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Kategorie: Aktivlautsprecher
20.10.2015

Einzeltest: Manger Audio MSMs1

Lautsprecher Manger MSMs1

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Holger Barske
Holger Barske

Wenn Sie mit Ihrem Raumschiff mal in unbekannten Gefilden der Milchstraße stranden sollten, halten Sie Ausschau nach diesem Stern – er ist ein sicherer Wegweiser dorthin, wo es freundlich, warm und gemütlich ist. Der Stern – das ist das unverkennbare, mit neun „Zacken“ ausgestattete Gesicht einer der bekanntesten und ungewöhnlichsten Lautsprecherkonstruktionen überhaupt: dem Manger- Schallwandler.

Nun ist über den von Josef Manger über mehr als 40 Jahre hinweg perfektionierten „Biegeschwinger“ schon so viel gesagt und geschrieben worden (auch von mir), dass ich Sie nicht mit einer weiteren Litanei über die Meriten des breitbandigen (von 80 Hertz bis über die Hörgrenze hinaus) und prinzipbedingt zu exzellentem Impulsverhalten fähigen Bauteils belasten will. Selbstverständlich steckt die runde Wunderscheibe in allen Lautsprecherkreationen aus dem Hause Manger Audio. Das jüngst renovierte Spitzenmodell für den Betrieb im heimischen Umfeld namens „MSMs1“ bildet da keine Ausnahme. Wem der auffallend schlicht und gefällig geformte Quader mit den sanft gerundeten Kanten bekannt vorkommt, der täuscht sich nicht: Das äußere Erscheinungsbild der jüngsten Inkarnation dieser Box ist gegenüber dem Vorgängermodell nämlich komplett unverändert. Die aktive Version, und mit ebender haben wir es an dieser Stelle zu tun, kostet ab 16.000 Euro pro Paar. Dafür gibt‘s die seiden matt in beliebigen RAL- oder NCS-Farbtönen lackierte Version, auch die türkisfarbene Oberfläche, die unser Musterpärchen ziert. Die preisliche Obergrenze von 20.000 Euro definieren hochglanzlackierte Ausführungen, verschiedene Furniere sind natürlich auch machbar. Besitzer der bisherigen aktiven S1 brauchen nun nicht gleich fürs neue Modell zu sparen beginnen, sämtliche Maßnahmen des Upgrades sind auf bestehende Exemplare übertragbar, für überaus faire 1.500 Euro aktualisiert der Hersteller auch Ihr Pärchen. Die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Version der Box bestehen an drei Stellen. Zum einen bei der Innenverkabelung: Der Signaltransport obliegt ab sofort edlen Leitern des japanischen Spezialisten Furutech. Ein kleines, klanglich dem Vernehmen nach wichtiges Detail sind die Feinsicherungen sowohl vor als auch hinter dem Netzteil der Aktivelektronik: Firmenchefin Daniela Manger setzt ab sofort auf solche vom deutschen Hersteller AHP. Den Reigen beschließen Änderungen bei der Bedämpfung des Gehäusevolumens. Wie Sie sehen, wird hier nicht die große Revolution propagiert, sondern im Detail verbessert. Inwieweit sich die Maßnahmen klanglich auswirken, ließe sich nur mittels eines direkten Vergleiches der „alten“ und der upgedateten Version feststellen, uns stand aber lediglich das neue Modell zur Verfügung. Nach wie vor punktet die S1 mit ihrem unaufdringlichen Erscheinungsbild. Gemessen an ihrem absoluten Anspruch in klanglicher Hinsicht ist sie erfreulich wenig voluminös, mit einer Bautiefe von lediglich gut 21 Zentimetern trotz eingebauter Aktivelektronik dominiert sie das Wohnambiente optisch sehr wenig. Die sanften Konturen tun ein Übriges dazu, die optisch unauffälligen Protagonisten in Gestalt der beiden Wandler des Zweiwegesystems ebenfalls. Dem Manger-Schallwandler zur Seite steht übrigens ein 20-Zentimeter-Bass, der ebenfalls aus deutschen Landen stammt und einer der wenigen Kandidaten ist, der in einem geschlossenen Gehäuse gut zurechtkommt. Ein solches war für Daniela Manger Pflicht, mit einer der üblichen Bassrel exkonstruktionen hätte man zwar etwas mehr Tiefgang erzielen können,
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Preis: um 16000 Euro

Manger Audio MSMs1


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