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Kategorie: AV-Receiver
20.10.2015

Einzeltest: Arcam AVR 600

State of the Art

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Heinz Köhler
Heinz Köhler

Mit dem AVR600 will Arcam neue Maßstäbe im AV-Receiver-Markt setzen. Ob dies gelingt, erfahren Sie im nachfolgenden Test des Boliden aus der englischen Edelschmiede.

Wenn von hochwertigen HiFi-Geräten die Rede ist, fällt auch automatisch der Name Arcam. Meist zudem verbunden mit Synonymen wie „erstklassiger Klang“ und „puristischer Anspruch“. Dass man diese Ansprüche und Philosophien auch bei der Entwicklung eines „Heimkinomonsters“, also einem vollausgestatteten AV-Receiver anwenden kann, demonstrierte uns Nick Clarke, Chefentwickler von Arcam (Bild links), bei seinem Besuch in der HEIMKINO-Redaktion.

Technik

Nach der ersten optischen Begutachtung des modernen Designs, bei dem selbst auf einen Drehregler für die Lautstärkeregulierung verzichtet wurde, ging es denn auch gleich ans „Eingemachte“. Ein Schraubendreher war schnell zu Hand und das Deckblech des Receivers in ein paar Minuten entfernt. Hier war sofort die erste Auffälligkeit zu sehen: Eine kleine, dünne Matte ist von innen an der Deckeloberfläche befestigt. Die „Stealth Mat“, so die offizielle Bezeichnung, ist eine Entwicklung aus der Luftfahrt, die durch ihre leitfähigen Fasern hochfrequente Einstreuungen auffangen und neutralisieren kann. In diesem Falle kanalisiert und absorbiert sie die Einstreuungen, die im Inneren von den Prozessoren und ICs erzeugt werden. Die Baugruppen im AVR600 sind modular und in logischer Reihenfolge angeordnet. So sind die analogen und digitalen Anschlüsse und die Videoanschlüsse einer Quelle zum größten Teil horizontal auf einer Linie angeordnet. Das erleichtert den Anschluss der weiteren Geräte. Die nächsten Besonderheiten eines audiophilen Feintunings finden sich bei näherer Betrachtung auf vielen Bauteilen im Receiver: „Damping Rings“ und „Sorbothane Pads“ absorbieren Schwingungen von Kondensatoren und Relais; kleine Ferrit- Platten auf ICs minimieren Ein- und Ausstreuungen. Ein mächtiger Ringkerntrafo mit 1 kV und einer Bauhöhe von fast 15 Zentimetern, fest zentriert durch eine fingerdicke Schraube, versorgt die sieben Class-G-Endstufen, die bis zu einer Leistung von 20 Watt im sehr verzerrungsarmen Class-A-Betrieb laufen, mit der benötigten Spannung. Durch die Anordnung „Rücken an Rücken“ nehmen diese recht wenig Platz in Anspruch. Der massive Kühlkörper ist ebenfalls in der Mitte geteilt, so dass die Einheiten im Servicefall relativ einfach ausgebaut werden können. Nur im absoluten Notfall zusätzlich benötigter Kühlung greifen die beiden 120 mm großen, temperaturgesteuerten Lüfter ins Geschehen ein, dann aber sehr dezent und leise. Nach diesen tiefen Einblicken ins Innenleben des AVR600 wurde die Deckelplatte wieder ordnungsgemäß angebracht und ein wenig über die weiteren technischen Highlights gefachsimpelt: Der AVR600 ist der erste AV-Receiver mit „Dolby Volume“, der intelligenten Lautstärkeregulierung zur Beibehaltung gleichmäßiger Lautstärkepegel über verschiedene Inhalte, Sender oder Eingangsquellen. Darüber hinaus konvertiert er analogen Quellen auf HDMI in einer Aufl ösung bis 1080p (von YUV). Auch das On-Screen-Menü wird immer in der gleichen Auflösung wie das Filmbild dargestellt. Somit entstehen keine Bildaussetzer beim Aufruf des OSD im laufenden Betrieb.
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Preis: um 4400 Euro

Arcam AVR 600

Referenzklasse


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