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Kategorie: AV-Receiver
20.10.2015

Einzeltest: Denon AVR-X2600H

Bestseller

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Letztes Jahr hat der AVR-X2500H von Denon mit starker Leistung und sehr guten Allroundfähigkeiten auf sich aufmerksam gemacht. Nun haben wir den Nachfolger zum Test erhalten, den wir Ihnen auf diesen Seiten vorstellen.

Der 2600er-Denon hat das zeitgemäße Design seines Vorgängers übernommen, wodurch er frisch und wertig wirkt sowie die gute Bedienbarkeit am Gerät beibehält. Ausstattungsseitig steht der Denon sehr gut da, da wird kaum ein Heimkinofan etwas vermissen. Wer will kauft sich für einen geringen Aufpreis von 30 Euro (UVP: 729 Euro) die Version AVR-X2600 DAB, die dann den Empfang von digitalem Radio ermöglicht. Internetradio bieten natürlich beide Varianten. Wir haben die DAB-freie Version, sind uns aber ziemlich sicher, dass sich die technischen Daten und Aussagen hierzu auf das DAB-Modell 1:1 übertragen lassen. Gegenüber dem Vorjahresmodell hat sich einiges unter der Haube getan, was interessierten Kunden auf den ersten Blick entgehen mag: Soundtechnisch wurde Feintuning betrieben, dazu wurde eine Reihe von Kondensatoren und Widerständen durch andere ersetzt. Natürlich entstehen dadurch keine sensationellen Veränderungen an den End stufen, aber optimiert wird bei Denon eigentlich immer von Generation zu Generation. Ab Ende August funktioniert der Dolby Speaker Virtualiser (Atmos Height Speaker Virtualiser) ohne Height-Lautsprecher oder ohne Surroundspeaker. Nach einer Forderung von Dolby wird der AVR-X2600H bei Anliegen eines Dolby-Signals leider kein Cross-Upmixing (DTS Neural:X) mehr unterstützen. Ab Herbst können Bluetooth-Kopfhörer angeschlossen werden. Der 2600 bietet TV-Ton-Gruppierung mit Downmix, was bedeutet, dass die Hauptzone nativ in der Kanalzahl bleibt und das gleiche Material als 2-Kanal-Downmix in der Zone 2 oder einem Heos-Lautsprecher spielen kann. Digitalquellen können jetzt auch an Heos-Lautsprechern oder in Zone 2 direkt (ohne zusätzlichen Analoganschluss wie bisher) weitergegeben werden. Ein physischer HDMI-Eingang lässt sich nun verschiedenen Quellnamen zuweisen, wobei die Audioquelle separat gewählt werden kann. Eine weitere Neuerung ist die automatische Umbenennung angeschlossener Quellen, beispielsweise in PS4. Zu guter Letzt lässt sich AirPlay im Menü deaktivieren. Sie sehen, hier hat sich einiges getan oder wird per sehr baldigem Update, kurz nach Erscheinen dieser Ausgabe, noch verändert. Ansonsten bleibt ziemlich alles beim Alten, das heißt der 7.2-AVReceiver AVR-X2600H unterstützt Dolby Atmos und DTS:X und kann Lautsprecher-Setups bis zu 5.2.2 mit Energie versorgen. Die aktuellsten Videostandards sind an Bord, der Receiver versteht sich bereits mit dem neuesten Kopierschutzcodec HDCP2.3 an allen HDMI-Anschlüssen. Davon gibt es sieben hinten, einen vorn und noch zwei HDMI-Ausgänge auf der Rückseite. Dolby Vision, HDR10, HLG, BT2020-Passthrough und 21:9-Video bietet der Denon, dazu gibt es noch 60-Hz-4K-Ultra- HD-Video und Pure-Color-4:4:4-Subsampling. Per Netzwerk-Audio- Streaming und USB-Wiedergabe können hochaufgelöste Audioformate wie Flac, Alac, Wav und DSD bis zu 5,6 MHz wiedergegeben werden. Streamingdienste wie Tidal oder Deezer sind allesamt in der Heos-App eingebunden. Per geeignetem Speaker ist der AVR-X2600H mit Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri kompatibel und nimmt somit Sprachbefehle entgegen. 

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Preis: um 700 Euro

Denon AVR-X2600H

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

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