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Kategorie: AV-Receiver
20.10.2015

Einzeltest: Onkyo TX-RZ820

Onkyo TX-RZ820: 7.2-AV-Receiver für Streaming und Multiroom

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Onkyos TX-RZ810 begeisterte die Heimkinofans aufgrund seiner sehr guten Allround-Qualitäten allerorten. Was dieser konnte, will der Nachfolger TX-RZ820 alles noch ein wenig besser machen.

Wir testen den AV-Receiverboliden für Sie auf diesen Seiten.Onkyo hat mit seiner RZ-Serie einen Volltreffer gelandet: Hier tummeln sich die Topmodelle des japanischen Herstellers und decken vom 7-Kanäler bis zum ausgewachsenen 11-Kanal-Boliden alle Begehrlichkeiten von Film- und Musikenthusiasten ab. Alle Modelle wissen mit ihrem geradlinigen und wuchtigen Design zu begeistern, das schon rein optisch für Saft und Kraft zu stehen scheint. Wir nehmen für diese Ausgabe das mittlere Modell der Mehrkanalreceiver von Onkyo unter die Lupe und lassen den 820er in unserem Labor und Referenz- Heimkino antreten. Das wuchtige Design bleibt unverändert, von außen ist er von seinem Vorgänger kaum zu unterscheiden und am eindeutigsten an der geänderten Typenbezeichnung zu erkennen. Rechts auf der metallenen Front thront der große Lautstärkeregler, darüber sind die vielen kleinen Tasten zur Quellen- und Zonenauswahl in Reih und Glied angeordnet. Mittig auf der Aluminiumfront befinden sich das Display und eine große Metallklappe, hinter der elf Gerätetasten und ein zentral positioniertes Steuerkreuz zur Bedienung des Receivers zum Vorschein kommen. Anschlüsse für einen Kopfhörer und das Einmessmikrofon sowie ein HDMI-Eingang stehen hier zur Verfügung. Eine USB-Schnittstelle sucht man an dieser Stelle leider vergebens. Ganz links auf der Frontplatte ermöglichen die beiden Drehregler mit den darüber angeordneten Drucktasten den Direktzugriff auf die Klangoptionen und unterschiedlichen Wiedergabemodi. Mit dem unscheinbaren „Pure-Audio-Taster“ lässt sich der bestmögliche Klang aus dem TX-RZ820 herausholen. Rund 14 Kilogramm Kampfgewicht, ein großer Trafo und ein 14-cm-Gehäuselüfter lassen hohe Leistungsreserven erwarten.     

Ausstattung & Technik


Sechs HDCP-2.2-taugliche HDMI-Eingänge und zwei HDMI-Ausgänge stehen auf der Rückseite zur Verfügung, das ist einer weniger, als der Vorgänger geboten hat. Auf gleicher Höhe sitzen noch die Ethernetbuchse sowie ein USB-Port mit 5 Volt und Ampere Ladestrom. Die inzwischen eher unüblichen Anschlüsse FBAS und Komponente bietet der TX-NR820 in doppelter Ausführung an. Elf Paar Lautsprecherterminals sitzen nebeneinander auf der Geräterückseite, wobei der Onkyo gleichzeitig nur sieben Kanäle mit Energie versorgen kann. Wer will, kann die 7.2-Vorverstärkerausgänge nutzen und den 820 als reine Vorstufe nutzen, um beispielsweise noch hochwertigere oder leistungsfähigere Endstufen zu betreiben oder auf Aktivlautsprecher umzurüsten. Die RS232-Schnittstelle, die IR-in-Buchse und der 12-Volt-Triggerausgang ermöglichen die Integration in Heimsteuerungssysteme. Drei Hörzonen können im Multiroom-Betrieb beschallt werden, selbstredend mit unterschiedlichen Inhalten, wobei die „Zone 3“ per Pre-out angedient wird und „Zone 2“ ihre Kraft aus den Bordmitteln des TX-RZ820 zieht. Dolby Atmos und DTS:X bietet der TX-RZ820 an, wobei es bedauerlicherweise keine Möglichkeit gibt, mehr als zwei Dolby-Atmos-Lautsprecher einzusetzen. Als maximale Ausbaustufe lässt der 820 ein 7.2-Setup oder eine 5.1.2-Konfiguration zu.     
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Preis: um 1200 Euro

Onkyo TX-RZ820

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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