trinnov ein Begriff ist, weiß, was deren Produkte leisten können. Und dass dafür die Techniker und Entwickler dabei ihre ganz eigenen Wege gehen, um dem Ziel des perfekten Klangs so nahe wie möglich zu kommen. In den Studios weltweit ist das schlicht „Optimizer“ getaufte Tool eine feste Instanz geworden um dem schwächsten Glied der HiFi-Anlage auf die Sprünge zu helfen – der Raumakustik. Mit dem Magnitude 32 von Trinnov steht Profis dafür ein sehr mächtiger AV-Prozessor zur Verfügung, der für bis zu 32 Kanäle Audiosignale prozessieren kann. Dabei spielt das hauseigene 3D-Messmikrofon mit 4 Kapseln eine tragende Rolle.  Jetzt packt Trinnov diese Technik in ein etwas größeres Gehäuse, spendiert weitere Features, garniert es mit einer noch höheren Rechenleistung und stellt es als Altitude 32 allen Heimkino-Besitzern zur Verfügung. Den AV-Prozessor gibt es in unterschiedlichen Versionen, die sich in erster Linie von der Anzahl der prozessierbaren Kanäle unterscheiden. Mit dem Altitude 32-88 startet die Linie und endet beim Flaggschiff Altitude 32-1632, wobei das kleinste Modell nicht mit der „3D-Codec-Option“ ausgerüstet werden kann. Die Ziffern hinterm Strich geben die Anzahl der prozessierbaren Kanäle sowie Ein- und Ausgänge an.  

Ausstattung und Technik


Betrachtet man den Prozessor von der Rückseite wird schnell klar, dass die Trinnov-Ursprünge im professionellen Studiobereich liegen. XLR-Anschlüsse in Hülle und Fülle, dazu eine Menge digitaler Ein- und Ausgänge in optischer und koaxialer Bauweise. Dazu kommen acht HDMI-Eingänge und zwei HDMI-Ausgänge, wovon je einer HDCP-2.2-fähig ist. Trinnovs Altitude 32 hat HDMI-Anschlüsse in der Version 1.4b, die, aufgrund der niedrigeren Bandbreite von 10,2 zu 18 Gbps, nicht die volle Farbtiefe von 4:4:4 verarbeiten können. Allerdings bietet auch das neuste Quellmaterial, die UHD Blu-ray, nur eine Farbtiefe von 4:2:0. Limitierend ist an dieser Stelle also eher die Tatsache, das nur je ein HDCP-2.2-Ein- und Ausgang zur Verfügung steht. Wir haben einen 16-kanaligen Altitude 32 zum Test erhalten, der mit der 3D-Codec-Option und einen 4-Kapsel-Messmikrofon ausgerüstet ist, was den Kaufpreis auf schwindelerregende 24.336 Euro ansteigen lässt. Die 3D-Codec-Option erweitert den AV-Prozessor um die immersiven Tonformate Dolby Atmos, Auro-3D und DTS:X. Dank hauseigener Softwarelösungen ist der Altitude 32 als zukunftssicheres Gerät anzusehen. Das Gehäuse des Trinnov Prozessors ist stabil aufgebaut und wartet mit einer formschönen, aus dem Vollen gefrästen, Metall-Frontplatte auf. Diese wirkt dank weniger Elemente sehr aufgeräumt und edel.
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Preis: um 24350 Euro

Trinnov Altitude 32

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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