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Kategorie: Aktivlautsprecher
20.10.2015

Einzeltest: Micromega mySpeaker

Einmal alles, bitte

Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 1
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Hübsch, handlich, modern – diese Kombination hat sich Micromega auf die Fahnen geschrieben. Und genau dies trifft auf unsere Testkandidaten mySpeaker zu.

Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 4Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 5Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 6Aktivlautsprecher Micromega mySpeaker im Test, Bild 7
Der französische Hersteller Micromega macht HiFi-Geräte, wie sie nicht besser in unsere Zeit passen könnten. Weg von der traditionellen HiFi-Anlage im klobigen Standardmaß hin zu  handlichen, durchgestylten Komponenten, die sich nicht nur auf dem Rack gut machen, sondern genauso gut in ein Designbüro passen. Stolz prangt ein „Made in France“ auf den Minigehäusen - wir haben es also mit echtem europäischen Engineering zu tun und nicht mit einer kurzlebigen Vertriebsschiene für Fernost-Standardkomponenten. Im Angebot der My-Familie ist dann auch alles, was man so zum Musikhören braucht. Angefangen hat das Ganze mit dem Ur-Micromega, dem myDAC, der daraufhin mit einem Kopfhörerverstärker zum myZIC und mit einem „richtigen“ Verstärker zum myAMP kombiniert wurde. Für die Analogis gibt es sogar einen Phono-Pre namens myGroov und dann fehlt nur noch ein Lautsprecher. Genau um diesen soll es hier gehen. Konsequenterweise auf den Namen mySpeaker getauft, handelt es sich um eine kompakte Box mit einem Konzept, das perfekt in die My-Familie passt. Erhältlich in schwarz oder weiß, haben wir eine nahezu perfekt verarbeitete Box vor uns, die zur standesgemäßen Beschallung kleinerer Räume gemacht ist, aber noch klein genug ist, dass sie auf dem Schreibtisch eine hervorragende Figur macht. Die Bestückung besteht aus einem kleinen Tiefmitteltöner der 13-cm-Klasse und einem Hochtöner mit 25-mm-Gewebekalotte. Beide Chassis sind sehr schön in die Schallwand eingelassen, keinerlei hervorspringende Kanten stören die Schallabstrahlung. Dazu sind speziell hergestellte Frontplatten für die Lautsprecher nötig, was wieder den Anspruch der Franzosen unterstreicht, nicht einfach Standardchassis auf ein Brett zu nageln. Ganz im Gegenteil überzeugt der mySpeaker mit Liebe zum Detail, beispielsweise hat man dem Hochtöner eine dämpfende Filzumgebung spendiert, um auch die letzten schädlichen Refexionen auszumerzen. Beim Tieftöner greifen die Entwickler auf Bewährtes zurück, nämlich auf die gute alte Papiermembran mit ebensolcher Dustcap. Getragen wird die Konstruktion von einem Blechkorb, ebenfalls aus Blech besteht die Abschirmkappe über dem Magneten - keine Ahnung wozu man die im Jahr 2016 noch braucht, aber sowas scheint einfach „drin“ zu sein. Unser mySpeaker ist selbstverständlich ein Aktivsystem mit integriertem Verstärker, dennoch findet sich eine passive Frequenzweiche in der Box, denn so genügen zwei Verstärkerkanäle fürs Stereopärchen. Diese Frequenzweiche ist dafür geschickt gemacht, denn sie kommt ohne Widerstände aus. Der Pegelabgleich zwischen Tief- und Hochtöner geschieht durch die Kombination von 4-Ohm-Tieftöner mit 6-Ohm-Hochtöner - sehr elegant. Kommen wir zur Elektronik, die bereits durch den Spruch „myAMP inside“ anzeigt, wohin die Reise geht. Micromega hat selbstverständlich das erfolgreiche myAMP-Konzept in ein Verstärkermodul verpflanzt, das im Rücken einer Box Platz nimmt. Praktischerweise lässt sich per DIP-Schalter einstellen, ob dies die rechte oder linke Stereoseite werden soll. Für die Power ist demnach die gleiche Zweikanalendstufe zuständig, wie sich auch  im myAmp zu finden ist, grundsätzlich eine geradlinige, solide Konstruktion, die wir mit knackigen 64 Watt an 4 Ohm im damaligen Test (Ausgabe 6/2014) gemessen haben. Fast schon eine Besonderheit heutzutage: Der Verstärker ist ein „analoger“ nach Class A/B. Interessanter ist eindeutig die Eingangssektion des mySpeaker, die wirklich keine Wünsche offen lässt. Ebenfalls dem myAMP entnommen, verwöhnt sie den User mit allen wichtigen Eingängen, einziges Zugeständnis ist, dass der mySpeaker nur einen analogen Eingang besitzt, während man dem myAMP deren drei gönnt. Auf der digitalen Seite gibt es einen vollständigen Satz Schnittstellen - mehr kann man bei einem derart günstigen Produkt nicht erwarten. Im einzelnen finden wir zwei S/PDIF-Eingänge, nämlich optisch und elektrisch und auch ein Computer-USB ist vorhanden, worüber sich die Desktop-Nutzer freuen dürfen. Die Spezifikationen bewegen sich im üblichen Rahmen: elektrisch-koaxial dürfen es bis zu 192/24 sein, der optische Toslink ist wie der USB bis 96/24 spezifiziert. Als Bonus gibt es noch einen drahtlosen Bluetooth-Eingang obendrauf, der erfreulicherweise das aptX-Protokoll erfüllt und damit maximale Tonqualität verspricht. Wie der myAMP hat auch der mySpeaker einen Subwooferausgang, das ist praktisch und wird genauso gern genommen wie der Triggereingang, mit dem sich der mySpeaker extern einschalten lässt, wobei die passende Digitalquelle direkt mit aktiviert wird. Wie bei den Geräten der My-Familie üblich, gehört auch zum mySpeaker die bekannte Micromega-Fernbedienung, mit der sich die Lautstärke und die Quellen wählen lassen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass der mySpeaker kaum Wünsche offen lässt - ein kleiner Lautsprecher, der alles hat, was man sich wünschen kann. Nach dem Einschalten informiert die LED (ein Klartextdisplay fehlt) über das Hochfahren des Verstärkers, bis ein sattes Relaisklacken anzeigt, dass es losgehen kann. Was sofort auffällt, ist, dass sich die mySpeaker ganz obenrum wie auch ganz untenrum zurückhalten. Ich will nicht von Bassmangel sprechen, denn erstens ist die Box mit einem kleinen 13er-Tieftöner bestückt, von dem man keine Wunderdinge erwarten sollte. Zweitens passt mir die Abstimmung sehr gut, gerade bei Desktop-Anwendung stört sonst der Blähbass ganz empfindlich. Viel besser finde ich, dass diemySpeaker ihren Bassbereich schön sauber wiedergeben, so macht es Spaß, knackig aufgenommenen Kickdrums zu lauschen und auch kräftig angerissene E-Bass-Saiten kommen toll rüber. Auch bei den leisen Tönen sorgt der Sound für Zufriedenheit, denn Kontrabass und Piano auf den exzellnten Aufnahmen des Tingvall Trios sorgen für reine Freude, genau wie die differenzierte Wiedergabe der Schalgzeugarbeit. Doch es geht durchaus auch bodenständig, wie die Foo Fighters beweisen. Die Jungs sind zwar nicht für besonders highendige Aufnahmen bekannt, dafür lassen sie´s auch schonmal krachen. Und hier beweisen die kleinen mySpeaker dadurch Größe, dass sie auch bei höheren Pegeln noch sauber spielen, und zwar ohne, dass sich der hochtöner ungebührlich hervortut. Den Abschluss bilden das sympathische Duo aus Multiinstrumentalist und Arrangeur Martin Schnella und der Sängerin Melanie Mau, die der netten Auswahl ihrer Lieblings-Prog-Klassiker einen neuen, frischen Unplugged-Anstrich verpassen. Bei Kansas „Point Of Know Return“ stellen die mySpeaker das musikalische Geschehen plastisch dar . Auch „Changes“ von Yes Erfolgsalbum 90125 kommt mitreißend rüber und besticht durch ein schönes Mittendrin-Gefühl. Abschließend kann man mit der Performance der mySpeaker mehr als nur zufrieden sein.
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Fazit

Die kleine mySpeaker ist ein ganz großer  Wurf geworden. Von der Anschlussvielfalt  über die Bestückung bis zur Verarbeitungsqualität ist sie viel besser, als es der  Preis vermuten lässt. Ein klarer Fall von  mehr-braucht-kein-Mensch.

Preis: um 850 Euro

Micromega mySpeaker


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Ausstattung

 
Paarpreis: um 850 Euro 
Vertrieb Audio Reference, Hamburg 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audioreference.de 
B x H x T (in mm) 320/315/190 
Eingänge digital: S/PDIF (optisch) S/PDIF (koaxial) USB, Bluetooth analog: RCA (stereo) 
Ausgänge: analog: Sub-out (mono) 
Bestückung 13-cm-Tiefmitteltöner 25-mm-Hochtonkalotte 
Oberflächen Lack seidenmatt schwarz, weiß 
checksum „Die kleine mySpeaker ist ein ganz großer Wurf geworden. Von der Anschlussvielfalt über die Bestückung bis zur Verarbeitungsqualität ist sie viel besser, als es der Preis vermuten lässt. Ein klarer Fall von mehr-braucht-kein-Mensch.“ 

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