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Kategorie: Audiokabel analog
20.10.2015

Einzeltest: Cardas Clear Phono

Aus Erfahrung gut

Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 1
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Klar: George Cardas ist eine Institution in Sachen Kabel. Dennoch wird der Kanadier nicht müde, seine Leiter immer weiter zu entwickeln – der neueste Stand in Sachen Technik ist die Clear-SerieIch kann mich genau erinnern: Meine erste Investition in einen Tonarm waren für 4 x 50 cm Cardas-Kabel für einen alten SME-Tonarm als neue Innenverkabelung.

Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 2Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 3Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 4Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 5Audiokabel analog Cardas Clear Phono im Test, Bild 6
Klanglich habe ich die Ausgabe wahrlich nicht bereut – der Arm verrichtet heute noch seinen Dienst und ich habe seitdem keine Ambitionen mehr verspürt, da noch einmal Hand anzulegen. Gefreut habe ich mich umso mehr, als ich erfahren haben, dass sich in Sachen Cardas und LP wieder etwas tut: Sieveking Sound vertreibt die edlen, (zumeist) blauen Kabel inzwischen in Deutschland. Das Test-Kabel stammt aus der neuen Clear-Serie, in der die neuesten Forschungsergebnisse umgesetzt wurden. So hat man sich der sogenannten Matched Propagation Technology gewidmet, die sich damit auseinandersetzt, dass sich Magnetfelder in einem Leiter schneller ausbreiten als im umliegenden Isolator – dies hat man bei der Entwicklung der neuen Kabelgeometrie berücksichtigt und beseitigt, was zu einer höheren Präzision bei der Detailwiedergabe und Feindynamik führen soll. Die Leiter bestehen aus hochreinem Kupfer, deren einzelne Litzendrähte nach dem Prinzip des goldenen Schnitts von innen nach außen immer dicker werden. Durch gegenläufige Windungen wird die Empfindlichkeit gegen Einstreuungen minimiert. Da Luft immer noch das beste Dielektrikum ist, sind zwischen den vier Leitern dünne Kunststoffschläuche als Isolatoren eingebracht. Die Abschirmung ist gleich doppelt vorhanden: Zwei Lagen Spiralgeflecht und ein Kunststoff-Graphit- Komposit sorgen für Ruhe in Sachen Einstreuungen. Die aufwendige Isolierung hat man sich aus praktischen Gründen sowohl plattenspielerseitig als auch auf den letzten Zentimetern bei den extrem soliden Cinchanschlüssen gespart – hier ist dann doch eher die Flexibilität als perfekte Abschirmung gefragt. Das Cardas Clear Phono kostet in der uns zur Verfügung gestellten Konfiguration 1.470 Euro – mit geradem SME-Stecker oder Cinch-Steckern auch am Plattenspieler wird es 70 Euro günstiger. Größere Längen sind verfügbar, schlagen aber ebenfalls mit einem moderaten Aufpreis zu Buche. Um es kurz zu machen: Die lange Erfahrung zahlt sich aus. Das Cardas-Kabel bringt die Phonowiedergabe absolut auf den Punkt. Mit MM-Systemen profitiert man durchaus hörbar von der niedrigen Kapazität der Leiter – es gibt hier keine Überbetonung im Brillanzbereich, sondern eine sehr geschmeidige und lineare Wiedergabe ohne Angriffspunkte, dafür aber jede Menge Raumtiefe und tatsächlich Feindynamik ohne Ende. Und auch mit absoluten Top-MC-Systemen macht das Cardas seinem Namen alle Ehre: Klar und deutlich, ohne jegliche Verwaschenheit spielt das Clear Phono auf einem ganz hohen Niveau – gut gemacht!
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Fazit

Knapp 1.500 Euro für ein Phonokabel sind viel Geld – das Cardas Clear Phono braucht sich aber in Sachen Feindynamik und Spielfreude auch vor noch deutlich teureren Kabeln nicht zu verstecken.

Preis: um 1400 Euro

Audiokabel analog

Cardas Clear Phono


05/2017 - Thomas Schmidt

Ausstattung

 
Vertrieb Sieveking Sound, Bremen 
Telefon 0421 6848930 
Internet www.sieveking-sound.de 
Email kontakt@sieveking-sound.de 
Unterm Strich ... Knapp 1.500 Euro für ein Phonokabel sind viel Geld – das Cardas Clear Phono braucht sich aber in Sachen Feindynamik und Spielfreude auch vor noch deutlich teureren Kabeln nicht zu verstecken. 

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