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Kategorie: AV-Receiver
20.10.2015

Einzeltest: Marantz AV 8003 + MM 8003

Moderne Zeiten

AV-Receiver Marantz AV 8003 + MM 8003 im Test, Bild 1
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Wenn Sie als ambitionierter Heimkinofan höchsten Wert auf die Bild- und Tonqualität legen und gleichzeitig Lust auf ein gewisses „Mehr“ haben, wird die nachfolgend vorgestellte AV-Kombi aus dem Hause Marantz sehr interessant für Sie sein.Marantz-AV-Receiver zeichneten sich in all unseren Tests immer durch ihren hervorragenden Klang aus.

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Nun möchten wir Ihnen die brandneue AV-Kombi, bestehend aus dem Pre-Tuner AV8003 und der 8-Kanal-Endstufe MM8003, näher vorstellen, beschreiben wie sie klingt und ausführen, mit welcher Ausstattung sie aufwartet. Bereits auf den ersten Blick macht die Marantz-Kombi einen souveränen Eindruck. Dazu trägt auch das neue Design mit den abgerundeten Fronten bei, das sich übrigens in der gesamten AV-Gerätelinie fortsetzen wird. Die eigentliche Front der Geräte, beim Pre-Tuner mit großer Klappe, ist aus gebürstetem Metall, während die leicht nach hinten geschwungenen Seiten aus einem speziellen, glasfaserverstärkten Kunststoff gefertigt sind. Die dezente, blaue Beleuchtung der Regler und Betriebsbereitschaftsanzeigen sorgt für weiteren souveränen Charme und auch die zahlreichen Logos der Lizenzgeber sind erfreulicherweise nicht direkt sichtbar auf der Oberseite der Front aufgedruckt.
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Der AV-Pre-Tuner

Ein Blick auf die Logos verrät bereits einiges der Ausstattungsvielfalt: THX-Ultra2- Zertifizierung, Dekodierung der neuen Tonformate, Audyssey MultEQ-Einmesssystem. Außerdem noch zwei bislang bei einem AV-Gerät selten gesehene Logos: „dlna“ für eine normgerechte Verwendungsmöglichkeit des AV8003 in einem PC-Netzwerk und „UPnP“ (Universal Plug and Play), der Standard zur Vernetzung unterschiedlicher Geräte im Heimbereich, durch den sich Computer, Fernseher, Multimedia- und Haushaltsgeräte automatisch erkennen. Im Klartext heißt das: Der AV8003 kann per Netzwerkleitung Audio-/Bild-und Videodateien wiedergeben. Unterstützt werden: MP3, AAC, WMA, WAV, JPEG, BMP, MPEG 2, MPEG4 und WMV. Die Videodateien können ihm bis zu einer Auflösung von 1080i zugespielt werden. Natürlich geschieht dies alles rechtekonform nach DTCP-IP (für die Übertragung kopiergeschützter Dateien in einem privaten Netzwerk) und WM-DRM (digitale Rechteverwaltung für Windows Media). Somit ist auch der „Windows Media Player 11“ Pfl icht für die Wiedergabe und Freigabe der geschützten Medien auf dem PC. Dessen Inhalte werden zudem auch auf dem Bildschirm dargestellt. Zur Verwaltung der bevorzugten Internetradiostationen wird außerdem „TwonkyMedia“ benötigt. Beide Programme stehen natürlich kostenlos im Internet zum Download bereit. Über das Internet lassen sich dem AV8003 außerdem ggf. Softwareupdates direkt aufspielen. Neben dieser Netzwerkvielfalt kommt die eigentliche Heimkino-Ausstattung aber nicht zu kurz. So zum Beispiel durch den VRS- Scaler (bis 1080p) von Anchor Bay, vollständiger Videokonvertierung, oder die HDMI-1.3a-Anschlüsse inkl. Auto Lipsync-Funktion, Deep Color und x.v.Color. Auch rückseitig präsentiert der AV8003 eine wahre Anschlusspracht. Zwei wechselseitig schaltbare HDMI-Ausgänge, symmetrische Vorverstärkerausgänge, symmetrischer CD-Eingang sowie zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für weitere AV-Geräte und Multiroom- Verteilung stehen zur Verfügung. Trigger- und Infrarotrepeater- Anschlüsse runden die Vielfalt ab. Einzig ein USB-Eingang und Front- AV- Anschlüsse wären noch wünschenswert. Ebenfalls kaum Wünsche offen lässt die Hauptfernbedienung zum AV8003. Sie ist lernfähig, hat ein großes LCD-Anzeigefeld und kann per USB-Anschluss vom PC aus konfiguriert werden. Die zuschaltbare Beleuchtung gewährleistet eine zielsichere Steuerung auch im abgedunkelten Heimkino. Auch der zweite dazugehörige Infrarotgeber ist dank der großen, beleuchteten Tasten sehr praktisch für die Nutzung im Haupt- oder Nebenraum. Eingerichtet wird der AV8003 über ein „normales“, siebenteiliges Bildschirmmenü. Dank der automatischen Einmessung durch Audyssey MultEQ auf maximal sechs verschiedene Hörplätze können auch große Heimkinos hervorragend akustisch „ausgeleuchtet“ und klangoptimiert werden. Ein 9-bandiger grafischer Equalizer ermöglicht die individuelle Einstellung des Klangs. Unter „Network“ finden sich lediglich die Videoeinstellungen für den Netzwerkempfang. Der integrierte Netzwerkplayer im AV8003 wird nach Anschluss des Netztwerkkabels über den PC konfiguriert. Dabei hilft ein separates Handbuch zu diesem Thema.

Die Endstufe

Ebenso souverän wie der AV8003 wirkt die 8-kanalige Endstufe MM8003, die über eine Remote-Verbindung per Cinchkabel zusammen mit dem Vorverstärker ein- und ausgeschaltet werden kann. Adäquat zum AV8003 verfügt sie über Eingänge in Cinch und XLR (symmetrisch). Der achte Kanal dient zur Verwendung von einem dritten Zonenlautsprecher, wenn die Endstufe nur im Zusammenspiel mit zweikanaligen Lautsprechersets zum Einsatz kommt (Hauptzone + Zone A,B,C). Ein großer Ringkerntrafo und zwei 50.000-μF-Kondensatoren sorgen für eine stabile Versorgung der kräftigen Endstufen, die auch für den Betrieb an niederohmigen, großen Standlautsprechern bestens geeignet sind. Die Anordnung der Kühlrippen ist in „Schornsteinausführung“ erfolgt. Ein großer, aber leiser temperaturgeregelter Lüfter sorgt im Bedarfsfall für eine rasche Abfuhr der entstandenen Wärme. Das Chassis der Endstufe ist wie das der Vorstufe zur Unterdrückung von Störungseinflüssen innen komplett verkupfert.
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Bild und Ton

Getreu dem Marantz-Slogan „because music matters“ begann unser Hörtest mit der Musik von CD. Nicht nur bei den üblichen Test- und Lieblingssequenzen von Clair Marlo, Thomas Dolby und Diana Krall konnte das Marantz-Duo in allen Kriterien voll überzeugen. Auch bei sehr dynamischen Musikstücken wie „Mr. Z“ von Chuck Loeb und im Betrieb mit großen Frontlautsprechern und ohne Subwoofer (Source Direct Modus) gab sich die Kombi keine Blöße, sondern blieb immer Herr der Lage mit lupenreinem Klang. Ebenso bei dem verrückt abgemischten dts-Musiktrack „Orange Monster“ der Gluey Bros. bei dem sie gleichzeitig seine Dekodierqualitäten unter Beweis stellen konnte. Für die Heimkinosession stand „Batman Begins“ in Dolby TrueHD auf dem Programm. Die zugespielten Bilder des Blu- ray-Players gab die Marantz-Kombi in erstklassiger Qualität an den angeschlossenen Beamer weiter. Hammerhart und mit beeindruckender Wucht wurden die Kampfszenen in Kapitel 11 und die rasante Verfolgungsjagd in Kapitel 28 den großartigen Filmbildern entsprechend in Szene gesetzt. Ruhige Filmsequenzen und dramatisch eingesetzte Soundtracks kamen ebenfalls „richtig rüber“ und ließen echtes Kinofeeling entstehen.

Fazit

Mit der Kombination AV8003/MM8003 werden sowohl Musikliebhaber als auch Filmfans voll auf ihre Kosten kommen! Zugleich können im Heimkino aber auch „moderne Zeiten“ mit Musik- und Videostreaming anbrechen, deren Vielfalt schnell auch den bislang relativ medienunbedarften Anwender überzeugen wird. Und sei es (erstmal) nur zur Vorführung der auf dem PC gespeicherten Bilder und Filme des letzten Urlaubs auf der Leinwand.

Preis: um 4500 Euro

AV-Receiver

Marantz AV 8003 + MM 8003

Referenzklasse


09/2009 - Heinz Köhler

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