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Kategorie: AV-Verstärker
20.10.2015

Einzeltest: Yamaha DSP-Z11 - Seite 2 / 2

Raumschiff Z11

Heinz Köhler
Heinz Köhler

Setup und Bedienung

Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten lassen sich über ein komfortabel gestaltetes, deutschsprachiges GUI-Bildschirmmenü oder per PC über den integrierten Webbrowser justieren. Über die Endstufenzuordnung können auch die extravagantesten Wünsche realisiert werden.
Die hauseigene und bewährte Einmessfunktion Advanced-YPAO wurde dazu natürlich auch angepasst und misst im Bedarfsfall 13 Lautsprecher inklusive Entzerrung durch einen parametrischen Equalizer und weitestgehende Eliminierung von stehenden Wellen auf bis zu acht Hörpositionen ein. Mit der speziellen Mikrofonhalterung kann zudem eine korrekte Winkelmessung am Hörplatz für die perfekte „Klangausleuchtung“ im DSP-Betrieb durchgeführt werden. Die zahlreichen DSP-Programme lassen sich individuell auf den Hörraum einrichten und bieten eine große Spielwiese zum Erreichen einer perfekten Raumsimulation. Mit dem 7-bandigen parametrischen Equalizer lässt sich der Klang sehr genau auf den eigenen Hörgeschmack einstellen. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten finden sich auch im Videosetup. Hier lässt sich der aktive HDMI-Ausgang im Standby-Betrieb auswählen, die Videokonvertierungsfunktion (auf analoger Ebene oder auf HDMI) einrichten und die De-Interlacing-/Skalierungsfunktionen (bis 1080p) einstellen. Zur Bedienung aus der Ferne gehören zwei Handsender zum Lieferumfang. Die Hauptfernbedienung ist Yamaha-typisch sehr ergonomisch gestaltet, im oberen Teil automatisch durch einen Bewegungssensor beleuchtet und lernfähig. Lediglich das untere Tastenfeld gibt Anlass zur Kritik, da es nicht beleuchtet ist und u.a. die Funktionsauswahl der DSP-Programme im abgedunkelten Raum erschwert. Die kleinere, flache Fernbedienung dient zur Steuerung des Verstärkers aus einer anderen Hörzone, vorausgesetzt, dass ein externer Infrarotrepeater angeschlossen ist. Praktisch sind die vier Memory-Tasten auf den Fernbedienungen, über die einfach per Knopfdruck die im Setup voreingestellten und gespeicherten Einstellungen (Videoanschluss, Lautsprecherkonfiguration, Lautstärke, DSP-Programm und weitere Optionen) aufgerufen werden können.

Klang

Das Raumschiff live in Aktion zu erleben, ist schon etwas besonderes und könnte Captain Picards Logbucheintrag bestätigen. Umgeben von Klängen und Soundeffekten aus allen Richtungen lassen Filmszenen aus „Ratatouille“ oder „Hairspray“ den Emotionschip wirklich mit dem Neuralnetz verschmelzen. Rasanter als eine Achterbahnfahrt geht es im 11.2-Betrieb bei „Casino Royale“ zu, bei dem man glaubt, wirklich von der Ladung des Baggers verschüttet zu werden. Der DSP Z11 kann sich aber auch hoch musikalisch präsentieren. Zum Beispiel im Mehrkanalbetrieb des Musikvideos von Diana Krall „Live in Paris“ oder „Sing Along“ der Blue-Man-Group in dts. Wuchtig und souverän vermag er dynamische Musikstücke wie „Person to Person“ der Average White Band oder „Zoot Suit Riot“ der Cherry Poppin ´ Daddies vorzutragen, gleichwohl aber auch zart und feinfühlig wie „Snowbound“ von Donald Fagen auf „Kamikiriad“

Fazit

Unsere Empfehlung: Lassen Sie es sich nicht entgehen, wenn Sie den Z11 einmal irgendwo im 11.2-Betrieb erleben können. Aber auch für den „normalen“ Heimkinofan mit Anspruch ist er natürlich eine absolute Empfehlung. Sein hervorragender und souveräner Klang, seine zahlreichen Features und die erstklassige Verarbeitung entschädigen für jeden Cent der nicht unerheblichen Investition. Und wer weiß, vielleicht wird demnächst ein weiterer Logbucheintrag über Ihren Emotionschip fällig …
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Preis: um 5500 Euro

Yamaha DSP-Z11

Referenzklasse


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